Fitness Rudergeräte

Rudergerät

Rundergaräte mit Auslegern

Wer sich für Rundergaräte interessiert, stößt schnell auf zwei verschiedene Arten dieser Fitnessgeräte. Im Angebot gibt es einmal die Rundergaräte mit Seilzug, als auch Auslegergeräte.
Rundergaräte mit Ausleger benötigen etwas mehr Platz als Rundergaräte mit Seilzug (etwa zwei mal zwei Meter). Trotzdem eignen sich Auslegergeräte für das Training besonders gut, da ein deutlich authentischeres Rudererlebnis entsteht. Sie eignen sich daher sowohl für Ruder-Profis, die auch Zuhause trainieren wollen, als auch für Anfänger, die bei ihrem Training ein originalgetreues Rudergefühl suchen. Der Trainingseffekt ist bei allen Geräten der gleiche, sodass keine Vor- oder Nachteile entstehen, wenn Sie sich für eine der beiden Varianten entscheiden.
Im Folgenden werden die Auslegergeräte etwas näher erläutert. Diese kommen vom Bewegungsablauf besonders nach an das echte Rudern auf dem Wasser heran.

Die Anwendung und der Nutzen der Auslegergeräte

Während beim Joggen oder dem Training auf dem Laufband hauptsächlich die Beinmuskulatur gekräftigt wird, ermöglichen Rundergaräte ein gezieltes Ganzkörpertraining. Besonders Rückenschmerzen können durch dieses Training vorgebeugt werden. Rundergaräte für den Indoor-Bereich sind besonders schonend zu den Gelenken, wenn richtig trainiert wird und die Vorgaben beachtet werden. Der Sport eignet sich daher auch für Anfänger im Sport sehr gut. Auch übergewichtige Menschen können mit den Fitnessgeräten den Einstieg in ein gesünderes Leben finden, ohne ihre Gelenke zu überlasten.
Auslegergeräte können individuell eingestellt werden, was den Zugwiderstand betrifft. Von ungeübt bis durchtrainiert kann sich so jeder Sportler steigern. So werden Muskeln aufgebaut und gleichzeitig die allgemeine Fitness und Ausdauer verbessert. Rundergaräte sind ein Training, das außerdem Herz und Kreislauf stärkt. Sie eignen sich besonders deswegen gut für den Heimtraining bereich, weil sie nicht statisch sind und somit sehr platzsparend zusammengeklappt oder sogar in mehrere Teile zerlegt werden können. So können sie auch in kleinen Wohnungen Platz finden.

Das Training

Training mit Auslegergeräten macht zweifelsohne Spaß, doch am effektivsten trainieren Sie, wenn Sie sich einen Trainingsplan erstellen und nach diesem trainieren. So können Sie sich ständig verbessern und Ihre Figurziele besser erreichen. Fortschritte werden so besonders schnell sichtbar und der Körper schneller fit. Wer sich unsicher ist, wie ein solcher Trainingsplan aussehen sollte, findet im Internet einige Beispiele. Auch im Fitnessstudio können Sie sich beraten lassen. Am sinnvollsten ist es dennoch immer, sich mithilfe einiger Tipps selbst einen Plan zu erstellen. Jeder Mensch tickt anders und daran sollte ein Trainingsplan angepasst werden. Hier einige Tipps:

Tipp 1:

Zum Start können Sie sich täglich eine bestimmte Zeit lang an das Rudergerät setzen. Legen Sie diese Zeit fest und halten Sie sich dann auch daran. Diese Zeit können Sie langsam aber sicher erhöhen. So setzen Sie immer neue Trainingsimpulse und verbessern Ihre Fitness und Ausdauer. 15 Minuten ist für Untrainierte anfangs ein guter Startwert. Nach einer Woche Training kann das Training um 5 Minuten verlängert werden. Ein Ziel sollte es sein, für ein effektives Ganzkörpertraining 40-45 Minuten zu trainieren. Wer bei dieser höheren Zeit angekommen ist, kann diese auch aufteilen und den Plan erweitern und variieren. Trainieren Sie beispielsweise morgens und abends jeweils 20 Minuten. Das ist für die Erhöhung der Fitness besonders effektiv. Hören Sie aber immer auf Ihren Körper und beenden Sie das Training, wenn Sie sich nicht wohl fühlen oder sich selbst überfordern! Versuchen Sie es dann am nächsten Tag mit einer kürzeren Zeiteinheit. Denken Sie auch daran immer genug zu trinken und auch Pausen einzulegen!

