Rasenmähroboter

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Rasenmähroboter

Der Rasenmähroboter für den Rasen ist das, was sich Millionen von Grundstücksbesitzern seit Jahrzehnten gewünscht haben: ein Rasenmäher, der das Gras von selbst schneidet, ohne dass man ihn lenkt und schiebt. Natürlich braucht der Roboter die Anleitung des Menschen, um alles richtig zu machen; aber anschließend ist er eine geniale Hilfe, um das Grundstück jederzeit gepflegt aussehen zu lassen. Er fährt mit seinem Akku die für ihn markierte Stelle ständig ab und lässt so dem Gras keine Chance länger zu wachsen. Der Vorteil ganz nebenbei: es entsteht kein Grasschnitt, da die geringen Höhen, die abgeschnitten werden, im Boden vermulcht werden.

Wie funktioniert der Rasenmähroboter?

Der Mäher besitzt Räder, mit denen er sich fortbewegt, und an der Unterseite scharfe Messer, die er ähnlich einem klassischen Mäher benutzt, um den Rasen zu schneiden. Allerdings schneidet er das – nicht zu hohe – Gras wirklich, während ein herkömmlicher Mäher die Halme eher abschlägt. Die Besonderheit: er hält den Rasen kurz, und kommt nicht erst zum Einsatz, wenn das Gras hochgewachsen ist und gemäht werden muss.

Die Stromversorgung regelt sich über einen Akku. Dieses Prinzip gibt es inzwischen auch für klassische Rasenmäher. Da der Mähroboter ein „intelligentes“ Wesen ist, weiß er, wenn seine Kraft zu Ende geht und fährt selbstständig zu seiner Ladestation zurück, wo er wartet, bis er wieder aufgetankt ist, und dann seine Arbeit fortsetzt.

Die Vorteile des Rasenmähroboters

Der größte Vorteil dürfte die eingesparte Arbeitszeit-und Kraft sein. Zwar ist es nicht so, dass der Mähroboter nicht auch Zeit in Anspruch nimmt, aber diese ist in keiner Weise vergleichbar mit der Zeit die es kostet, den Rasen mit dem herkömmlichen Mäher zu bearbeiten. Ein anderer Vorteil ist, dass kein Grasschnitt anfällt, der entsorgt werden muss, was bei einem großen Grundstück erhebliche Arbeit bedeutet. Außerdem sprechen Experten von einem gepflegteren und gesünderen Rasen, wenn er durch den Roboter ständig kurzgehalten wird. Insgesamt also kann man von diesen Vorteilen sprechen:

  • Zeitersparnis
  • Krafteinsparung
  • Gesünderer Rasen
  • Keine Abfälle
  • Gute Umweltverträglichkeit

Die Anwendungsbereiche

Viele Nutzer fragen sich, ob ein Rasenmähroboter für sie geeignet wäre. Dabei kann ihn prinzipiell jeder nutzen, wobei sich für eine bestimmte Gruppe an Grundstückseigentümern die Anschaffung natürlich besonders lohnt.

Besonders hilfreich ist der Roboter für alle, die körperlich nicht mehr dazu in der Lage sind, mit dem Rasenmähroboter über ihr Grundstück zu laufen. Besonders in Hanglage kann das sehr anstrengend sein. Auch zeitliche Gründe sind es, die vielen Berufstätigen die Anschaffung eines solchen Helfers für den Garten nahelegen. Denn auch wenn das Grundstück nicht allzu groß ist – die Zeit, jede Woche mindestens einmal zu mähen, muss aufgebracht werden, und das ist für manche eine echtes Problem. Nichts desto trotz ist es eine schöne Sache, sich auf die „faule Haut“ zu legen, und der Maschine beim Rasenmäher zuzuschauen.

Betroffen sind auch alle, die als Allergiker Schwierigkeiten haben, den Rasen zu mähen. Tränende Augen und ständiges Niesen sind äußerst unangenehm. Diesen Beschwerden kann mit dem Rasenroboter ebenfalls aus dem Weg gegangen werden.

Welche Arten von Rasenmährobotern gibt es?

