Gartenpool

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Familien im Gartenpool

Der sogenannte Gartenpool ist ein aufstellbares Wasserbassin, das zwar im Vergleich zu einem fest eingebauten Schwimmbecken kleiner ist, aber dennoch für eine wunderbare Abkühlung und Erholung an heißen Tagen sorgen kann. Besonders Kinder sind davon begeistert, das eigene Schwimmbad zu Hause zu haben und auch Erwachsene wissen nach kurzer Zeit zu schätzen, dass man nicht in öffentliche Einrichtung fahren muss, um sich nach getaner Arbeit abzukühlen.

Unter den Begriffen Gartenpool, Aufstellpool oder Fertigpool gibt es verschiedenste Varianten dieses Vergnügens, dem wir uns hier einmal genauer widmen möchten.

Was ist ein Gartenpool?

Der Gartenpool ist ein Fertigbassin, welches nur aufgestellt und dann mit Wasser befüllt werden muss. In unseren Breiten ist es im Prinzip nur im Sommer zu verwenden, wobei man natürlich mit einer Überdachung etc. eine Verlängerung der Badesaison erreichen kann. Je nach Modell kann der Pool aus verschiedenen Grundmaterialien bzw. Aufstellvarianten bestehen, hat aber immer im Inneren eine stabile Folie, in die das Wasser eingelassen wird. Außerdem werden diverse Reinigungs-und Filtersysteme benötigt, wie bei einem fest installiertem Pool auch.

Vorteile eines Gartenpools

  • Erfrischung jederzeit auf dem eigenen Grundstück möglich
  • Man spart sich die Wege zum Badesee oder der Schwimmhalle
  • Ruhe beim Baden bzw. keine fremden Menschen
  • Jederzeit verfügbar, wenn man baden möchte, auch nachts

Nachteile eines Gartenpools

  • Muss immer wieder neu auf-und abgebaut werden, was Zeit und Arbeit kostet
  • Pflege muss kontinuierlich erfolgen, auch in Schlechtwetterphasen, in denen der Pool nicht genutzt werden kann

SommerpoolWelche Gartenpool-Arten gibt es?

Für den Badespaß im Garten gibt es inzwischen verschiedene Möglichkeiten. Je nach Gegebenheiten und Budget kann man sich für eine Art des Gartenpools entscheiden, wobei wir hier auch solche aufführen werden, die nicht „einfach“ aufgestellt, sondern fest verbaut werden.

  • Styroporbecken mit Schalsteinen
  • Quick Up Pool
  • Polyesterbecken
  • Edelstahlbecken
  • Stahlwandbecken
  • Framepool

Der Styropor-Gartenpool

Diese Art des Pools besteht aus Quadern, die aus einem speziellen, verdichteten Styropor hergestellt werden. Diese werden mit Nut und Feder ineinandergesteckt und mit einer Folie ausgekleidet. Da sich die Styroporblöcke gut zuschneiden lassen, kann hier jede erdenkliche Form und Größe gestaltet werden.

Vorteile:

  • Einfaches System wie ein Baukasten
  • Die Beckenwände sind eine gute Isolation gegen den kalten Erdboden
  • Überwintert

Nachteile:

  • Bodenplatte aus Beton erforderlich
  • Styroporblöcke müssen mit Beton aufgefüllt werden
  • Relativ teuer: ab ca. 4.000 Euro erhältlich

Der Quick Up Gartenpool

Der sogenannte Quick Up Gartenpool besteht aus einer stabilen Folie. Diese stellt sich von allein auf, wenn Wasser eingelassen wird. Am oberen Rand befindet sich – ebenfalls aus Folie – ein Ring, der zu Beginn des Füllens mit Luft aufgepumpt wird. Dieser schiebt sich nach oben und hält den Pool stabil. Diese Art von Pool kann im Gras oder im Sand aufgestellt werden; es muss nur gewährleistet sein, dass der Boden eben ist und keine Steine etc. den Pool durchbohren können. Außerdem wird ein Vlies zum Schutz untergelegt. Zudem sollte der Untergrund gut fest bzw. verdichtet sein, denn das Gewicht ist erheblich.