Tipp 2

Auslegergeräte können schnell langweilig werden, wenn das Training nicht immer wieder variiert und neue Trainingsimpulse gesetzt werden. In erster Linie sollte das Training Spaß haben und kein Zwang werden. Nutzen Sie die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten der Auslegergeräte aus, um Resultate sehen zu können!

Warum sind Rundergaräte so gut für die Fitness?

Auslegergeräte verbrennen unheimlich schnell Kalorien. Ganz normal ist es, in einer Stunde etwa 700 Kalorien zu verbrennen. So kann vor dem Fernseher gut und gerne eine Mahlzeit des Tages wieder abtrainiert werden. Dass das Training so wirkungsvoll ist, liegt vor allem daran, dass beim Rudern 80& der Hauptmuskelgruppen angesprochen werden. Sie ist dabei besonders gelenkschonend und kann deswegen von jedem durchgeführt werden, unabhängig von seinem aktuellem Fitnessstand oder Alter. Das macht das Rudern zu einer der gesündesten Sportarten überhaupt. Dadurch, dass die Sportart sitzend und ohne aggressiven Körperkontakt zu Mitspielern oder Gegenspielern durchgeführt wird, ist das Verletzungsrisiko minimal. Abnutzungserscheinungen an Gelenken und Bändern kommen bei dem Training ebenfall nichts vor.

amazon_rudergerätAuslegergeräte mit Trainingscomputer

Moderne Rundergaräte besitzen einen integrierten Trainingscomputer, die das Training noch effizienter machen. Kaum ein Gerät ist heute noch ohne eines solchen Computers erhältlich. Trainingscomputer sind optimal, um den individuellen Trainingsablauf zu perfektionieren. Jeder Sportler kann mithilfe dieser Computer schnell erkennen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Statistiken aus alten Trainings werden gespeichert und können immer wieder mit den aktuellen Ergebnissen verglichen werden. Das erhöht in der Regel die Motivation, da auf einem Blick erkennbar ist, wie sehr Sie sich verbessert haben.
Welche Informationen beim Training angezeigt werden, kann der Sportler in der Regel selbst bestimmen und auch verändern, hängen aber auch von dem jeweiligen Rudergerät ab. Standardangaben für Auslegergeräte sind die Trainingsdauer, der Kalorienverbrauch beim Trainieren und die bereits zurückgelegte Strecke. Einige Rudergaräte bieten außerdem die Möglichkeit verschiedene Trainingspläne und Programme auszuwählen. So können Sie beispielsweise eine bestimmte Strecke auswählen die zurückgelegt werden soll in einer bestimmten Zeit oder einen Kalorienverbrauch, den Sie während des Trainings erreichen möchten. Viele Spielereien geben auch hier die Möglichkeit das Training etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Achten Sie beim Kauf eines Rudergeräts darauf, dass alle für Sie wichtigen Informationen auf dem Computer angezeigt werden können.

Die verschiedenen Modellvarianten

Rundergaräte sind mit drei unterschiedlichen Widerstandssystemen erhältlich, die entweder mit Wasser, Luft oder einer Magnetmasse operieren. Das eigentliche Rudern und dessen Mechanik ist bei allen Systemen aber die Gleiche.

Der Water Rower

Wie der Name vermuten lässt, arbeiten diese Modelle mit einem Wasserwiderstand, sodass die Bewegungen auch geübten Ruderern besonders realistisch erscheinen. Der Zugwiderstand wird bei einigen Geräten durch ein Paddel in einer Wassertrommel erzeugt, bei anderen Geräten entsteht der Widerstand durch das Anheben einer bestimmten Wassermenge durch einen Ruderzug.