Im Prinzip gibt es zwei Arten von Rasenmährobotern:

  1. Die eine Sorte orientiert sich per Rasensensoren
  2. Die andere mit einem Begrenzungsdraht

Bei Letzterem muss das Gelände, welches der Roboter abfahren soll, mit einem Begrenzungsdraht festgelegt werden. Innerhalb dieses Drahtes bewegt sich der Mäher. Bei der anderen Sorte sorgen Sensoren dafür, dass der Mäher erkennt, ob er auf einer Rasenfläche unterwegs ist oder nicht. Dafür muss eine gründliche Trennung erfolgen zwischen dem Rasen und Beeten mit Blumen oder Nutzpflanzen, da er diese sonst als Rasen erkennt und mäht.

Die Bestenliste der aktuellen Rasenmähroboter

Wie bei anderen Geräten auch, so werden ständig von den Herstellerfirmen neue Modelle entwickelt, die sich immer einfacher bedienen lassen und die Arbeit besser verrichten. Daher ist es durchaus ratsam, sich kurz vor dem Kauf noch einmal mit der „Hitliste“ der Mähroboter zu beschäftigen, da es hier immer wieder Neues zu finden gibt.

Aufgrund von Kundenrezensionen und Herstellerinformationen haben wir Urteile zusammengetragen und können Ihnen jetzt nützliche Tipps geben.

Auf unserer Partnerseite haben wir die gängigen Modelle selbst getestet und auch passende Videos erstellt. Hier finden Sie den großen Rasenmaeher Roboter Test.

Während für den „normalen“ Garten Geräte ausreichen, die ca. ab 1.000 Euro kosten, sollte man für ein größeres Grundstück durchaus tiefer in die Tasche greifen, da dann eine höhere Leistung sinnvoll ist.

Wichtig ist, dass die Größe des zu mähenden Stückes möglichst gut mit dem übereinstimmt, was für den Mähroboter vom Hersteller zugeordnet wird. Denn nur dann kann das Gerät seine Arbeit vollumfänglich hervorragend ausführen.

Wir stellen hier die besten Modelle innerhalb ihrer besten Disziplin vor:

Akkuleistung und Schnittmenge

Bei der Akkuleistung trennen sich schon die Wege von vielen Geräten. Doch die meisten der guten Geräte, die wir unter die Lupe nehmen, arbeiten mit einem Lithium-Ionen-Akku von 18 Volt. Ausnahmen bilden beispielsweise der Wolf Robo Scooter 500 und der Viking iMow Mi-322 C, die mit Blei-Säure-Batterien ausgestattet sind, die jeweils 24 Volt stark sind. Einen Lithium-Ionen-Akku mit fast 30 Volt bietet der one Concept Garden Hero.

Bei der Rasenfläche, die gemäht werden kann, sind die Unterschiede schon größer. Im Großen und Ganzen kann man unterscheiden in Geräte für unter 500 Quadratmeter, solche, die zwischen 500 und 1.000 Quadratmeter leisten und die, die für noch größere Rasenflächen geeignet sind.

Bei der Zeit, die der Rasenmähroboter braucht, um seinen Akku neu aufzuladen, gehen die Spitzengeräte auseinander. Während der Husqvarna Automower 430X nur 65 Minuten braucht um den Akku aufzuladen und dann 135 Minuten damit mähen kann, sind es bei den anderen genannten Modellen 60-70 Minuten Aufladezeit, um dann bestenfalls ebenso lang (also rund eine Stunde) mähen zu können.

Benutzerfreundlichkeit und Qualität

Mit einer einfachen Bedienung und hervorragender Qualität kommt der Husqvarna Automower 430 X ganz groß raus. Auch sein kleiner Bruder 320 kann bei beiden Kategorien punkten. Ein großes Plus bekommt Gardena für seine Betriebsanleitungen, die wirklich vorbildlich sind. Die Einstellungen, die man direkt am Rasenmähroboter vornimmt, lassen sich sehr gut verändern.

Der Rasenroboter von Bosch mit dem Namen Indego kann ebenfalls mit guter Qualität und einfacher Installation sowie Programmierung dienen. Der Nachfolger Indego Connect kann mit mobilen Endgeräten wie dem Smartphone bedient werden.

