Atemschutzmaske

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Atemschutzmaske

Atmet man Säuren, Gase oder Feinstaub ein, so wird dies extrem gesundheitsgefährdend. Das Hautproblem ist, dass die genannten Schadstoffe nahezu unsichtbar der Atemluft sind. Einen sinnvollen Sicherheitsschutz bieten Atemschutzmaske unterschiedlichen Filtersysteme, so zu verhindern, dass sie Lunge und der Blutkreislauf werden. Für den Feinstaub gibt es sowohl die Standard Körbchen Form genauso wie Halbmasken mit einem integrierten Filter. Welche der unterschiedlichen Atemschutzmaske für Sie richtige des, richtet sich nach den Schutzstufen.

Die Schutzstufen bei Atemschutzmaske werden in drei Kategorien unterteilt

FFP1:

Atemschutzmaske die unter die Stufe FFP1 einzuordnen sind, bieten nur eine geringe Schutzwirkung solcher Atemschutzmaske werden in der Regel bei Arbeiten störendem Rauch bzw. Staub, der nicht gesundheitsschädlich ist, eingesetzt.

  • Schutz vor ungefährlichen Staub
  • Schutz vor nicht fibrogenen Staub
  • maximal 25 % Gesamtleckage
  • 4-fache Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes

Die einstaubmasken die mit der Stufe FFP1 gekennzeichnet sind, eignen sich für eine Arbeitsumgebung wo keine fibrogenen Stäube zu erwarten sind. Die Atemschutzmaske der Kategorie FFP1 Filtern bis zu 80 % der Partikel die sich in der Luft befindet. Beim Arbeitsschutz dürfen dieser Atemschutzmaske nur eingesetzt werden bis zum maximal 4-Fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes.

FFP2:

Eine mittlere Schutzwirkung gegen feste, flüssige und gesundheitsschädliche Partikel bieten Atemschutzmaske der Stufe FFP2. Diese Atemschutzmasken werden bei den meisten arbeiten mit Elektrowerkzeuge eingesetzt und haben dafür eine ausreichende Schutzwirkung

  • Schutz vor festen gesundheitsschädlichen Staub
  • Schutz vor flüssigen gesundheitsschädlichen Staub, Aerosolen und Rauch
  • Schutz vor fibrogenen Partikeln
  • maximal 11 % der Gesamtleckage
  • maximal 10-fache Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwerte

Bei Feinstaubmasken die mit der Stufe FFP2 gekennzeichnet werden, sind ideal für eine Arbeitsumgebung bei denen mit erbgutveränderten & gesundheitsschädlichen Stoffen gearbeitet wird. Diese Atemschutzmaske der Kategorie FFP2 müssen mindestens 94% der Partikel, die sich in der Luft befinden, auffangen können. Die Feinstaubmasken der Schutzstufe FFP2 werden insbesondere im Bergbau und der Metallindustrie verwendet. In diesen Fällen geraden die Arbeitnehmer mit Nebel, giftigen Rauch und Aerosolen in Berührung. Diese Stoffe sind die Grundlage für die Entstehung langfristiger Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel Lungenkrebs. Aber auch das Risiko an einer Folgeerkrankung wie zum Beispiel einer aktiven Lungentuberkulose zu erkranken ist hoch

FFP3:

Atemschutzmaske bzw. Atemschutzfilter wie wunderbar die Sicherheitsstufe FFP3 einzuordnen sind schützen vor festen, flüssige vor allem giftigen Partikeln. Die Atemschutzmaske der Stufe FFP3 sollen insbesondere vor radioaktiven Stoffen, Arterien, ihren, Enzymen vor Krebs erregenden Stoffen schützen.

  • Schutz vor festen gesundheitsschädlichen Stäuben
  • Schutz vor Krebserregenden Schadstoffen
  • Schutz vor Radioaktiven Schadstoffen
  • Schutz vor Viren & Bakterien
  • Schutz vor Pilzporen
  • Maximal 5 % Gesamtleckage
  • Maximal 30-fache Überschreitung des vorgegebenen Arbeitsplatzgrenzwertes

Bei Atemschutzmasken die zur Schutzstufe FFP3 gehören, wird dem Anwender der größtmögliche Schutz geboten. Dadurch, dass die Gesamtleckage maximal 5 % vorgeschrieben ist, werden mindestens 99 % der Partikel gefiltert die Atemschutzmaske der Klasse FFP3 können überall eingesetzt werden, vorrangig werden Sie in der chemischen Industrie genutzt der Arbeitsplatzgrenzwert darf maximal das 30-fache überschreiten

Zu welcher Schutzstufe die Atemschutzmaske gehört, er kennt man am Aufbruch direkt an der Atemschutzmaske. Die Atemschutzmaske können dabei auch entsprechend farblich markiert sein. Die Farbe Gelb steht für die Sicherheitsstufe FFP1. Bei der mittleren Sicherheitsstufe erfolgt die Kennzeichnung der Atemschutzmaske mit der Farbe Blau für FFP2. die höchste Sicherheitsstufe FFP3 bei Atemschutzmaske wird mit der Farbe Rot gekennzeichnet.

Es spezielle Schutzmacht für Spezialanwendungen?

Wer bei der Arbeit lösungsmittelhaltige Stoffe verarbeitet, sollte entsprechend spezielle Atemschutzmaske verwenden. Die spezielle Atemschutzmaske wird nochmals unterteilt in die folgenden Kriterien:

  • Atemschutz vor organischen Gasen und Dämpfen (A)
  • Atemschutz vor an organischen Gasen und Dämpfen (B)
  • Atemschutz Säuren (E)
  • Atemschutz vor Ammoniak (K)
  • kombinieren Atemschutz (ABEK)

Welche unterschiedlichen von Atemschutzmasken?

