Akkuschrauber

Hübsche Frau mit Akkuschrauber

[vc_row][vc_column][vc_column_text]

Was ist ein Akkuschrauber, was ist ein Akkubohrer?

Oft wird der Begriff Akkuschrauber verallgemeinernd für mehrere Typen verwendet, dabei unterscheiden sich die einzelnen Werkzeuge doch entscheidend in ihren Eigenschaften: Während der Akkuschrauber primär zum Ein- und Ausdrehen von Schrauben und Muttern dient, ist die Hauptaufgabe des Bohrers – wie der Name schon preisgibt – ein Loch zu bohren. Der Bohrschrauber wiederum vereint die Funktionen der beiden Werkzeuge; er kann schrauben und bohren – allerdings sollten hiermit nur leichte Bohrarbeiten in weichem Material durchgeführt werden. Wie die Namen schon preisgeben, werden die Geräte unabhängig vom Stromnetz mit einem Akku betrieben und tragen so zu einer enormen Zeit- und Kraftersparnis bei. Anstatt dass die Schrauben manuell angedreht werden, hilft die Maschine nach. Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihre Möbel mit einem Schraubendreher manuell zusammenbauen. Wie lange bräuchten Sie dafür und wie viel Kraft würde es Sie kosten?

Akkuschrauber MannWas macht man mit einem Akkuschrauber/-Bohrer?

Da die Geräte so vielseitig einsetzbar sind, finden sie ständig Anwendung: In den eigenen vier Wänden aber auch in Handwerksbetrieben. Ein Akkuschrauber hilft Ihnen Möbel im Haushalt mühelos auf- und abzubauen. Egal ob in Bad, Küche, Schlafzimmer oder Garten – überall werden sie gebraucht. Da sie so klein und handlich sind, eignen sie sich perfekt an schwieriger erreichbaren Stellen. Auch Überkopfarbeiten können leichter mit der mobilen Akku-Variante als mit der schwerer in der Hand liegenden Steckdosen-Variante erledigt werden. Die Akku-Modelle können Stahl, Holz und Mauerbau bearbeiten. Sie sind deshalb auch unerlässliche Produkte im Haushalt eines jeden Heimwerkers.[/vc_column_text][vc_column_text]

Was sollte man beim Kauf eines Akkuschraubers/-Bohrers beachten?

Es gibt viele verschiedene akkubetrieben Schrauber und Bohrer. Mann hat hier förmlich die Qual der Wahl. Soll es das Markenschrauber- oder doch noch das Discount-Exemplar sein? Die kabellosen Varianten zeichnen sich primär dadurch aus, dass sie sehr leicht und handlich sind. Achten Sie also darauf, dass Sie diese zwei essentiellen Aspekte nicht zu kurz kommen, Sie ärgern sich später sonst nur, wenn Ihr Werkzeug zu schwer und groß ist. Aber auf was für technische Details sollte man achten? Hier kommt die Übersicht, die weitere Klarheit für Ihre Kaufentscheidung schafft:

Frau zielt mit BohrmaschineDiscounter – oder Markenprodukt?

Natürlich sind Akkuschrauber heutzutage überall gut und günstig zu erstehen, doch Fakt ist: Selbst wenn das Gerät beim Discounter auf den ersten Blick nach einem Schnäppchen aussieht, kann es gut sein, dass es nach kurzer Zeit nicht mehr funktioniert – von einer Einzelersatzteilbeschaffung ist in diesem Fall nur zu träumen. Und wenn Sie Glück haben und das Ersatzteil ergattern können, zahlen Sie letzten Endes meist so viel drauf, dass sich direkt die Investition in das Markenprodukt gelohnt hätte. Von daher macht es durchaus Sinn von vornherein ein bisschen mehr Geld für bessere Qualität auszugeben. Markengeräte sind an sich für die Ewigkeit ausgelegt und wenn dann noch mal was kaputtgeht, können Ersatzteile deutlich leichter beschafft werden.