Von Wolf gibt es den Robo Scooter 500. Auch hier ist die Bedienung einfach.

Das Mähergebnis und das Bewegungssystem

Der Husqvarna Automower punktet mit einem freien Bewegungsmuster. Der Rasen kann dadurch ein optimales Bild bekommen. Das Schnittbild wird als hervorragend beschrieben. Drei kleine Messer an einer Schneidscheibe rotieren und schneiden wie mit einer Rasierklinge. Der Messertausch sollte für ein gutes Ergebnis aller zwei bis drei Monate getauscht werden.

Auch Gardena lässt seine Roboter nach einem freien Bewegungsmuster arbeiten. Zufällige Arbeitswege sorgen so dafür, dass der Mäher am Ende überall gewesen ist und der Rasen schön gleichmäßig ist.

Die Firma Bosch setzt auf präzisen und perfekten Rasenschnitt. Die optimale Mähspur wird vom Gerät selbst errechnet. Die Schnittstrategie ist hier eine andere wie bei den vorangegangen erwähnten Modellen: parallele Bahnen sorgen für eine Arbeitsfläche ohne ausgelassene Bereiche.

Alle genannten Geräte haben eine Schnitthöhenverstellung, damit man festlegen kann, wie hoch das Gras stehen bleiben soll. Einige der Modelle haben eine 7 bis 10-fache Verstellung, wie zum Beispiel der Indego von Bosch.

Die Lautstärke bei der Arbeit

Die Mähroboter haben den Vorteil, dass sie auch an Sonn-und Feiertagen ihrer Arbeit nachgehen können, was bei einem gewöhnlichen Rasenmäher nicht der Fall ist. Denn die geringe Leistung des Roboters sorgt dafür, dass er auch um ein Vielfaches leiser ist. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede.

Besonders leise sind die Husqvarna-Modelle mit unter 60 dB, während das Gerät von Wolf bei über 77 dB liegt. Bosch bringt eine Lautstärke von 75 dB auf die Fläche. Alle Rasenmähroboter sind jedoch weit unter deinem gewöhnlichen Rasenmäher angesiedelt und erzeugen daher keine Lärmbelästigung.

Darauf sollte man beim Kauf eines Rasenmähroboters achten

Ist die Entscheidung gefallen, dass ein solcher Roboter angeschafft wird und vielleicht sogar schon das eine oder andere Modell in die engere Wahl gekommen ist, sollten nachfolgende Kriterien noch einmal gründlich unter die Lupe genommen werden.

Da wäre zum einen die Art der Akku-Technik. Meist sind es heute Lithium-Ionen-Akkus, die verbaut werden. Darauf sollte man Wert legen, denn sie sind konkurrenzlos, was die Schnelligkeit der Ladung angeht und außerdem bringen sie ein vergleichsweise geringes Eigengewicht mit.

Erscheint es Ihnen – vielleicht aufgrund verschiedener Gartenbereiche – sinnvoll, die Schnitthöhe des Öfteren zu verstellen, sollte diese elektronisch funktionieren und nicht von Hand.

Ist es bei nötig, dass viele Kanten zu schneiden sind, lohnt die Anschaffung eines Rasenmähroboters mit der sogenannten Kantenmähfunktion.

Im Normalfall benötigt der Mähroboter ein Begrenzungskabel. Wer seinen Garten von einem Roboter mähen lassen möchte, muss zuvor gut überlegen, wo er das Kabel verlegen muss und ob sich in der Gartengestaltung in dieser Hinsicht etwas verbessern lässt. Bäume und andere größere Gegenstände erkennt er – aber um eine Blumenrabatte muss ein Begrenzungsdraht verlegt werden. Die teurere Variante sind die Mähroboter mit Sensorerkennung. Allerdings ist es hier nötig, dass Beete und Co deutliche Abtrennungen haben, da der Mäher sonst den Übergang zwischen Rasen und Blumen einfach überfährt.

Ist eine Steigung im Grundstück vorhanden, sollte diese in Prozent eingeschätzt werden. Die meisten Mähroboter schaffen rund 35 %. Aber es gibt Spezialgeräte, die auch steilere Hänge schaffen. Diese muss man dann aber speziell suchen.