Vorteile:

  • Schneller Auf-und Abbau
  • Keine große Vorbereitung des Untergrundes nötig
  • Sehr preiswert (ab ca. 50 Euro erhältlich)

Nachteile:

  • Kann nicht überwintern, muss abgebaut werden
  • Nicht übermäßig stabil, Wand ist relativ empfindlich vor Verletzungen

Ein Polyesterbecken als Gartenpool

Der Pool besteht aus einem vorgeformten Polyesterbecken, also aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Er wird vorgefertigt geliefert und in eine vorher ausgehobene Baugrube gesetzt Die Seitenwände werden mit Beton hintergossen.

Vorteile:

  • Fast jede Form ist möglich
  • Baulicher Aufwand ist vertretbar
  • Hohe Stabilität
  • Muss im Winter nicht abgebaut werden

Nachteile:

  • Reparaturen sind aufwändig
  • Für Anlieferung muss Platz für einen Kran sein
  • Relativ teuer ab ca. 4.000 Euro

Der Gartenpool aus Edelstahl

Die Edelstahlbecken sind extrem langlebig und natürlich luxuriös im Aussehen. Die Gestaltung ist relativ flexibel, denn die Wände sind zwar vorgefertigt, können aber auf verschiedene Art und Weise zusammengesetzt werden. Meist entstehen statisch selbsttragende Wände, bei denen keine Beton-Hinterfüllung nötig ist. Um die Wandteile miteinander zu verbinden, muss geschweißt werden. Allerdings ist diese Art des Gartenpools die teuerste, denn hier beginnen die Preise erst bei rund 10.000 Euro.

Vorteile:

  • Saubere Oberfläche
  • Besonders schöne Oberfläche
  • Gute Variierung beim Bau möglich
  • Sehr robust

Nachteile:

  • Hoher Preis
  • Schweißer notwendig beim Aufstellen
  • Aufwändige Basisreinigung bei Saisonbeginn nötig

Framepool als Gartenpool-Variante

Der sogenannte Framepool ist eine Konstruktion aus Stahl, die verschiedene Formen möglich macht. An diese wird die Schwimmbadfolie eingehängt, die dann weniger auf dem Untergrund steht, als vielmehr an der Stahlkonstruktion hängt.

Vorteile:

  • Viele Größen und Formen möglich
  • Stabiler Stand auf ebenem Untergrund
  • Robustes Material
  • Schon relativ preisgünstig zu haben

Nachteile:

  • Nicht ganz einfach aufzustellen
  • Seitenwände relativ unstabil

Die Gartenpools, wie sie hier behandelt werden sollen, also die jederzeit überall ohne bauliche Maßnahmen aufgestellt werden können, sind nur die unter 2.2. und 2.5. Bezeichneten. Alle anderen erfordern größere Baumaßnahmen.

Diese Formen eines Gartenpools gibt es

Die Gartenpools sind in verschiedenen Formen erhältlich. Am üblichsten ist das Rundbecken, da diese Art der Konstruktion sich selbst hält und daher keine Stützen nötig sind.

Gartenpool in runder Form

Durch die kompakte Form ist der Platzbedarf relativ gering, sodass sich auch auf kleinen Grundstücken eine Möglichkeit findet. Ist das Rundbecken groß genug (etwa ab einem Durchmesser von 4-5 Metern), lässt sich prima darin im Kreis schwimmen. Es ist also durchaus nicht nur zum Plantschen, sondern kann wie ein großer Pool auch, der mehr Länge bietet, zum Schwimmen benutzt werden.

Gartenpool als Oval

Ovale Becken hingegen müssen komplett im Boden verschwinden oder mit Stützen versehen werden, da die Stabilität von der Form her nicht gegeben ist. Ist das Oval groß genug, kann man hier allerdings Bahnen schwimmen.

