Kaffeemaschine

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Schwarze Kaffeemaschine

Die richtige Kaffeebohne – der Geschmack liegt in den Zutaten

Egal für was für eine Kaffeemaschine Sie sich entscheiden oder mit welcher Maschine Sie bereits Ihren Kaffee brühen, das Herzstück eines aromatischen Kaffees liegt ganz klar in der richtigen Kaffeebohne.

Die richtige Kaffeebohne und die richtige Röstung

Kaffee ist ein Naturprodukt und sein Geschmack ist daher niemals identisch. Es gibt insgesamt 103 verschiedene Kaffeearten, aber weit mehr als 103 Kaffeesorten. Wobei die Sorten primär auf zwei Bohnen beruhen: Die Coffea Arabica und Robusta. Erste machen fast 70% des Marktes aus, letztere rund 30%. Die Namen der einzelnen Kaffeesorten geben meist viele Informationen preis, wie zum Beispiel Anbaumethode, Herkunft, Qualität oder aber auch den Charakter.

Wichtig für den Geschmack ist zudem die Art der Röstung: Die Kaffeerösterei ist ein jahrhundertealtes Handwerk, durch Rösttemperatur und Röstdauer wird der Eigengeschmack der Bohne bestimmt. Je länger der Röstdauer, desto dunkler die Bohne und desto intensiver ihr Geschmack. Ein längerer Röstungsprozess setzt bestimmte, komplexere Aromen frei. Aus diesem Grund werden Kaffeebohnen für Filterkaffee lediglich zwischen fünf und 13 Minuten geröstet, Espressobohnen sogar bis zu 20 Minuten.

Der entsprechende Mahlgrad: Der Schlüssel zum Erfolg

Abgesehen von Bohne und Röstung ist dann noch der Mahlgrad des Kaffees ein entscheidender Aspekt für einen aromatisch runden Kaffee. Ein gut schmeckender Kaffee zeichnet sich dadurch aus, dass der Bohne ihr voller Geschmack entlockt wurde. Die Kontaktzeit mit dem Wasser beim Brühvorgang entscheidet hier über den Mahlgrad. Das bedeutet: Je kürzer der Kontakt mit dem Wasser, desto feiner sollte der Kaffee gemahlen sein. Und zwar liegt es daran, dass feineres Kaffeemehl eine größere Oberfläche als gröberes Pulver hat und dem feineren Mehl bei einer kürzeren Kontaktzeit somit mehr Inhaltsstoffe extrahiert werden können.

Für die Verkostung von Kaffee ist also nicht nur die Technik der Maschine entscheidend. Nehmen Sie sich die Zeit und finden Sie Ihre persönliche Kaffeebohne und Röstung: So wird Ihre Kaffeepause zu Ihrem ganz speziellen Verwöhn-Moment.

Richtige Temperatur für Espresso

Mit entsprechenden Kaffeemaschinen wie Kapselmaschinen und Vollautomaten erhalten Sie Ihren auf den Punkt genau aufgebrühten Espresso auf Knopfdruck. Wenn Sie allerdings einen schmackhaften Espresso mit einer Siebträgermaschine herstellen wollen, gibt es einige Aspekte zu beachten.

Barista wissen, dass viele Aspekte den perfekten Espresso beeinflussen. Natürlich ist auch hier der Feinheitsgrad der gemahlenen Espressobohnen entscheidend, die Temperatur sollte bei 90-94 Grad liegen und die Durchlaufzeit beträgt 25 Sekunden. Mit diesen Rahmenbedingungen kommt der Espresso geschmacklich optimal zur Geltung. Eine haselnussbraune, feste Crema zeugt optisch für einen perfekt gelungenen Espresso.

Die regelmäßige Entkalkung – der geheime Garant für guten Geschmack

Nicht nur Bohne und Röstung beeinflussen den Geschmack des Kaffees, sondern auch die regelmäßige Pflege der Maschine. Denn durch das Erhitzen von Wasser wird Kalk freigesetzt, der sich nach dem Abkühlen der Maschine ablagert und so Leitungen verstopfen kann. Wem seine Kaffeemaschine lieb ist, der sollte also auf die richtige Pflege achten und seine Maschine in regelmäßigen Abständen entkalken.