Ganz wichtig: die Gartengröße. Hier sollte möglichst genau übereinstimmen, welche Fläche der Mäher bewältigen muss und wofür er ausgelegt ist. Die Quadratmeter sind auf dem Gerät angegeben, für die er konzipiert wurde.

Last but not least: die Lautstärke. Hier sollte der Mäher nicht lauter als 75 dB haben, was ungefähr einem üblichen Staubsauger entspricht. Was darüber liegt, kann stören. Aber es kommt natürlich darauf an, ob das Rasenstück eventuell ohnehin etwas weiter vom Haus entfernt liegt.

Wo kauft man den Rasenmähroboter am besten: Fachhandel oder online?

Natürlich hat beides seine Vor-und Nachteile. Das Problem ist, dass man im Fachhandel eigentlich den Rat des Verkäufers gratis dazu bekommt. Doch leider hält sich dessen Fachwissen häufig in Grenzen, besonders in Bau-und Gartenmärkten. Allerdings kann man im wirklichen Fachhandel Glück haben und auf einen Kollegen treffen, der wirklich weiß, wovon er spricht. Auch gibt es hier erfahrungsgemäß noch weitere Modelle und Hersteller als die Üblichen. Der große Vorteil des Fachhandels ist aber, dass man zum Kunden nach Hause geht, das Grundstück inspiziert und dann ein Angebot macht, bzw. sogar die Inbetriebnahme und die Verlegung des Drahtes anbietet.

Vorteile des Fachhandels:

  • Fachlich kompetente Auskunft
  • Besprechung der Auswahl auf dem eigenen Grundstück möglich
  • Lieferung und Verlegung der Drähte vor Ort durch den Fachhändler

Für den Online-Handel spricht, dass man hier ein größeres Angebot hat und die Preise meist erheblich darunterliegen. Allerdings kann man dort nicht erwarten, dass jemand weiß, was für den eigenen Garten das beste Gerät ist oder bei der Installation hilft. Der Kauf über das Internet kommt also eher in Frage, wenn man genau weiß, welches Modell man möchte, und man dieses auch allein installieren kann.

Vorteile des Online-Handels:

  • Große Auswahl
  • Geringere Preise
  • Sehr schnelle Lieferung

Die führenden Hersteller von Rasenmährobotern

Für den privaten Einsatz eher nicht in Frage kommt Bigmow – der leistungsstärkste Rasenmähroboter der Welt. Diese sind sehr gut, aber für Flächen um die 20.000 Quadratmeter konzipiert.

Viking, Anfang der 80er Jahre gegründet, hat sich auf Gartengeräte spezialisiert und vertreibt auch Mähroboter. Diese sind oft in Rankings unter den ersten Plätzen zu finden.

Das allseits bekannte Unternehmen Bosch bietet ebenfalls Mähroboter an. Diese gehören zu den hervorragenden der Klasse und werden auch im privaten Bereich gern gekauft.

Als Branchenprimus gelten die beiden Konkurrenten Gardena und Husqvarna. Während Gardena mit Gartengeräten auch im manuellen Bereich bekannt ist, sind von Husqvarna vor allem die hervorragenden Motorsägen beliebt. Beide belegen in Vergleichen immer die vorderen Plätze und sind auch beide empfehlenswerte Maschinen. Husqvarna hat vielleicht die etwas längere Lebensdauer und bessere Qualität, dafür aber auch den höheren Preis.

Weiterhin sind gute Mähroboter erhältlich von Al-Ko, Ambogio, Friendly Robotics, Honda und Sabo sowie Stiga und Wolf sowie Worx.

Wissenswertes über Rasenmähroboter

Die Anfänge

Seit Mitte der 90er Jahre etwa sah man in manchen Gärten den selbstfahrenden Rasenmäher und nicht selten blieben die Leute am Zaun stehen, um dieses Wunderwerk der Technik zu bestaunen. Manches Haustier schaute nicht schlecht, welchen Spielgenossen es da plötzlich gab, der ihm den Garten streitig machen wollte.

