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Was ist ein Elektrofahrrad?
Ein Elektrofahrrad ist ein Fahrrad mit zusätzlichem Elektromotorantrieb. In Deutschland werden die Bezeichnungen Elektrofahrrad, E-Bike und Pedelec synonym verwendet. Pedelec (Wortverschmelzung für Pedal Electric Cycle) ist ein Kunstwort aus dem Jahre 1999. Es wurde geschaffen, um Räder mit automatischer Tretunterstützung von denen mit Gasgriff versehenem Antrieb – wie z.B. Mofas – abzugrenzen. Das Besondere an den E-Bikes ist, dass der Fahrer nur vom Motor unterstützt wird, wenn er auch selbst aktiv in die Pedale tritt. Es gilt also: Wer vorankommen will, muss auch ein wenig Beinarbeit leisten! In Deutschland sind Pedelecs mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h rechtlich einem Fahrrad gleichgestellt und somit führerscheinfrei, in diesem Fall besteht keine Kennzeichen-, Haftpflichtversicherungs-, Führerschein- und Helmpflicht. Je nach Leistung des Motors können sogar 45 km/h erreicht werden. Für solche sogenannten speed-Pedelecs gelten allerdings andere Zulassungsbestimmungen. Hier sind Mofaversicherungskennzeichen, Führerschein und Helm Pflicht.
Was macht man mit einem Elektrofahrrad?
Elektrofahrräder erfreuen sich in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit. Die Elektromobilität auf zwei Rädern hat schon längst Einzug erhalten, während die Autofahrer noch davon träumen können. Aber was genau macht man mit einem Elektrofahrrad? Für wen sind sie gedacht?
E-Bikes: Gut für die Gesundheit und die Umwelt
Ursprünglich richtete sich das Marketing von Elektrofahrrädern primär an ältere Menschen, die nicht mehr so viel Tretkraft aufbringen können, aber zeitgleich noch nicht komplett auf ihr Rad als Fortbewegungsmittel verzichten wollen. Allerdings hat es hier eine Trendwende gegeben, denn E-Bikes werden immer beliebter und das scheint ein allgemeiner, altersübergreifender Trend in Deutschland zu sein. Auch bei jungen Leuten liegen die Vorteile der Räder auf der Hand – und das ist auch gut so: Studien belegen nämlich, dass Pedelec-Besitzer deutlich mehr und längere Strecken als normale Radbesitzer zurücklegen und drei Mal mehr Rad fahren als normale Radler. Wer viel Rad fährt, tut was für seine Gesundheit. Durch die Unterstützung via Motor, fährt man immer im optimalen Leistungsbereich. Das Pedelec ist Ihr persönlicher Fitnesstrainer: Herz-Kreislauf, Puls, Muskeln und Gelenke werden stets im optimalen Bereich trainiert. Regelmäßige E-Biker können nachweislich einen niedrigeren Ruhepuls erzielen und durch die ständige Bewegung purzeln zudem die Pfunde. Fitness pur! Und davon abgesehen tun Sie als E-Biker der Umwelt etwas Gutes: Pedelecs sind zwar motorbetrieben, aber E-Biker fahren weniger Auto, produzieren weniger CO2 und sorgen für weniger Stau und mehr Parkraum in den Städten. Auch die Mitmenschen profitieren so von Ihrer Elektromobilität auf zwei Rädern.
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Verschiedene Pedelecs – verschiedene Zielgruppen
Anzugträger können trotz strengem Dresscode morgens entspannt mit dem Rad zur Arbeit fahren. Man ist an der frischen Luft, kommt schneller an, weil man dem Stau aus dem Weg gehen kann und braucht dank zusätzlichem Antrieb keine Dusche nach der Ankunft im Büro. Radfahrer, die Gepäck oder Lasten zu transportieren haben, wissen den Antrieb auch sehr zu schätzen, da Steigungen so leichter erklommen werden können und man einfacher gegen den Gegenwind ankämpfen kann. Mittlerweile gibt e-Bikes für jegliche Zwecke: Die City-Bike-Ausführung für das Cruisen durch die Stadt; speed-Pedelecs mit einer Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h für alle, die schneller ans Ziel kommen wollen; aber auch Trekking e-Bikes mit einem leistungsfähigeren Motor für Touren und längere Ausflüge. Hier wird jeder fündig![/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/NCy0xAMIsH0″][vc_column_text]
Was sollte man beim Kauf eines Elektrofahrrads beachten?