Unser Leitungswasser kann zwar problemlos getrunken werden, allerdings ist es kalkhaltig und der Kalkgehalt variiert je nach Wohnort stark. Wenn Sie mehr über den Kalkgehalt Ihres Leitungswassers erfahren möchten, können Sie diese Information bei Ihrem Wasserwerk erfragen – oder aber mittels eines speziellen Teststreifens den Härtegrad Ihres Wassers selbst messen.

Eine Entkalkung Ihrer Kaffeemaschine in regelmäßigen Zeitabständen ist daher sinnvoll. Wenn die Maschine beim Brühen des Kaffees laute Geräusche von sich gibt, ist dies ein wichtiges Signal dafür, dass die letzte Entkalkung schon wieder recht lange her ist. Aufgrund von Kalkablagerungen verringert sich der Wasserdurchlauf, die Maschine wird lauter, verbraucht mehr Strom und zu guter letzt fehlt dann auch noch die Crema.

Aber Achtung: Kalkablagerungen beeinträchtigen nicht nur das Aroma des Kaffees, sondern sie können auch die Technik der Maschine nachhaltig schädigen. So kann es dazu kommen, dass sich der Brühvorgang verlängert, sich die Düsen verstopfen und somit die Lebensdauer der Maschine verkürzt wird. Von daher empfiehlt sich eine regelmäßige Entkalkung, um es erst gar nicht zur Verkalkung kommen zu lassen.

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Wie richtig entkalken?

Fakt ist, Säure löst den Kalk zuverlässig. Als kostengünstige und umweltfreundliche Variante empfiehlt sich Zitronensäure. Nach der Reinigung sollte das Gerät gut mit klarem Wasser durchgespült werden, um die Zitronensäure restlos zu entfernen und einen säuerlichen Geschmack zu vermeiden. Der Einsatz von Essig und Essigessenz ist allerdings recht umstritten. Hier kommt es auf die Komplexität der Maschine an. Denn während Befürworter die kalklösende Kraft des Essigs loben, so sollte man bei Vollautomaten, Kapselmaschinen und Siebträgern eher auf Essig verzichten, da er so stark ist, dass Gummidichtungen angegriffen und porös werden können. Einen separat installierten Wassertank können Sie aber mit reinem Gewissen mit Essig reinigen. Stellen Sie nur sicher, dass keine Essig-Rückstände in die Leitungen der Maschine gelangen. Eine weitere Option sind spezielle Tabs oder Flüssigentkalker. Achten Sie hier nur darauf, dass die Chemikalie auch für Lebensmittel geeignet ist.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Kaffee-Kapselmaschinen zeichnen sich dadurch aus, dass in der Anschaffung – je nach System und Ausstattung liegen die Kosten bei 70 bis 300 Euro – sehr erschwinglich sind, allerdings gibt es hier ein paar Dinge bei Ihrer Kaufentscheidung zu beachten:

Mit der Kaufentscheidung für eine Kapsel-Maschine binden Sie sich an das Sortiment Ihres Kapseltypen. Es gibt zwar eine mehr oder weniger große Produktpalette von Café Crema, Latte Macchiato, Espresso über Café Schoko, Kaffee mit Vanillegeschmack oder aber Tee und Chai Latte – so dass Abwechslung garantiert ist – allerdings ist die Auswahl an Kaffee bei weitem nicht so groß wie bei losen Bohnen. Hinzukommt, dass einige Hersteller ihr eigenes System entwickelt haben, was nicht mit anderen Kapseln nutzbar ist. Es ist also ratsam beim Kauf darauf zu achten, dass Ihre Maschine möglichst viele Kapseltypen akzeptiert. Mittlerweile sind sogar ein paar „Generika“-Kapsel im Internet oder aber in Discountern erhältlich, die in die Maschinen bekannter Markenhersteller passen. Hier empfiehlt sich ein Blick auf die Zutatenliste des Kapselinhalts: Denn billig muss nicht gleich minderwertigere Qualität bedeuten!