Gartenpool als Acht

Wer es ausgefallen liebt, greift zu einem Gartenpool in Form einer Acht. Diese sind quasi die Verbindung von zwei runden Becken, haben aber den Vorteil einer langen Schwimmstrecke. Zur Stabilisierung braucht man eine Stahlkonstruktion, da die Stabilität auch hier nicht von allein gegeben ist.

Die Gartenpool Hersteller

Die Gartenpools werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Wie wollen hier nur ein paar davon nennen, die besonders häufig anzutreffen sind und deren Pools zu den Beliebtesten gehören. Da wäre vor allem Intex zu nennen, die die ersten waren, die den Quick up Pool auf den Markt brachten. Die Intex Easy Set Quick up Pools haben eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Sie sind als Set aber auch in Einzelteilen erhältlich. Außerdem werden von dem Unternehmen Framepools hergestellt, teilweise in ansprechender Holzaußenoptik.

Dicht gefolgt von Bestway, die inzwischen ähnliche Pools herstellen, aber auch die Framepools. Das Unternehmen ist zum o.g. Vorreiter vergleichsweise jung, erst in den 90ern gegründet. Gefertigt wird hier vorwiegend in China. Ähnlich den o.g. Sets gibt es von Bestway die Fast Set Pools, die ebenfalls mit hoher Qualität überzeugen. Optische Unterscheidung ist, dass die Intex-Pools komplett blau sind, die von Bestway den Aufblasring in Weiß haben. Außerdem werden Framepools und Stahlwandbecken hergestellt.

Weiterhin sind SummerWaves zu nennen und Jilong, die beide ebenfalls Quickpools auf den Markt gebracht haben.

In Deutschland beliebt und bekannt sind die Stahlwandbecken von My Pool. Das österreichische Unternehmen produziert zwar auch die Quick up´s, aber diese sind hierzulande weniger bekannt. Die Stahlwandbecken sind verzinkt und überzeugen mit sehr guter Qualität.

Hanseatic ist eine Eigenmarke der Otto GmbH & Co. KG. Von dieser gibt es auch die Hanseatic Rundpools. Diese sind Stahlwandbecken mit PVC-Folie in verschiedenen Größen.

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Gartenpool kaufen: Fachhandel vs. Online

Ist die Entscheidung gefallen, dass ein Pool angeschafft werden soll und vielleicht sogar schon klar ist, welche Art es sein soll, steht die Frage, ob man vor Ort kauft oder online. Als Saisonwaren gibt es die Gartenpools in vielen Bau-und Gartenmärkten, im Internet das ganze Jahr über.

Die Vorteile vor Ort:

  • Verkaufsberatung (allerdings nicht in Baumärkten und Discountern)
  • Pool kann sofort mitgenommen aus aufgestellt werden, ist aber mitunter vergriffen und muss nachbestellt werden

Die Nachteile vor Ort:

  • Da Saisonware keine Garantie für Lieferbarkeit
  • Meist teurer als im Internet

Die Vorteile online:

  • Sehr große Auswahl gegeben
  • Preisgünstiger
  • Viele Komplettangebote, bei denen kein Zubehör nachgekauft werden muss
  • Schnelle Lieferzeit
  • Lieferung nach Hause ohne schleppen

Die Nachteile online:

  • Ohne Beratung
  • Kann nicht sofort in Betrieb genommen werden

Empfehlenswerte Gartenpools

Wir wollen Ihnen hier ein paar Gartenpools vorstellen, die wir für empfehlenswert halten:

  • Sehr gut in allen Kundenmeinungen schneidet der Giant Wood Mega Holzpool Er bietet einen Durchmesser von über 5 Metern und eine Tiefe von rund 1,20m, sodass man hier richtig gut schwimmen kann. Gute Isolierung durch die Holzverkleidung und Stabilität sind die Highlights.
  • Empfehlenswert auch der Intex Easy Aufstell-Pool in der Größe mit über 360 cm Durchmesser und einer Tiefe von 91cm. Diese überzeugen durch den günstigen Preis und eine vertretbare Stabilität für mehr als eine Saison.
  • Ebenfalls gut Testergebnisse kommen von Bestway. Der Rectangular Family ist ebenfalls im Preis sehr günstig. Es gibt hier mehrere Größen, wobei der Größte durchaus zum Schwimmen einlädt.

