IPhone X

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Apple hat sein neues Flagschiff, das iPhone X ins Rennen geschickt. Doch hält es was es verspricht oder war die Ankündigung zu vollmundig? Was ist überhaupt neu? Es ist auf jeden Fall das iPhone X mit dem höchsten Preis ever. Lernen Sie es heute hier näher kennen.

Wie funktioniert ein iPhone X

Das neue iPhone X der Extraklasse hat Gesichtserkennung, ein riesiges Display sowie animierte Emojis. Das brandneue iPhone X war beeindruckend im Test aber trotzdem ist es nur die Wahl für die absolute Hardcore-Fans von Apple.
Die Zukunft dieses modernen Smartphones, wie es sich die Ingenieure von Apple vorstellten, fängt mit einer einen Kreis beschreibenden Kopfbewegung an, zweimal mit dem Uhrzeigersinn den Kopf gedreht. Danach meldet das Smartpone „Face ID done“ auf seinem Bildschirm. Seine Gesichtsverifikation ist somit eingerichtet worden. Ab sofort wird das Smartphone nur entriegelt, wenn es der Nutzer selbst in seiner Hand hält und sich durch die Infrarotkamera mit einem tiefen Blick ins Gesicht identifizieren lässt.
Vorweg sei festgestellt: Natürlich ist dieses neue iPhone X (sprich: „10“, nicht „x“) von ausgzeichter Qualität. Natürlich ist es auch abgehoben teuer. Jedoch ist es ein Telefon, das bereits heute im Einkaufswagen liegen sollte? Es kostet um die 1149 EUR mit 64 GB Speicher und um die 1319 EUR mit 256 GB. Und da hier von einem Gerät die Rede ist, das den ersten Tests nach hr sehr zerbrechlich zu sein scheint, bzw. sehr leicht zersplittert, braucht man einen zusätzlichen Schutz dafür. Das Programm dafür Apple Care bekommt man für 229 EUR, eine Schutzhülle ist deutlich billiger.

Neues Design – Ein beinahe randloses Gerät!

Die Firma Apple hat am iPhone X das Design rundherum erneuert. Sie haben ein beinahe randloses Smartphone hergestellt und mit einem sehr rechenstarken Chips und zusätzlichen Sensoren ausgestattet. Am Display hat das iPhone X 5,8 Zoll und damit tatsächlich sehr groß. Im Vergleich: Das Display des viel größeren unhandlicheren iPhone X 8 Plus misst nur 5,5 Zoll. Das Gerät hat mit einer Akkuladung knapp 24 Stunden ohne die acht Stunden Nachtruhe dazu zu zählen.
Apple hat nun auch erstmals eines der OLED-Displays im iPhone X eingebaut, in dem die schwarzen Pixel tatsächlich dunkel bleiben und nicht angeleuchtet werden. Durch dies gibt es stärkere Kontraste, ein Punkt der sich vor allem auf Filme positiv auswirkt, und ein Akku selbst hält länger. Soll man den Fachleuten folgen, dann hat Apple im iPhone X das beste Spitzen-Display eingebaut, das es derzeit in einem Handy überhaupt gibt.

Die Kamera am iPhone X

Die Kamera ist zur Zeit eine der Besten, die es auf dem Markt gibt. Beim Selfie-Modus können nun Porträts mit einem Bokeh-Effekt geschossen werden, bei denen der Hintergrund verschwimmt. Die Lichtverhältnisse analysiert das Gerät in Echtzeit. So kann, das Gesicht interessant beleuchtet werden, gleichzeitig wird der Hintergrund total geschwärzt. Das wirkt beeindruckend – wenn es klappt: Also so als man auf einer Bühne steht und von einem Scheinwerfer angestrahlt wird.
Die Rückkamera (12 Megapixel) liefert qualitativ ähnlich gute Bilder wie die des iPhone X 8 (Plus) und gehört damit in der Tat zu den besten, die es derzeit auf dem Markt gibt. Bei Tageslicht gelingen einem farbechte und hochauflösende Bilder. Die Telelinse mit einem zweifachen Zoom hat nur eine f/2.4- statt einer f/2.8-Blende. Das bedeutet bei schummrigen Lichtverhältnissen gelingen Ihnen damit bessere Fotos. Alle beide Linsen haben jetzt zusätzlich einen optischen Bildstabilisator, das soll Verwacklungen reduzieren. Der Fotografie-Blog „Fstoppers“ hat auf Youtube hat ein Video hochgeladen , indem die Videoaufnahmen des iPhone X mit denen einer professionellen Panasonic GH5 im Wert von 2000 US-Dollar verglichen werden. Fazit: Das iPhone X kann sich sehen lassen.