Kapselmaschinen zeichnen sich dadurch aus, dass sie alle sehr schmackhaften Kaffee produzieren. Allerdings gibt es einen entscheidenden Punkt zu beachten: Die Kosten im laufenden Betrieb. Auch wenn die Anschaffungskosten der Kapselmaschinen sehr überschaubar sind, so können die Betriebskosten auf längere Sicht ins Geld gehen. Da die Kapseln zwischen 19 und 60 Cent kosten, sollten Sie sich darüber bewusst sein, wie viele Tassen Kaffee Sie am Tag trinken.

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Kapselarten von Einweg bis Mehrweg

In den 90er Jahren revolutionierte Nestlé mit seiner Nespresso-Maschine die Art, wie im modernen Haushalt Kaffee getrunken wird: Rund 5 Gramm frisch gemahlenes Kaffeepulver werden in einem Aluminium- oder aber ein Kunststoff-Döschen luftdicht verpackt und konserviert. Der Clou daran: Die Kapsel verhindert Aromaverlust und Feuchtigkeitsaufnahme. So wird dem passionierten Kaffeetrinker ein höherwertiges Geschmackserlebnis ermöglicht!

Allerdings geht mit dem portionierten Genuss auch eine enorme Müllproduktion einher: Pro Tasse Kaffee wird Müll verursacht. Selbst, wenn Hersteller versprechen, möglichst umweltfreundliche Materialien zu verwenden, so ändert dies nichts an der Tatsache, dass man einmalig verwendbare Kapseln nutzt.

Das Schweizer Unternehmen My Coffeestar entwickelte aus diesem Grund die wiederverwendbare Kaffeekapsel. So können Sie, wenn Sie möchten, Ihren selbst gemahlen Kaffee in Ihrer Kapselmaschine mit einem grüneren Gewissen genießen.

Die Funktionsweise von Kapselmaschinen

Kapselkaffeemaschinen zeichnen sich dadurch aus, dass es dank der Kapsel möglich ist, jede einzelne Tasse mit frischem, sehr aromatischem Kaffee aufzubrühen. Die Kapsel mit der passende Menge Pulver für die jeweilige Kaffeespezialität wird in die Vorrichtung der Maschine gelegt. Per Knopfdruck wird die Kapsel durchstochen und heißes Wasser mit sehr hohem Druck hindurchgepresst. Erst Sekunden vor dem Aufbrühen wird die Kapsel geöffnet und die passende Menge Wasser holt das Beste aus der Bohne raus! In weniger als einer Minute können Sie Ihre Gaumenfreude – frei von Bitterstoffen – genießen. Schnell, sauber und vollmundig – kein Wunder, dass die Kapselmaschinen auf dem Vormarsch sind.

 

Kapselmaschine, Filterkaffeemaschine, Siebträger oder Vollautomat – welche Maschine kann was? 


Im Folgenden erhalten Sie einen kleinen Überblick über die speziellen Eigenschaften der jeweiligen Maschinen:

Die Kapselmaschine: Unkompliziert, sauber, schnell

Die Kapselmaschine besticht durch ihren simplen Bedienkomfort, ihre Aufwärmgeschwindigkeit und – ganz klar – durch Ihr Geschmackserlebnis. Die Technik und die Frische der Kapseln macht es möglich, dass sogar auch günstigere Modelle sehr schmackhaften Kaffee produzieren können. Es ist beachtlich, mit was für einer Schnelligkeit der Kaffee zubereitet werden kann.

Ein großes Plus ist der Komfortgewinn: Sie wählen lediglich Ihre Geschmacksrichtung aus, legen die entsprechende Kapsel ein und ein vollmundiges Geschmackserlebnis ist garantiert. Man muss sich keine Gedanken über die Menge des Kaffeepulvers machen und tassenweise können verschiedenste Kaffeespezialitäten aufgebrüht werden – ganz nach Ihrem Belieben. Es liegt deshalb auf der Hand, dass sich vor allem die vielbeschäftigten bis 35-Jährigen an diesen Maschinen erfreuen.

Der klassische Filterkaffee: Die bewährte Brühmethode

Die klassische Kaffeemaschine für Filterkaffee hat die wohl höchste Durchdringungsrate in den Haushalten: Sei es in der Studenten-WG oder aber unter Rentnern, der Klassiker hat seine Reize – und das sogar generationenübergreifend.