Wenn Sie sich für ein Pedelec interessieren, bisher aber noch kein eigenes E-Bike besessen haben, helfen Recherchen im Internet für einen ersten Überblick über den E-Bike-Markt. Vielleicht kennen Sie ja auch Elektrorad-Besitzer im Bekanntenkreis, die ihre Erfahrung mit Ihnen teilen können. Beim Kauf eines Elektrofahrrads werden Sie nicht um den Besuch eines Fachhändlers und die ein oder andere Testfahrt herumkommen.
Fakt ist, ein Elektrofahrrad kostet mehr als ein normales Rad – sowohl in der Anschaffung als auch in der Unterhaltung. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein E-Bike anzuschaffen, sollten Sie aber fairerweise die Unterhalts- und Betriebskosten mit denen eines Kleinmotorrads oder aber eines Autos vergleichen. An sich müssen Sie hier keine große Rechnung anstellen, denn es liegt auf der Hand, dass das Pedelec ist hier die wesentlich günstigere und umweltfreundlichere Variante ist.
Die Kaufentscheidung darf kein Schnellschuss sein!
Abgesehen von technischen Aspekten wie Antriebsart und Akku, sollten Sie sich erst einmal darüber im Klaren werden, wozu Sie das Rad benötigen. Was sind Ihre Ansprüche? Müssen Sie das Rad transportieren, wenn es z.B. in den Urlaub gehen soll und Sie eine längere Tour machen möchten, oder müssen Sie das Rad heben, um es womöglich in Ihrer Wohnung unterzubringen? Dies sind wichtige Grundvoraussetzungen, was das Gewicht Ihres Rads angeht. Ebenso ist zu klären, ob Sie einen Fahrradanhänger für den Transport von Lasten brauchen. Die speed Variante, die auf 45 km/h kommt, ist somit schon einmal außen vor, denn sie dürfen aus Sicherheitsgründen keine Anhänger führen. Letztlich kommt dann noch hinzu, dass das theoretisch errechnete Velo in der Praxis nicht unbedingt zu Ihnen passt. Probieren Sie sich durch!
Wie funktioniert ein Elektrofahrrad?
Ein Pedelec ist ein reguläres Fahrrad mit dem Unterschied, dass es auch einen Motorantrieb besitzt. Dementsprechend ist der Kaufpreis höher als der eines normalen Rads, der mechanische Abrieb des E-Bikes ist jedoch ähnlich wie der bei einem normalen Rad. Es ist durchaus ratsam, Ihr Elektrofahrrad einer jährlichen Inspektion und Wartung zu unterziehen. Die Kosten liegen hier bei rund 100 Euro – inklusiver zu ersetzender Verschleißteile. Der größte Kostenfaktor dürfte der Verschleiß des Akkus sein, je nach Typ haben die Batterien rund 500 bis 1000 Ladezyklen.
Das Herzstück des Pedelecs: Motor samt Akku
Ein Kraftsensor erfasst die Trittgeschwindigkeit des Velo-Fahrers. Der Sensor ermittelt so die aktuelle Fahrgeschwindigkeit und unterstützt den E-Biker dementsprechend. Dies ist der sogenannte Unterstützungsmodus, den man an seine Fitness und Kraftreserven anpassen kann. Wenn einem die Puste ausgeht, kann man diesen zuschalten. Via Display an der Lenkstange kann man den Unterstützungsmodus steuern, hier wird auch der Akkustand angezeigt. Der Akku wird einfach am Stromnetz geladen und sollte gut von Ihnen gepflegt werden. Meisten sind Lithium-Ionen Akkus in Pedelecs verbaut. Das Gute daran ist, dass diese Batterien keinen Memory-Effekt haben und Teilladungen des Akkus nicht schädlich sind. Falls Sie Ihr Elektrorad täglich nutzen, bietet es sich an, sich ein zweites Ladegerät anzuschaffen, damit Sie den Akku sowohl zu Hause als auch im Büro laden können.[/vc_column_text][vc_column_text]
Welche Faktoren beeinflussen die Reichweite des Akkus?
Eine Ladung reicht unter optimalen Bedingungen für eine bis zu 200 km lange Strecke. Es ist natürlich ausschlaggebend, wie viel Sie selbst als Radler mit treten. Darüber hinaus kann Gegenwind Ihnen das Leben entweder schwermachen oder aber Rückenwind Ihnen in die Karten spielen und Sie zügiger vorantreiben. Das auf dem Rad zu transportierende Gewicht spielt auch eine Rolle, d.h. nicht nur das Gewicht des Fahrers sondern auch das Gewicht von zu transportierendem Gepäck und Lasten. Häufiges Bremsen entschleunigt Sie und Sie müssen erneut anfahren und hochbeschleunigen, das kostet nicht nur Ihnen Kraft, sondern zerrt auch an Ihrer Batterie. Achten Sie deshalb auf einen möglichst gleichmäßigen Fahrstil.