Auch Zeitlupenvideos mit 240 Aufnahmen pro Sekunde können in Full-HD Qualität aufgezeichnet werden. 4K-Videos können nun mit 60 statt 30 Bildern in der Sekunde aufgenommen werden. Dadurch wirken die Clips flüssiger. Man muss wissen, dass 4K60FPS 400 Megabyte Volumen pro Minute verbrauchen. Ein herkömmlicher Full-HD-Film verbraucht nur 90 MB pro Minute.

iPhone X – Ein Gerät, das ohne Passwörter auskommt

Am interessantesten ist jedoch die Gesichtserkennung des iPhone X. Jeder der das iPhone X gesehen hat, wollte es sofort in die Hand nehmen um die Face-ID-Technik in Aktion zu sehen. Face ID eignet ist am besten geeignet, die Vision von Apple zu verstehen. Die Technik funktioniert, durch zwei verbaute Infrarotsensoren die sowohl 2-D-Bilder und gleichzeitig ein 3-D-Modell des Gesichts vom Besitzer erstellen. Das 2-D-Modell wird anhand der 30 000 Infrarot-Punkte, welche auf der Haut des Users projiziert werden erstellt. Dieses Bild wird dann in einen Zahlenwert umgerechnet und auf dem Smartphone lokal abgespeichert, in einem besonders abgesicherten Bereich.
Für viele Nutzer sind die technischen Feinheiten und Details ziemlich egal. Wichtiger finden sie die Gefühle dahinter: Wie fühlt man sich nun damit? Die Antwort lautet: Ganz so leicht, als ob es nie Passwörter gabt. Die Technik verschwindet im Hintergrund, komfortabler kann es zur Zeit nicht sein. Endlich ein gut gesichertes Gerät, das iPhone X an dem alles daran gesetzt wurde, den Nutzer nicht mehr mit dem Eintippen der Passwörter zu ärgern. Was bedeutet die Einkerbung amoberen Bildschirmrand. Gut aussehend ist sie „nicht“. Aber in dieser iPhone X-Monobraue steckt das kleine Killer-Feature: eine neue „TrueDepth-Kamera“, mit welcher das Gerät aufgesperrt wird.
Apple hat diese Funktion das Face ID genannt. Dabei ist dies nicht nur eine einfache Gesichtserkennung, die mit einem einzigen Foto überlistet werden kann, wie es auf vielen Geräten mit Android möglich ist. Stattdessen arbeitet ein komplexes Infrarotmodul mit der Kamera zusammen. Stimmt der ermittelte Code mit dem des bereits eingespeicherten Gesichts überein, wird das Smartphone entsperrt. Dank der Infrarottechnik funktioniert es sogar im Dunkeln. Alles geht in Sekundenbruchteilen vor sich. Die Einrichtung des Face ID ist besonders intuitiv und vor allem in unter einer Minute ist es bereits fertig. Dabei muss der User seinen Kopf 2mal in einem vordefinierten Bildausschnitt herumkreisen, so als wenn er mit seiner Nasenspitze den Kreis nachzeichnenn würde. Dann war’s das.

Hombutton ade beim iPhone X!