Als erster „richtiger“ Mähroboter gilt der Automover G1 von Electrolux bzw. Husqvarna. Denn er war der erste, der sich von selbst wieder an die Ladestation hinbewegte, wenn er aufgeladen werden musste. Damit war er ein Novum, welches den Rasen erstmals allein mähte, ohne menschliche Hilfe, wenn man von Wartung und Inbetriebnahme absieht.

Viele Hersteller begnügen sich statt Eigenentwicklungen mit Lizenznachbauten. Vor allem Husqvarna Automover und Friendly Robotics Robomower stecken unter vielen Gehäusen anderer Firmen.

Mähroboter oder Benzinrasenmäher?

Abgesehen von der Bequemlichkeit eines Mähroboters fragen sich Viele, ob es weitere Vor- oder Nachteile des Roboters gibt gegenüber einem gut funktionierenden Benzinrasenmäher.

Die Anschaffungskosten sprechen eindeutig für den Benzinrasenmäher, denn er kostet einen Bruchteil eines guten Mähroboters.

Für den Roboter sprechen das bessere Mähergebnis und der geringe Platzbedarf für das Gerät. Außerdem natürlich, dass kein Grasschnitt entsorgt werden muss.

Doch wie sieht es mit Umwelt und Effizienz aus? Ökologisch hat der Roboter die Nase vorn. Denn beim Benzinrasenmäher werden Abgase abgegeben, die der Umwelt nicht gerade Gutes tun. Ein Mähroboter funktioniert elektrisch und damit sauberer. Sie gelten als effizient und schonend.

Die Wartung des Rasenmähroboters

Wie sieht es mit der Wartung aus? Wie ein herkömmlicher Rasenmäher gepflegt werden muss, weiß jeder, der einen Garten besitzt. Doch die Wartung, die den teuren Roboter erhält, darf ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

Einmal in der Woche sollte der Roboter gereinigt werden und dabei eine Überprüfung der Messer erfolgen. Diese müssen ausgetauscht werden, wenn sie stumpf sind, was man aber relativ schnell am Mähergebnis sieht.

Ein Teil des Roboters, welches dem Verschleiß unterliegt, ist der Akku. Dieser hält im Normalfall mehrere Jahre, sollte aber im Winter nach den Anweisungen des Herstellers lieber nicht allzu kalt gelagert sein. Der Keller ist da auf alle Fälle besser als die Gartenhütte, denn zu viele Minusgrade über längere Zeit machen einem Akku immer zu schaffen.

Damit der Rasen schön wird…

Bekannt ist, dass Gras nicht einfach so vor sich hinwächst und schön aussieht. Solange früher das Gras ausschließlich als Tierfutter verwendet wurde, war es egal, wie gleichmäßig es gewachsen ist. Doch heute, wo ein Rasenstück ausschließlich der Zierde dient, soll das Gras dicht und gleichmäßig wachsen und dabei noch stets kurz und gepflegt aussehen.

Dazu trägt der Mähroboter mit Sicherheit bei, denn sein regelmäßiger Schnitt tut dem Rasen gut und sorgt für ein immer ordentliches Aussehen. Doch die meisten Rasenflächen leiden unter einem Mangel an Nährstoffen. Diese sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Spezielle Rasen-Langzeitdünger sorgen dafür, dass der Rasen wieder gut aussieht und schnell in der Dichte wächst.

Der geringe Rasenschnitt, der bei der Maht mit einem Mähroboter anfällt, wird gleichzeitig als Dünger bezeichnet. Denn wenn dieser auf dem Rasen liegen bleibt, tut das der Grasfläche gut und sie kann die Nährstoffe aufnehmen, ganz abgesehen davon, dass man den Schnitt nicht entsorgen muss.

Benutzt man also einen solchen Roboter, tut man seinem Rasen Gutes, sollte aber nicht vergessen, dass bei längerer Trockenheit unbedingt gewässert werden muss. Während Blumen und andere Pflanzen häufig gegossen werden, wird der Rasen dabei oft vergessen.