Die Geschichte des Gartenpools

Eigentlich stammt die Idee aus Amerika. In den 30er Jahren, als die Freibäder dort ihre größte Konjunktur erlebten, setzte sich die High Society von der Masse ab, indem sie begann, eigene Poolanlagen auf ihre Grundstücke zu setzen. Hauptsächlich war der Grund dabei jedoch, den Garten aufzuwerten und für die Party ein Highlight vorweisen zu können. Baden stand eher im Hintergrund.

Seit den 60er Jahren waren die Pools dann in Amerika aus den Gärten nicht mehr wegzudenken – es gab sogar Banken, die spezielle Poolkredite vergaben.

Vor allem in den letzten 20 Jahren hat das Interesse auch in Deutschland stark zugenommen. Einer Umfrage zufolge besitzen deutsche Haushalte ca. 700.000 Swimmingpools. Spitzenreiter sind dabei die Stahlwandbecken, die rund 60% aller Modelle ausmachen.

Rechtliches für den Gartenpool-Besitzer

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist es im Normalfall nicht erforderlich, sich das Aufstellen eines solchen Pools genehmigen zu lassen. Vielmehr ist es so, dass in den meisten Bundesländern eine Baugenehmigung für einen Pool erst ab 100 Kubikmetern Inhalt erforderlich ist. Die meisten Aufstellbecken fassen wesentlich weniger. Ein extrem großes Aufstellbecken von 7-8 Metern Länge und über einem Meter Tiefe kommt an diese Grenze noch nicht heran.

Die Wasserkosten für den Gartenpool

Natürlich ist die höchste Position an laufenden Kosten das Wasser, welches einmal jährlich benötigt wird. Üblicherweise wird dies aus der Frischwasserleitung entnommen und kostet daher ebenso viel, wie das im Haus entnommene Trinkwasser inklusive Abwasserkosten, die das Wasserwerk erhebt. In einigen Gemeinden ist es daher erlaubt, für das Befüllen des Gartenpools eine extra Wasseruhr zu installieren. Diese Menge wird dann als Nutzwasser für den Garten berechnet, ohne Abwasser. Das kann man beim örtlichen Versorger erfragen.

Den Gartenpool reinigen und sauber halten

Der Gartenpool muss die gesamte Saison über sauber gehalten werden. Dazu beachtet man am besten einige Tipps, damit dies nicht zu einer lästigen und zeitraubenden Arbeit wird. Folgendes sollte genutzt werden:

  • Abdeckplane
  • Idealer Standort
  • Kescher
  • Bodensauger
  • Die richtige Filteranlage

Der Filteranlage widmen wir uns im nächsten Kapitel. Die anderen Punkte sind jedoch mit wenig Aufwand zu realisieren. Der Aufstellort sollte einfach nicht dort sein, wo viele Bäume und Sträucher stehen. Dies ist wegen der Sonneneinstrahlung ohnehin nicht zu empfehlen, aber Blätter und Zweige verunreinigen sonst den Pool, was man mit der richtigen Aufstellposition des Gartenpools weitgehend minimieren kann.

Die Abdeckfolie hat gleich zweimal einen Nutzen: sie verhindert, dass bei Nichtbenutzen Blätter und Insekten im Wasser landen, und zum anderen verhindert sie über Nacht das Auskühlen des Wassers. In den Sets von Gartenpools, die man kaufen kann, werden diese Abdeckfolien meist mitgeliefert. Sie schwimmen einfach auf dem Wasser.

Der Kescher ist eine Art Sieb mit einem langen Stiel, mit welchem schnell Verunreinigungen vom Wasser geholt werden können, noch bevor sie im Wasser absinken und dort zu einem Problem werden. Wird der Kescher regelmäßig benutzt, spart dies viel Mühe beim Reinigen des Wassers.