[/vc_column_text][vc_column_text]

Technische Feinheiten und das Akku

Wenn man sich für einen Hersteller entschieden hat, kommt nun das nächste Problem auf: Welches Modell dürfte es denn bitte sein? Hier sollten Sie die Volt-Zahl des Akkus beachten. Die Volt-Zahl beeinflusst das Gewicht, denn je höher die Voltzahl, desto schwerer ist das Gerät. Falls Sie auf der Suche nach einem Schrauber für den Heimgebrauch sind, sind zwölf Volt genügend. Für eine regelmäßige Nutzung wären mindestens 18 Volt angebracht. Weitere durchaus wichtige technische Daten, auf die Sie achten sollten, sind die Anzahl der Amperestunde des Akkus. Diese gibt Ihnen Auskunft, wie schnell sich das Gerät entlädt. Werte um die 2 Amperestunden sind hier empfehlenswert. Es wäre ansonsten sinnvoll einen zweiten Akku zu kaufen, damit Sie Ihre Arbeiten nicht unterbrechen müssen, nur weil der Akkuschrauber oder –Bohrer laden muss. So können Sie durchaus einiges an Zeit verlieren.

Handwerkerin mit AkkuschrauberWorauf kommt es bei welcher Maschine an?

Bei Akkuschraubern ist das in Newtonmeter angegebene Drehmoment die wichtigste Eigenschaft. Diese ist wichtig für das Schrauben. Je höher die Zahl des Drehmoments, desto mehr Kraft hat der Akkuschrauber. Falls Sie ein Gerät zum Bohren erstehen möchten, ist allerdings die Drehzahl entscheidender als das Drehmoment. Wenn Sie sich einen Akkubohrschauber zulegen, also ein Kombigerät, was beide Geräteeigenschaften vereint, ist das wichtigste, dass das Gerät eine möglichst hohe Leistung hat – hier ist Power vonnöten! Sie sollten allerdings beachten, dass wenn Sie häufig bohren, es am sinnigsten ist, sich einen separaten Bohrer mit Steckdosenantrieb anzuschaffen, da diese mehr Kraft als die akkubetriebenen Modelle haben.[/vc_column_text][vc_column_text]

Wie funktioniert ein Akkuschrauber/-Bohrer?

Damit der Schrauber betriebsbereit ist, wird ein Schraub-Bit in das Bohrfutter eingespannt. Bei der kleinen Akku-Variante haben die Schrauber allerdings oft kein Bohrfutter, sondern nur einen magnetischen Bithalter für Schraubaufsätze. Deshalb wiegen sie auch weniger. Beim Drücken des Schalters erkennt das Stellelement die Schalterstellung und gibt entsprechend viel Energie vom Akku an den Elektromotor weiter. Der Elektromotor versetzt nun den Kopf des Akkuschraubers und damit das Schraub-Bit in Bewegung – los geht’s!

Keine Produkte gefunden.

Wenn Sie sich einen Akkuschrauber zulegen, brauchen Sie also auch passende Bits. Bits ähneln Schraubendrehern, sie bestehen allerdings nur aus einem Kopf und können nicht per Hand genutzt werden. Sie sind also ein entscheidender Teil des Werkzeugs. Die Bits haben verschiedene Profile für die unterschiedlichen Schraubenköpfe, hier gibt es das Schlitz-, Kreuz-, Torrx- und Inbus-Profil.

Da der Akku-Bohrschrauber zwei Werkzeuge in einem vereint, besitzt es ein Zweiganggetriebe. Einen langsameren Gang für das Schrauben und einen schnelleren Gang zum Bohren. In den Kopf lassen sich sowohl Schraubaufsätze, die Bits, einsetzen, in das Bohrfutter können allerdings auch Bohrer verschiedenster Größen eingespannt werden. Bohrschrauber sollten eine Leistung von mindestens zehn bis 15 Volt besitzen, um an die Power einer herkömmlichen Bohrmaschine möglichst nahe dranzukommen.

Welche Ausführungen gibt es und was zeichnet diese aus?

Die mobile Variante zeichnet sich dadurch aus, dass sie längere Zeit ohne Stromanschluss auskommen kann. Folglich ist das Akku das Herzstück eines jeden Schraubers. Im Folgenden werden die drei weit verbreitetsten Akku-Typen, die bei Werkzeugen verwendet werden, vorgestellt: Nickel-Cadmium-Akkus (kurz: NiCd), Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) und Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion).