Um den Luftaustausch und die Gabe von Wasser und Dünger zu begünstigen, sollte einmal im Jahr vertikutiert werden. Denn damit werden Rasenfilz und Moose beseitigt und der Rasen kann wieder atmen. Besonders wichtig ist dieser Schritt, wenn man einen Mähroboter benutzt, da dieser ja die abgeschnittenen kleinen Grasspitzen in den Rasen „fallen“ lässt, wo sie idealerweise zu Dünger werden. Doch es entsteht bei ungünstigen Wetterverhältnissen auch ein gewisser Filz, der entfernt werden muss.

Diese Fragen werden häufig zum Thema Rasenmähroboter gestellt

Wann lohnt sich ein Rasenmähroboter?

Eigentlich immer dann, wenn das Rasenmähen schwerfällt oder die Zeit dafür nicht reicht. Vor allem für Allergiker ist es eine wahre Erleichterung.

Woher weiß der Mäher, wo er fahren soll und wo nicht?

Üblicherweise wird ein Begrenzungskabel verlegt. Dies wird den Gegebenheiten angepasst und sorgt dafür, dass der Roboter Büsche und Beete umrundet. An Bäumen oder Spielzeug, das im Garten liegt, stoppt er sowieso.

Was macht man bei Regen?

Es gibt inzwischen Mähroboter mit Regensensor. Die meisten Nutzer überdachen die Ladestation, und diese verlässt das „elektronische Schaf“ dann nicht, oder kehrt dorthin zurück, wenn die ersten Tropfen fallen. Hat der Mäher einen solchen Regensensor nicht, ist es ratsam, ihn von der Fläche zu holen um ihn zu schützen. Aber im Prinzip kann der Mäher auch bei Regen arbeiten.

Wie kann der Mäher wissen, an welchen Stellen er noch nicht gewesen ist?

Die Mäher fahren nach einem gewissen Zufallsprinzip. Sie sorgen dafür, dass sie am Ende die gesamte Fläche abgearbeitet haben. Sowie der Mäher stoppen muss, beispielsweise, weil ein Baum im Wege steht, dreht er ab und fährt anderswo entlang.

Woher weiß ich, wie stark mein Rasenmähroboter sein muss?

Die Hersteller geben auf den Geräten an, für welche Rasenfläche er geeignet ist. Die meisten unterscheiden zwischen unter 500 Quadratmetern, zwischen 500 und 1.000 Quadratmetern und darüber. Hält man sich an diese Angaben, wir des der Mäher schaffen, die ganze Fläche zu befahren.

Was mache ich mit Steigungen im Garten?

Sind diese nicht mehr als 35 % hoch, dann schafft sie im Normalfall jeder Mähroboter. Ist es aber steiler, sollte man dies beim Fachhändler angeben und ein spezielles Gerät erwerben.

Wie verlege ich das Begrenzungskabel?

Damit der Mäher nicht an die Begrenzung aus Beton, Holz oder Kunststoff schrammt, zieht man eine gewisse Entfernung ab und legt das Begrenzungskabel dort. Meist sind Begrenzungsdraht und die nötigen Hilfsmittel im Leistungsumfang des Mähers enthalten.

Trick: setzt man die Rasenkanten so flach, dass die vordere Kante des Mähers darüberliegt, kann der Roboter bis zum Ende mähen und es entstehen keine Kanten, die nachgemäht werden müssen.

Die Kabel können über dem Gras verlegt werden oder auch darunter. Die Tiefe darf bis zu 10 cm betragen, hier sollte man auf die Bedienungsanleitung schauen. Dann ist der Draht nicht sichtbar und auch keine Stolperfalle. Allerdings kann man ihn auch nicht korrigieren, wenn sich am Beet etwas ändern soll, ohne ihn erst zu bergen.

Wie ist die Lautstärke eines solchen Gerätes?

Im Normalfall sollte der Mäher nicht lauter als ein Staubsauger sein und somit weder den Eigentümer noch die Nachbarn stören. Er ist in der Lautstärke keinesfalls mit einem herkömmlichen Rasenmäher zu vergleichen.

Fazit

Alles in allem ist der Mähroboter eine feine Sache, wenn man eine größere Rasenfläche hat. Aber man sollte nicht vergessen, auch ab und zu nach ihm zu schauen und ihn zu pflegen.

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