Als Bodensauger lässt sich der Gartenschlauch mit einem entsprechenden Vorsatz verwenden. Vielfach ist auch dieser im Lieferumfang enthalten. Dabei wird im Saugaufsatz ein Unterdruck durch einfließendes Wasser erzeugt, der den Schmutz in das Auffangsäckchen leitet. Dies leert man dann einfach aus und der Sauger ist wieder einsatzbereit.

Die Filteranlage für den Gartenpool

Das wichtigste Zubehör für den Gartenpool ist die Filteranlage. Ohne diese lässt sich der Pool nicht betreiben. Deshalb ist sie in den Komplettsets, die man kaufen kann, auch enthalten.

Als Richtlinie gilt, dass die Filteranlage so leistungsstark sein soll und so lange laufen muss, dass das Wasser pro Tag zweimal komplett umgewälzt wird. Entsprechend sollte die Größe der Filteranlage gewählt werden.

Doch es gibt verschiedene Filtersysteme:

  • Kartuschenfilter
  • Sandfilteranlage

Welche ist nun für welchen Pool geeignet und wie funktioniert sie?

Der Kartuschenfilter für den Gartenpool

Die Kartuschenfilteranlage wird oft mitgeliefert. Die Anlage zieht das Wasser durch den Filter, der ähnlich wie Papier aussieht und wirkt, und somit groben Schmutz herausfiltert. Das Wasser wird gereinigt zurück in den Pool geführt. So entsteht ein Kreislauf, der über Stunden anhalten muss. Die Kartuschen mit dem Filter“Papier“ müssen nach einigen Tagen ausgetauscht und die alten gereinigt werden. Da diese Kartuschen immer wieder nachgekauft werden müssen, entstehen dadurch weitere – nicht ganz unerhebliche – Folgekosten. Diese Art der Filter ist für kleinere Gartenpools okay; bei Größeren sollte man über den Einsatz einer Sandfilterpumpe nachdenken.

Die Sandfilteranlage für den Gartenpool

Für größere Becken ist die gängige Reinigungsart die Sandfilteranlage. Hier steht ein Gefäß außerhalb des Beckens, welches mit Sand gefüllt ist. Die Anlage pumpt das Wasser nun durch diesen Sand, und danach wieder in den Gartenpool zurück. Auf diese Art bleiben die Verunreinigungen im Sand hängen. So können alle Schwebeteilchen aus dem Wasser gefiltert werden.

Die Sandfilteranlage muss für ein paar Stunden täglich laufen, aber nicht so lang wie die Kartuschenfilteranlage bei einem gleich großen Pool.

In regelmäßigen Abständen muss der Sandfilter rückgespült werden, damit er auch weiterhin seine Reinigungsleistung erbringt. Bei dieser automatischen Funktion wird das Wasser „verkehrtherum“ durch den Sand geschickt, und so die Schmutzpartikel heraus gespült. Sie landen neben der Pumpe.

Die Anschaffungskosten der Sandfilteranlage sind höher, jedoch sind die Folgekosten geringer und die Leistung ist bei Weitem höher, der Effekt also besser.

Welche Filteranlage ist für den jeweiligen Gartenpool die Richtige?

Bei kleinen Gartenpools reicht ein Kartuschenfilter aus. Wird ein größerer Pool nur kurz aufgebaut, dann reicht diese Filterart ebenso. Aber ist ein größeres Becken sollte mit einer Sandfilteranlage betrieben werden. Diese bringt erhebliche Vorteile.

Die chemischen Zusätze für den Gartenpool

Manche Interessenten an einem Gartenpool haben Bedenken wegen der Chemie, die ins Wasser gegeben werden muss. Doch so viel davon ist gar nicht nötig, um sauberes Wasser zu haben, und die Menge ist bei weitem nicht so intensiv, wie in einem öffentlichen Schwimmbad.