Das Gerät ist fast randlos. Denn die Firma Apple entfernte hier den Home Button, über den eine ganze Reihe von Aktionen im Inneren des Smartphones gesteuert wurden. Hier befand sich beispielweise das Entsperren mittels des Fingerabdruck-Scanners. Die frisch eingeführten, teilweise schwungvollen Wischbewegungen für eine Navigation kann man leicht und schnell erlernen. Im Video unten sehen Sie die einzelnen Features.

Funktioniert das Face ID wie versprochen?

Mancher stellt sich die Frage: Funktioniert das Face ID so gut wie beworben? Ja, nach Hunderten Probevorgängen – mit verschiedenen Outfts wie Sonnenbrille, Mütze, Perücke, im Dunkeln – kann man feststellen: Es hat zuverlässig geklappt und das zumindest überwiegend. Ein unumwundener Blick auf das iPhone X entsperrt das Gerät in einer Sekunde. Im Anschluß ist es wichtig mit seinem Finger von unten nach oben zu streichen, um zum Startbildschirm mit allen Apps zu gelangen. Ein unnötiger Punkt, dadurch will Apple verhindern, dass Nachrichten nicht verpasst werden.
Gelegentlich kommt die Technik jedoch auch an Grenzen. Aus einem sehr schrägen Winkel hat die Software Face ID zum Teil Probleme, genauso geschieht das, wenn das Smartphone zu nahe oder zu weit weg mehr als die eine Armlänge vom Gesicht weg ist. Es reicht bereits eine größere optische Veränderung, damit der Algorithmus aus dem Lot kommt. Hat man einen Schal vorm Mund und der Nase oder hat Mann sich den Vollbart abrasiert, muss der Passcode zusätzlich eingegeben werden. Ist der korrekt, erweiterte Face ID sein, die aufgenommenen Daten zu dem bereits gespeicherten 3D-Modell. Da die eingebaute Gesichtserkennung mit dem lernfähigen, neuronalen Netzwerk vernetzt ist, wird dasFace ID immer genauer, sagt Apple.
Alle Daten für die Face ID werden nicht in der Cloud gespeichert, sondern bleiben auf dem Telefon gespeichert. Face ID arbeitet demnach auch ohne eine aktive Internetverbindung. Auch mit den vielen Sicherheiteinrichtungen ist Face ID nicht perfekt. Die vom „Wall Street Journal“ hebelten die Technik durch ein eineiiges Drillingspaar aus. Das ist natürlich als Besonderheit durchgegagen, doch werden Hacker es weltweit versuchen das System zu überlisten, oder die vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen zu knacken. Die nächste Zeit wird zeigen, wie hoch die Sicherheit von Face ID tatsächlich ist.

Das Einhorn spricht im iPhone X

Die Technik hinter dem Einhorn wird nicht allein beim Entsperren des Smartphones eingesetzt. Apps, die schützenswerte Daten enthalten und bisher eine extra Authentifizierung mittels einer Touch ID benötigten, bekommen nun auch Zugriff zur TrueDepth-Kamera. Das sind die Banking-Die Apps, diverse Smart-Home-Anwendungen: wie die Sicherheitscams von Arlo bzw. der Passwort-Manager iPassword. Der Wecker schellt automatisch leiser, wenn das iPhone X wahrnimmt, dass man hinschaut. Dass Handy springt zudem schneller ins Standby, wenn man es direkt nicht ansieht – aus Stromspargründen. Eingegangene Nachrichten zeigt das Gerät auf dem Display um der Privatsphäre zu schützen an, wenn der User des Smartphones auf das Display schaut. Dieses sind alles intelligente Funktionen, die Bequemlichkeit und Nützlichkeit miteiander verbinden.
Es gibt da noch Animojis: Mit ihnen können User ihren eigenen Gesichtsausdruck direkt und in Echtzeit auf große Zahlen von Emoji übermitteln, vom Einhorn hin zum Kothaufen. Im Anschluß kann man die Kleinen Bildchen versenden: den Freunden beispielsweise schicken, ob mit iMessage oder in Form einer Video-Datei mit Whatsapp und Co. Ob sich dieses Gimmick durchsetzt, ist noch nicht erwiesen aber sie ist witzig. Für viele ist die Funktion bereits das Beste was das neue das iPhone X zu bieten hat.