Der integrierte Widerstand

Bei Modellen der Auslegergeräte, die mit integriertem Widerstand arbeiten, wird mit jedem Zug ein bestimmtes Volumen an Luft verdrängt. Wenn Sie einen sehr hohen Widerstand einstellen, wird mehr Luft in das Windrad befördert und Ihr Zug wird deutlich stärker. Die ausgestoßene Luft ist dabei beim Training besonders angenehm, vor allem im Sommer erleichtert sie das Training sehr.

Der Indoor Rower

Diese Rundergaräte arbeiten mit einer Magnetbremse, d.h. der Widerstand wird mithilfe eines Elektro- oder Dauermagneten reguliert. Die Eintstellung der Widerstände ist sehr einfach und komfortabel.
Die drei Modellvarianten sind immer wahlweise mit Seilzug oder zwei seperaten Ruderzügen (Auslegergeräte) erhältlich. In der Anschaffung sind letztere aber in der Regel günstiger in der Anschaffung, aber schwieriger zu bedienen. Dadurch kann sich die Gefahr erhöhen, falsch zu trainieren. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld, ob sich eine Investition in ein Auslegergerät lohnt oder ob Sie nicht etwas mehr Geld für ein besseres Rudergerät mit Seilzug stecken sollten. Schließlich sollte Ihr Hauptziel sein, fitter und vor allem gesünder zu werden. In den meisten Fällen schneiden Rundergaräte mit Ausleger schlechter ab, als jene mit Seilzug.

Hier einige Kauftipps:

Einige Dinge sollten Sie vor dem Kauf eines Rudergerätes unbedingt beachten. Als erstes spielt Ihre Körpergröße eine entscheidende Rolle, daher sollten Sie vor einem Kauf möglichst das Rudergerät in einem Sportgeschäft testen können. Auch Erfahrungsberichte aus dem Internet können gute Hinweise darauf geben, bis zu welcher Größe ein Rudergerät wirklich noch ausreichend gut genutzt werden kann. Auch in der Beschreibung sind in der Regel Hinweise für die optimale Körpergröße zu finden. Der Sitz sollte generell verstellbar sein. Wenn er nur in begrenzter Form verstellbar ist, könnte es für Menschen mit einer Körpergröße von 2 Metern und mehr, zu eng werden, um die Beine unterzubringen.
Neben dem Sitz sollte es aber auch möglich sein, das Ruder zu verstellen. Auch die Pedale sollten auf die eigene Schuhgröße angepasst werden können, da Sie ansonsten schnell Probleme bei der Benutzung des Rudergerätes bekommen können.
Wie bereits erwähnt sollte es auf dem Computer des Gerätes möglich sein, Daten über das eigene Training anzupassen. Als Mindestangabe sollte immer der Verbrauch an Kalorien, sowie die Ruderschläge pro Minute angegeben werden. Nur so haben Sie die Möglichkeit sich zu verbessern. Sinnvoll ist aber auch eine Zeitangabe, sowie eine Angabe über die zurückgelegte Strecke.

Achten Sie auch besonders auf die Verarbeitung der Auslegergeräte. Testen Sie, ob es sich auf dem Sitz bequem sitzen lässt. Hier werden Sie beim Training schließlich mitunter 1 Stunde am Stück sitzen müssen, daher sollte ein gewisser Komfort gegeben sein. Bei den meisten Rudergeräten ist der Sitz aus Kunstleder und gut gepolstert.

Sinnvoll ist es immer, auf eine Garantieleistung der Hersteller zu achten. Da Rudergeräte recht kompliziert aufgebaut sind, versteckt sich hinter ihnen viel Technik. Wenn auch nur ein Kleinteil kaputt geht, benötigen Sie eine Garantieleistung, um schnell Ersatz zu bekommen. Die Garantieleistung sollte mindestens ein Jahr lang sein, besser sind aber zwei Jahre Garantie.