Welche Ausführungen gibt es und was zeichnet diese aus?
Das Elektrorad macht dem Radler das Leben leichter. Die unterschiedlichen E-Bike-Typen sorgen in unterschiedlichsten Lebenslagen für Erleichterung und Komfort. Anbei werden nun drei verschiedene Ausführungen präsentiert.
Das City-Komfort E-Bike – Fahrspaß garantiert!
Dieses Exemplar ist Ihr treuer Begleiter auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder aber Uni. Es bietet sich perfekt für Fahrten in der Stadt und zum Besorgungen machen an. Im Vordergrund der City-Ausführung steht der Komfort: Die Räder verfügen über eine gute Federung und einen bequemen Sattel, so dass Sie möglichst komfortabel von A nach B kommen. Sie haben meist einen Motor mit einer Maximalleistung von 250 Watt und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Diese Ausführungen sind dem regulären Fahrrad gleichgestellt sind und Sie können dementsprechend Fahrradanhänger ankuppeln.
Das s-Pedelec für die Flitzer
Die Speed Pedelecs besitzen über eine doppelte Motorkapazität, so dass sie mit rund 500 Watt auf zügige 45 km/h kommen. Rechtlich gesehen sind diese Ausführungen somit keine Fahrräder mehr, sondern es handelt sich hier um Kleinkrafträder, für die Sie mindestens einen Mofa-Führerschein benötigen. Ferner besteht Versicherungs-, Kennzeichen- und Helmpflicht. Radwege dürfen nicht benutzt werden, ebenso dürfen diese rasanten Exemplare nicht mit Anhängern oder Kindersitzen versehen werden. Das Speed Pedelec erreicht doppelt so hohe Geschwindigkeiten wie sein City-Kollege, folglich wird das Gerät stärker beansprucht, die Rahmen und Bremsen sind somit stabiler und leistungsfähiger.
Trekking e-bikes für die große Tour
Die Trekking e-Bikes zeichnen sich auch durch einen stabileren, robusten Rahmen aus. Sie haben ein sportlicheres Format mit gestreckter Sitzposition, so dass sie sich bestens für längere Ausflüge und Touren eignen. Technisch sind die deshalb mit einem leistungsfähigen Motor und einer sehr guten Lichtanlage versehen, um Sie so gut über Stock und Stein ans Ziel zu bringen.
Vor- und Nachteile
Die Pedelecs bieten dem müden Radler gerade bei langen und anstrengenden Fahrten Unterstützung bei Trittschwäche. Das ist sehr vorteilhaft, weil man so weitere Distanzen zurücklegen aber anstrengende Strecken zurücklegen kann, ohne das einem die Puste ausgeht. Die verschiedenen Rad-Typen helfen einem zusätzlich, dass genau auf die Bedürfnisse des Radlers eingegangen wird und man so die passende Unterstützung bekommt. Dementsprechend haben sich die Pedelecs altersübergreifend verbreitet und sich sogar bei jüngeren, sportlichen Stadtbewohnern durchgesetzt, die so entspannter im Anzug zur Arbeit pendeln können.
Demgegenüber steht als großes Manko der große Preisnachteil. Denn der Anschaffungspreis ist verglichen mit einem regulären Velo sehr hoch. Es gilt abzuwägen, für welche Zwecke Sie sich das motorisierte Fahrrad anschaffen möchten. Ebenso ist eine eigene Reparatur im Falles eines Defekts schier unmöglich, da es ein technisch recht komplexes Gerät ist. Ein Gang zum Fachmann ist hier vonnöten.[/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/mpxQ-aNGVdg“][vc_column_text]
Fazit
Man sollte sich darüber bewusst sein, für welche Zwecke man das E-Bike braucht. Ist es reiner Komfortgewinn bei Besorgungen in der City oder können Sie so sportlich zur Arbeit pendeln und sich das Fitnessstudio und Auto sparen. Es ist sicherlich sehr gut, dass Pedelecs Autos aus den Städten verdrängen und Staus vermeiden lassen können. Man tut nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt und seinen Mitmenschen etwas Gutes. Für Sie persönlich ist letzten Endes nur wichtig, dass Ihre persönliche Rechnung aufgeht und sich der teuer erstandene Komfortgewinn auf lange Sicht gesehen rechnet.
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E-Bikes: Gut für die Gesundheit und die Umwelt
Das City-Komfort E-Bike – Fahrspaß garantiert!