Ausstattung: Viel Rechenpower gepaart mit kabellosem Laden

Die restliche Ausstattung des iPhone X ist weitgehend gleich mit den 8er-Modellen. Der darin verbaute A11-Bionic-Prozessor ist der zur Zeit Schnellste, den man findet. In Benchmarks – besonderen Programmen zum Herausfinden der Leistungsfähigkeit – macht er auf jeden Fall eine gute Figur: Bei Geekbench konnte er auf einigen Gebieten über doppelt so viele Punkte wie seine Konkurrenz erzielen . Die neuen iPhone Xs sind derzeit die schnellsten Smartphones die es am Markt gibt.
Das iPhone X kann ohne Kabel geladen werden und kann mit allen auf dem Markt befindlichen Qi-Ladestationen – auch mit denen von IKEA-Möbeln und IKEA-Lampen geladen werden. Der Ladevorgang braucht länger als, es am Kabel benötigt. Dafür muss allerdings nicht mehr mit dem Kabel herumhantiert werden. Die Akkulaufzeit sagt Apple sei zwei Stunden also mehr als es beim iPhone X 7 der Fall ist. Das ist realistisch: Am Ende des Tages mit einer „normalen“ Nutzung blieben etwa 40 Prozent Akku übrig. Über den Tag kommt man also leicht, zwei Tage ohne Stromzufuhr sind aber nicht möglich.

Spielzeugtester hat das iPhoneX

Auch die kleinsten haben schon das iPhoneX. Der 4 jährige Spielzeugtester hat das iPhone schon ausgepackt und verwendet es für seine Youtube Aktivitäten.

Fazit: Das iPhone X wurde neu erfunden

Mit dem iPhone X kehrt bei Apple der Zauber der früheren Geräte zurück. Es ist das perfekte Gleichgewicht für alle die sind,einen großen Bildschirm haben wollten, denen aber das Plus-Modell 8 zu wuchtig erscheint. Kameras die darin eingebaut sind die besten zur Zeit auf dem Markt, mit ihren bis zu 256 Gigabyte Speicher haben diese Geräte keine Platzprobleme mehr. Trotz des nicht vorhandenen Home-Buttons fällt dem User die Bedienung. Der neue OLED-Screen sieht hervorragend aus, die Gesichtsentsperrung Face ID ist eine sehr spannende Technik. Sie funktioniert im täglichen Gebrauch erstaunlich gut. Sie verändert Art wie wir mit unserm Handy interagieren grundlegend. Zukünftige iPhone X-Generationen profitieren sicher von der Technik. Noch sind auch hier noch einige Kinderkrankheiten zu heilen. Wahrscheinlich braucht Face ID aber tatsächlich nur mehr Zeit, um besser zu funktionieren – das werden Langzeittests an den Tag bringen.
Eine ausdrückliche Kaufempfehlung ist für das Gerät trotzdem nicht möglich. Mit 1149 Euro (64 GB) und 1319 Euro (256 GB) ist das iPhone X eine sehr teueres Gerät und findet sich unter den allerteuersten Smartphones derzeit. Ob man die Gesichtsentsperrung und den großen Bildschirm zu 300 Euro Aufpreis braucht oder lieber doch zum ohnehin auch nicht günstigen iPhone 8 (Plus) greift, muss jeder Einzelne selbst für sich feststellen. Denn die Kamera, den Prozessor, die Mobilfunktechnik und die Verarbeitung ist kaum mit Unterschieden auszumachen. Vergleichbare Geräte der Konkurrenz mit einem Android-Betriebssystem sind bereits ab 500 EUR zu kaufen, zum Beispiel Galaxy S8. Diese funktionieren aber nicht mit dem Apples Ökosystem. Und das Ladegerät muss zusätzlich erworben werden.

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