Die Vorteile sind, dass der herkömmliche Filterkaffee in größeren Mengen vorbereitet werden kann und dass Kaffeeröster eine riesige Auswahl an Bohnen bieten – was das Kaffeefeinschmeckerherz höherschlagen lässt. Das Manko ist hier allerdings, dass an Aromafrische eingebüßt wird. Denn das Kaffeepulver wird meist in größeren Packungen gelagert und verliert nach dem Öffnen stetig seinen Geschmack. Allerdings gibt es auch im Bereich der Filterkaffeemaschinen interessante technische Neuerungen wie integrierte Kaffeemühlen oder aber auch eine an die Maschine andockbare Milchschaum-Zubereitung. So schaffen es also auch die herkömmlichen Filterkaffeemaschinen ihre Produktpalette zu erweitern.

Siebträgermaschinen: Barista-Handwerk als Lebenseinstellung

Die Siebträgermaschine ist für denjenigen Espresso-Genießer unter uns, die die handwerklichen Fertigkeiten eines Baristas entweder schon beherrschen oder aber kennenlernen möchten – denn solch eine Maschine ist teilweise sehr komplex zu bedienen. Mehr noch: Die Zubereitung eines Espressos mit einer Siebträgermaschine wird mehr oder weniger zelebriert, man nimmt sich die Zeit, die Bohnen erst zu mahlen und dann mit Ruhe den Espresso aufzubrühen und zu genießen. Das heißt allerdings auch, dass noch weitere Geräte angeschafft werden müssen und es nicht nur bei der Siebträgermaschine allein bleibt.

Wenn man die Kunst der Siebträgermaschine beherrscht, kann man den geschmacklich besten Espresso genießen und frei mit dem Espressobohnensortiment experimentieren. Verglichen mit anderen Maschinensystemen sind die Siebträger allerdings recht teuer in der Anschaffung.

Vollautomat: Komplexe Kaffeespezialitäten auf Knopfdruck

Die Vollautomaten befähigen Laien dazu, Kaffeespezialitäten per Knopfdruck zu zaubern. Wie mit der Kapselmaschine so können Sie auch mit dem Vollautomaten verschiedenste Produkte auf einfachste Weise herstellen.

Das praktische an diesen Maschinen ist, dass die Bohnen vor dem Aufbrühen frisch gemahlen werden und somit beste Aromafrische garantiert wird. Hinzukommt, dass jegliche Bohnen können genutzt werden – schließlich sind Kaffeebohnen im Kilo günstiger als pro Kapsel. Der Vorteil gegenüber dem Kapselsystem ist also, dass es sich hervorragend für Vieltrinker eignet. Allerdings bedürfen die Vollautomaten einer regelmäßigen Reinigung und Wartung. Das Manko an den Vollautomaten ist allerdings, dass ihr komplexes Innenleben – bestehend aus Brüheinheiten und Schläuche – in regelmäßigen Abständen gewartet werden müssen und im Falle eines Defektes direkt der Fachmann hermuss.

Überragende Geschmackserfahrungen dank Portionierung

Die Kapsel ist der Schlüssel des portionierten Genusses: In der Kapsel behält der frisch gemahlene Kaffee seine Frische und kann im Moment des Aufbrühens sein Aroma auf den Punkt gebracht entfalten.

Da der Inhalt der Kapseln frisch und genau portioniert ist, gelingt jeder Kaffee. Aufgrund dessen schneiden Kapselmaschinen in Tests auch durchweg sehr gut ab, wenn es um Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl des Kaffee-Resultats geht. Was das Geschmackserlebnis angeht, so zahlen sich die Kapseln also aus: Aroma- und Geschmacksverlust – adieu! 

Welche Hersteller dominieren den Markt der Kapselsysteme?

Wer sind denn nun die wichtigsten und weit verbreitetsten Hersteller auf dem Markt der Kapselsysteme?