Mit einem entsprechenden Teststreifen kann man den pH-Wert des Wassers bestimmen. Dieser sollte zwischen 7 und 7,4 liegen. Entsprechende Zusätze, um den pH-Wert zu heben oder abzusenken, gibt es in flüssiger Form.

Am wichtigsten aber ist das Chlor. Dieses sorgt dafür, dass sich Bakterien und Keime nicht im Pool ansiedeln. Deshalb muss es ständig und in der richtigen Menge im Gartenpool vorhanden sein. Wie man das bewerkstelligt, kommt auf die Konsistenz an (flüssig, Granulat) etc. Doch die einfachste Methode sind die Chlortabletten. Diese füllt man in einen schwimmenden Behälter, der dafür sorgt, dass das Chlor regelmäßig und beständig an das Wasser abgegeben wird. So muss nicht ständig darauf geachtet werden, außer, wenn die Tabletten vollständig aufgelöst sind. Dann füllt man einfach nach. Auch der Chlorwert des Wassers kann gemessen werden – er sollte zwischen 0,5 und 1 mg/l liegen.

Haben sich Algen gebildet oder hat man die Poolpflege vernachlässigt, ist noch nicht alles verloren. Eine Stoßchlorierung kann Abhilfe schaffen. Dies erledigt man mit einer größeren Menge an Chlor, möglichst in granulierter Form.

Nützliches Gartenpool Zubehör

Als nützliches Zubehör wird also empfohlen:

  • Kescher
  • Bodensauger-Aufsatz
  • Abdeckplane
  • Skimmer für die Chlortabletten
  • Eventuell Poolheizung

Fazit zum Thema Gartenpool

Ein Gartenpool ist für alle Grundstücksbesitzer/Mieter eine tolle Anschaffung, um sich im Sommer im Grünen zu entspannen und bei Hitze abzukühlen. Für Kinder bietet er die ideale Möglichkeit schwimmen zu lernen, da oft aufgrund der überschaubaren Fläche weniger Angst vor dem Wasser besteht.

Jedoch sollte immer gewährleistet sein, dass in einem Haushalt mit Kindern diese nicht unbeaufsichtigt an den Pool herankönnen, denn über die Leiter sind auch schnell kleine Kinder in den Pool geklettert, die noch nicht schwimmen können.

Je nach Art und Größe des Pools ist der Aufwand beim Aufstellen geringer oder höher und auch der Preis variiert stark. Hier muss jeder eine Entscheidung treffen. Vielleicht ist ein kleiner Quick-up-Pool das Richtige für Anfänger, um zu prüfen, ob sich die Anschaffung eines höherwertigeren Pools lohnt. Ganz egal, welches Modell es wird: Die Erfrischung im Sommer ist meist eine Freude, von der man dann nicht wieder lassen möchte und an die man sich schnell gewöhnt.

Klar ist allerdings, dass man sich eine gewisse Zeit nehmen muss, um den Pool zu pflegen. Denn sonst wird das Wasser schmutzig und bietet Raum für Bakterien und Keime. Wenn allerdings alles entsprechend eingerichtet ist, hält sich der Aufwand in Grenzen.

Wichtig ist noch, zu bedenken, dass ein Gartenpool, der über den Winter weggeräumt werden muss, auch einen gewissen Platzbedarf hat. Besonderes Leiter, Filteranlage und Ähnliches wird nicht wieder in die Einzelteile zerlegt und braucht deshalb ein wenig Platz. Wer die Möglichkeit hat, stellt sich am besten in die Nähe des Pools eine kleine Gartenhütte, sodass er die Dinge für den Pool einlagern kann. Auch die Chlortabletten lagern hier gut, denn diese haben trotz Folie einen strengen Geruch, der nicht in anderen Schuppen oder Kellerräumen erwünscht sein dürfte.

Ist dies alles berücksichtigt, gibt es nichts, was vom Badespaß zu Hause abhalten sollte, zumal an heißen Tagen das eigene Freibad zur Entspannung einlädt und lange Wege ins öffentliche Bad erspart bleiben.

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