Die richtige Auswahl treffen

Die richtige Kaufentscheidung treffen Sie am besten, wenn Sie das Gerät „Proberudern“. Denn Sie müssen persönlich das Gefühl haben, dass Sie komfortabel sitzen und sich generell der Bewegunsablauf komfortabel anfühlt. So liegt einigen Sportlern ein Wasserwiderstand besser als ein Zugwiderstand mit Windrad. Der Sitz sollte bequem sein, sodass das Training gelenk- und rückenschonend ist. Indoor Rowers sind meist etwas lauter. Testen Sie daher, ob die Lautstärke der jeweiligen Geräte für Sie (und Ihre Nachbarn!) auszuhalten wäre. Wie wirkt die Verarbeitung des Gerätes? Testen Sie dabei auch die Standfestigkeit. Ein Kippeln des Gerätes spricht nicht für dessen Qualität! Achten Sie auch auf Prüfsiegel, die eine bedenkenlose Verarbeitung garantieren.

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Auch, wenn ein persönlicher Test immer ratsam ist, spricht natürlich nichts dagegen ein Rudergerät online zu bestellen. Dann sollten Sie aber Meinungen anderer Kunden beachten und in Ihre Entscheidung mit einfließen lassen. Achten Sie auf die Kritik und überlegen Sie, ob dieser Kritikpunkt für Sie gegen einen Kauf sprechen könnte oder ob Sie sich damit arrangieren könnten.
Achten Sie dann aber auch besonders auf die Abmessungen des Gerätes, sodass in Ihrer Wohnung auch wirklich ausreichend Platz für das Training vorhanden ist. Ein zu enger Stellplatz nimmt Ihnen deutlich Spaß an dem Training!

Nehmen Sie keine Billigangebote zu überhastet an! Ein attraktiver Preis ist nicht alles. Ist der Heimtrainer nicht auch qualitativ gut, kann er durch die starke Beanspruchung des teilweise täglichen Benutzens sehr schnell kaputt gehen oder ein Verletzungsrisiko darstellen.

Fazit

Der Kauf eines Rudergerätes ist sehr sinnvoll, wenn Sie einen Heimtrainer suchen, der Ihre allgemeine Ausdauer und Fitness verbessert und gleichzeitig ein komplettes Ganzkörpertraining bietet. Grundsätzlich eignet sich ein Rudergerät für jung und alt, dünn und dick, da ein Training besonders gelenkschonend ist. Zudem eignet sich das Training für Anfänger und Profis.

Wer regelmäßig mit einem Rudergerät trainieren möchte, sollte seinen Trainingsplan individuell erstellen und immer wieder variieren. Nur so werden Erfolge schnell sichtbar und der Spaßfaktor bleibt auch langfristig erhalten. Durch den hohen Kalorienverbrauch ist es auch das ideale Training für die Unterstützung einer Diät.

Wenn Sie sich für den Kauf eines Rudergerätes entscheiden, sollten Sie allerdings einige Sachen beachten. Neben der Art des Widerstands, müssen Sie darauf achten, dass Sitze und Pedale auf Ihre Größe verstellbar sind. Nur so können Sie am Ende auch komfortabel und lange trainieren. Sinnvoll ist es auch, auf die Garantieleisungen der verschiedenen Hersteller zu achten. Achten Sie außerdem auch auf einen hochwertigen Computer, mit dem Sie Ihre Trainingsziele gut verfolgen können, sich so sichtbar verbessern können und neue Motivation tanken können. Er sollte alle für Sie relevanten Angaben machen (Kalorienverbrauch, Entfernung, Zeit, etc.). Auch die Größe des Rudergerätes spielt eine Rolle, wenn Sie Platzmangel haben. Achten Sie neben der Größe des Gerätes aber auch, ob sich das Gerät für Ihre Körpergröße eignet.

Wer sich ein Rudergerät aus einem Sportgeschäft kauft, sollte daher immer einmal „Proberudern“, für Internetkäufer empfiehlt es sich Kundenbewertungen zu lesen und anhand dieser zu entscheiden, ob der Kritikpunkt für einen selbst wichtig ist oder nicht.

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