Die Kapselmaschinen sind noch immer auf dem Vormarsch. Laut Deutschem Kaffeeverband trinken wir im Durchschnitt rund 150 Liter jährlich – dies macht Kaffee zu unserem Lieblingsgetränk, das wir mehr als Wasser oder aber Bier zu uns nehmen. Nicht ohne Grund konkurrieren somit zahlreiche Hersteller mit tollen Features um die Gunst der deutschen Konsumenten. Nachfolgend ein Überblick über die größten Highlights des Marktes:

Der Pionier: Nespresso

Der Markterfolg ließ auf sich warten: Bei der ursprünglichen Markteinführung in den 90er Jahren waren die Konsumenten noch nicht bereit genug. In den 2000ern änderte dies sich. Die Maschine stellte eine vollkommene Neuerung dar und die zunächst nur in Nespresso-Boutiquen und im Internet erhältliche Kapseln versprachen ein noch nie dagewesenes Geschmackserlebnis. Nespresso legt Wert darauf, dass es eine möglichst große Auswahl an Sorten gibt, damit für jeden Kaffeegeschmack das Richtige dabei ist.

Tassimo von Bosch

Die Maschinen aus dem Hause Bosch setzen mit ihrem Intellibrew-System auf modernste Technik. Die Kapsel für die Tassimo heißt T-Disk und die Maschine liest mithilfe eines Scanners den auf der T-Disk aufgedruckten Barcode. Aus dem Barcode zieht die Maschine sich Informationen, um welches Getränk es sich handelt und sie stellt die benötigte Wassermenge oder aber Brühdruck dementsprechend selbstständig ein. So funktioniert intelligentes Kaffeebrühen im 21. Jahrhundert.

Nicht ohne Grund wird die Tassimo als wohl vielfältigste Maschine verstanden: Das Angebot an T-Disks umfasst 40 verschiedene Getränkeoptionen und reicht von Latte Macchiato, über Chai Latte bis hin zum Cadbury Kakao.

Krups – Dolce Gusto

Das Highlight der Dolce Gusto Kapselmaschinen ist ganz klar, dass Sie neben Heißgetränken auch erfrischende Kaltgetränke wie Eiscafé oder aber Eistee zubereitet können. Das ist das unschlagbare Alleinstellungsmerkmal der Krups-Maschinen. Eine weitere Besonderheit ist, dass Krups zudem auch manuelle Kapselmaschinen auf den Markt gebracht hat. Dieses Feature ermöglicht Ihnen, dass Sie die Stärke Ihres Getränkes anhand selbst steuerbarer Wasserzufuhr festlegen können. Eine sehr individuelle Zubereitung bedarf allerdings viel Experimentieren und Fingerspitzengefühl, bis man seine passende Einstellung gefunden hat.

 

Die Geschichte der Kaffeemaschine

Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Kaffeemaschine nicht mehr aus unseren Haushalten wegzudenken. Doch wie kam es dazu

1818 soll in Frankreich die erste Kaffeemaschine erfunden worden sein. Sie basierte auf einem Filtersystem. Relativ zeitgleich soll auch die Kippdampfdruckkanne in Berlin von Hermann Eicke erfunden worden sein, so dass sich diese zwei historischen Kaffeemaschinen darum streiten, wer denn nun die tatsächlich erste Kaffeemaschine der Welt gewesen ist.

Die ersten halbautomatisierten Maschinen waren Kaffeekocher aus Metall, die mit Spiritus betrieben wurden. Erst ab dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts gab es dann auch elektrisch betriebene Modelle. Der Perkolator ist eine ebenso nennenswerte Erfindung, da hier der Kaffee mit Wasserdampf durch ein Sieb gedrückt wird. Da die Brühtemperatur hier um 10 Grad überschritten wurden, lag es an den Technikern noch weiter zu forschen und ihr Modell zu optimieren.

Die ersten Geräte waren für die breite Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts noch nicht erschwinglich – davon abgesehen war Kaffee selbst auch ein extrem teures Luxusgut, so dass die massenhafte Durchdringung der Kaffeemaschine noch auf sich warten ließ.

Der von Gottlob Widmann patentierte Wigomat führte nach dem zweiten Weltkrieg zum gesellschaftlichen Durchbruch. Dieses Modell stellte die erste moderne Filterkaffeemaschine dar, die sich von Deutschland aus verbreitete und die vorher benutzte Typen verdrängte. In den 1970er Jahren kam das uns heute noch bekannte System mit Wärmeplatte und Kaffeefilter auf den Markt und setzte sich aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit durch, bis es in den 2000ern von Pad- und Kapselsystemen zunehmend verdrängt wurde.