Nickel-Cadmium-Akkus (kurz: NiCd)

In kabellosen Werkzeugen kommen diese Akkus noch zum Einsatz, obwohl sie seit 2009 in Deutschland gesetzlich verboten wurden. Der Grund: Sie enthalten Cadmium, ein giftiges Schwermetall, was nur speziell und gesondert entsorgt werden kann. Ihr Vorteil ist allerdings, dass sie sehr robust sind, was Überladung und Tiefentladung angeht und sie eine lange Lebensdauer mit bis zu 1.500 Ladezyklen besitzen. Selbst bei niedrigen Temperaturen und Minusgraden funktionieren die Akkus noch problemlos. Verglichen mit den anderen beiden Akkutypen hat das NiCd allerdings nur eine halb so große Kapazität wie die NiMH-Akkus und der Unterschied zum Powerpaket Lithium-Ionen ist noch frappierender.

kind mit bauhelm und akkuschrauberNickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH)

Die Nickel-Metallhydrid-Akkus finden sich in vielen Elektroprodukten, so z.B. in elektrischen Zahnbürsten, älteren Digitalkameras aber auch in Werkzeugen. Sie sind zwar günstiger als die heiß umworbenen Lithium-Ionen-Akkus, sie kosten ungefähr nur die Hälfte, allerdings können sie am Batterieträgheitseffekt leiden, d.h. wenn sie nie vollständig entladen werden, verschlechtert sich die Leistung Ihres Elektrogeräts. Diesen Memory-Effekt kann man beseitigen, indem man mit einem speziellen Ladegerät die Batterie fünf mal vollständig be- und entlädt.

Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion)

Hier handelt es sich um die derzeit beste auf dem Markt befindliche Akkutechnologie. Sie sind kleiner als ihre Vorgänger, weil die Technologie eine höhere Zellspannung hat. Deshalb sind die Akkus kleiner und leichter – und das obwohl sie genauso wenn nicht sogar noch leistungsfähiger als andere Batterien sind. Aufgrund dieser Eigenschaft kommen die Akkus immer dann zum Einsatz, wenn möglichst viel Power auf möglichst wenig Platz für das Akku trifft. Deshalb sind sie auch so vorteilhaft für die mobilen Werkzeugen: Die Akkus wiegen fast nichts und die Heimwerker können ihre Werkzeuge mit möglichst geringem Krafteinsatz nutzen. Weitere Vorteile sind, dass bei ihnen kein Memory-Effekt auftritt, der die Batterieleistung vermindert, es nur eine sehr geringe Selbstentladung bei längerer Nichtbenutzung gibt und sich in den Zellen keine Schwermetalle befinden, wovon die Umwelt profitiert.[/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/4kjz5j-eZ-I“][vc_column_text]

Vor- und Nachteile

Die Akkuwerkzeuge zeichnen sich durch ihre Wendigkeit aus: Sie sind klein, leicht und kompakt. So können sie perfekt an schwer erreichbaren Stellen eingesetzt werden und eigenen sich zudem für längeres, ermüdungsfreies Arbeiten. Sie werden deshalb oft für filigrane Arbeiten und Überkopfarbeiten eingesetzt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass hier auch keine hinderlichen Kabel im Weg sind, die so die Arbeit zusätzlich erschweren. Durch ihre Mobilität können sie sogar draußen im Garten in Einsatz kommen. Ein Akkuschrauber ermöglicht flexibleres Arbeiten und je hochwertiger der Akku ist, desto länger können sie ihren Akkuschrauber auch einsetzen. Heutzutage lassen sich die Akkus schnell wieder aufladen – oft sind Akkumaschinen auch direkt mit zwei Akkus erhältlich – so wird das Handwerken natürlich noch flexibler. Hinzu kommt dann noch, dass die Akku-Variante oft günstiger als die netzsteckerbetriebene Variante ist.

Ein großes Manko der Akkuschrauber ist allerdings, dass sie weniger Kraft als ihre Kollegen mit Netzstecker haben. Wenn Sie also schwere Arbeiten erledigen müssen oder Ihr Gerät sehr häufig beanspruchen müssen, ist Ihnen mit einem Werkzeug mit Steckdosenbetrieb besser geholfen.[/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/oOyidpt1Izc“][vc_column_text]

Fazit

Die Vor- und Nachteileliste bringt es bereits auf den Punkt: In einem jeden Haushalt sollte ein Akkuschrauber vorzufinden sein. Sie sind in vielen Momenten sehr nützlich und in der Anschaffung nicht mal allzu teuer. Wenn Sie sich für einen Akkuschrauber entscheiden, nehmen Sie ruhig ein bisschen mehr Geld in die Hand und achten Sie auf die technischen Feinheiten: Mit gutem Akku und Markenqualität werden Sie sicherlich mehr Freude an Ihrem Werkzeug haben. Und der nächste Umzug kann kommen…

Keine Produkte gefunden.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Inhaltsverzeichnis