Mit den Pad- und Kapselmaschinen avancierten die Kaffeemaschinen zum stylischen Küchenaccessoire. Es änderte sich nicht nur die Art, Kaffee zu zubereiten, sondern auch das Potential der Maschinen. Heutige Maschinen sind nicht nur bloße Nutzgeräte, sondern vielmehr designtechnische Hingucker. Darüber hinaus bestechen sie durch ihre Schnelligkeit, mit der im Handumdrehen leckerer Kaffee genossen werden kann. Zum Vergleich: Der Wigomat brauchte mehr als fünf Minuten, um Kaffee zu zubereiten.

Warten wir mal ab, was an technischen Neuerungen noch so auf uns zukommt.


Die Vor- und Nachteile der Kapselkaffeemaschinen

Der Moment der Wahrheit. Was zeichnet die Kapselsysteme aus, mit was punkten sie und vor allem wo gibt es noch Verbesserungsbedarf?

Der portionierte Kaffee hat seine Reize, wenn es um die komfortable, schnelle und zugleich sehr leckere Zubereitung von Kaffee geht. Die Handhabung ist unglaublich simpel und das Resultat wird bei jedem Kaffee mit einer haselnussbraunen Crema kredenzt. Die aromaschutzversiegelten Kapseln sorgen dafür, dass jeder gezapfte Kaffee eine reine Gaumenfreude ist.

shop coffee logoEin weiterer Vorteil der Maschinen ist, dass sie sehr klein sind und somit problemlos in jede Küche passen. Hinzukommt, dass nicht nur ihre Handhabung, sondern auch ihr technisches Innenleben simpel aufgebaut ist, was ganz klar der Hygiene zu Gute kommt. Die Modelle besitzen Schläuche, die lediglich heißes Wasser transportieren, und bedürfen keiner eigenen Brüheinheit, da der Kaffee mit Wasserdruck in der Kapsel selbst gebrüht wird. Das ist definitiv ein großer Vorteil. Vor allem wenn es am Morgen mal wieder schnell gehen muss und man sich für den Weg ins Büro nur schnell noch einen Kaffee to go zapft. Wie gut, dass die Maschinen sich schnell aufheizen!

Die Nachteile betreffen vor allem passionierte Vieltrinker und die Umwelt. Denn mit der Kaufentscheidung für eine Kapselmaschine bindet man sich an die Kapseltechnik, die eine mehr oder weniger beschränkte Vielfalt an Bohnen und Geschmäckern besitzt. Für diejenigen, die mit verschiedenen Röstungen und Bohnen experimentieren wollen, ist dies definitiv nachteilig.

Ebenso müssen die Kosten für die Kapseln bedacht werden. Denn selbst wenn die Anschaffung einer Kapselmaschine preiswert ist, so können die Betriebskosten immens sein. Man zahlt für das portionierte, aromatische Tässchen mit Preisen von 19 bis 60 Cent pro Kapsel auf jeden Fall drauf. Ein weiteres Manko für Kaffeeliebhaber dürfte sein, dass die Maschinen nur eine Brühmethode anbieten.

Und dann wäre da noch der vielseits kritisierte Aspekt der Umweltverträglichkeit, denn jede Tasse produziert Müll. Bei täglichem Konsum mehrerer Tassen kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einem nicht unerheblichen Abfallberg – es sei denn, man nutzt eine wiederverwendbare Kapsel, welche jedoch mehr Arbeit bedeutet und durchaus geschmackliche Einbußen darstellen könnte.

Hand auf’s Herz: Für wen ist der Kauf einer Kapselmaschine sinnvoll?

Für junge, vielbeschäftigte Gelegenheitstrinker im Singlehaushalt ist die Anschaffung einer Kapselmaschine durchaus sinnig. Dank luftversiegelter Kapsel kann der Kaffee über längere Zeit gelagert werden, ohne seinen Geschmack zu verlieren. Die handlichen, stylischen Küchenaccessoires passen in jede noch so kleine Küche und ermöglichen eine extrem schnelle Zubereitung eines geschmacklich sehr hochwertigen Kaffees.

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