Körbchen Maske:

Bei der Körbchen Maske handelt es sich um einen Feinstaub, die besonders stabil sein sollte. Durch die besondere Stabilität kann diese schnell und ihr aufgesetzt werden dadurch, dass wir Körbchen Maske mit einer Hand aufgesetzt werden kann, eignet sich sehr gut für den täglichen Betrieb.

Faltmasken:

Wer häufig unterwegs ist und nur hin und wieder einen Atemschutz auf der Basis der Kategorie FFP1 benötigt, kann auch eine Faltmaske nutzen. Faltenmasken können platzsparend aufbewahrt werden. Faltmasken schweißabsorbierender Polsterung versehen.

 

Spezialmasken:

Zu den speziellen Atemschutzmasken gehören die Halbmaske und die Vollmaske.

Die Halbmaske sowie die Vollmaske bieten den wirkungsvollsten Schutz vor gefährlichen Dämpfen und Gasen. Welche Schutzstufe die Halbmaske bzw. Vollmaske hat, richtet sich nach dem eingebauten Filter. Diese Filter sind entweder fest integriert oder können entsprechend Ihrer Anwendung leblos ausgetauscht werden.

 

Dieser Atemschutzmasken sind meist mit hochwertigem Filtersystemen ausgestattet, so dass der Atemwiderstand geringgehalten werden kann.

 

Was sollte man beim Kauf einer Atemschutzmaske beachten?

 

Wer seine Atemschutzmaske nicht regelmäßig bzw. nicht täglich benötig, kann auf den Kauf von Einwegmasken zurückgreift. Wird die Atemschutzmaske jedoch häufig bzw. täglich genutzt, so rentiert sich der Kauf einer Mehrwegmaske bereits in kürzester Zeit.

Bei dem Kauf einer Atemschutzmaske sollte auf ein Ventil geachtet werden. Das Ventil garantiert, dass der Nutzer eine ausreichende Sauerstoffzufuhr hat und zugleich verhindert, dass durch das austreten der Atemluft die Brille an undichten Stellen beschlägt.

Selbstverständlich muss beim Kauf darauf geachtet werden, in welchem Bereich die Atemschutzmaske eingesetzt werden soll. Insoweit muss der Käufer sich mit den Kriterien der Schutzklassen beschäftigen.

 

Die Atemschutzmaske- aus dem Schutz des Menschen nicht wegzudenken

Die Atemschutzmaske hat in Abhängigkeit von ihrem Einsatz auch andere Namen bekommen. Im Volksmund wird sie auch kurz als Atemmaske oder als Gasmaske bezeichnet. Bei den zivilen Hilfsdiensten wie der Feuerwehr und dem THW wird sie auch als ABC-Schutzmaske bezeichnet. Diesen Namen trägt sie heute auch im militärischen Bereich. In der NVA der ehemaligen DDR wurde die Atemschutzmaske offiziell Truppenschutzmaske genannt. Sie ist ein wirksames Schutzmittel gegen alle Arten von Giften, die über die Atemluft vom Körper absorbiert werden können. Bei der Atemschutzmaske wird eine Unterteilung in die Vollmaske und die Halb- oder Viertelmasken vorgenommen. Eine Besonderheit stellt die partikelfilternde Halbmaske dar. Die Qualität der einzelnen Arten der Atemschutzmaske wird in verschiedenen Normen festgelegt. Dazu gehören die EN 136, die EN 149 sowie die EN 140. Danach können sie wahlweise aus Silikon oder aus Gummi hergestellt werden. Beides bietet eine deutlich höhere Sicherheit als die Masken, die zu früherer Zeit aus Leder oder textilen Stoffen hergestellt worden sind. Bei den Atemmasken werden Umluft abhängige und nicht Umluft abhängige Modelle unterschieden. Auch wird eine Differenzierung nach der Überdruckmaske und der Normaldruckmaske vorgenommen. Benötigt werden die Atemschutzmasken einerseits vom Militär, wo die Soldaten gegen Giftstoffe und auch die Inhaltsstoffe von chemischen oder biologischen Waffen geschützt werden können. Die Feuerwehr kommt ohne Atemschutzmasken ebenfalls nicht aus. Ohne sie in Kombination mit Hitzeschutzkleidung wäre es undenkbar, dass Feuerwehrleute Menschen ausbrennenden Häusern retten können. Aber auch im Bereich des allgemeinen Arbeitsschutzes ist die Atemschutzmaske eine nützliche Hilfe. Dabei braucht man nur an die Reinigung von diversen Tanks zu denken, bei der die Arbeiter sonst gesundheitsschädlichen Dämpfen ausgesetzt wären.

Bei der Atemschutzmaske gibt es verschiedene Varianten wie die Vollmaske und die Halbmaske. Sie werden vom Militär, von den Hilfsdiensten aber auch beim Arbeitsschutz verwendet.

 

 

Die historische Entwicklung der Atemschutzmaske

Die ersten Vorläufer der eigentlichen Atemschutzmaske wurden bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts im Bergbau genutzt. Dort kamen so genannte Respiratoren zum Einsatz, mit deren Hilfe die Atemwege der Bergleute vor den Stäuben geschützt werden sollten, die sich beim Abbau von Erzen und Kohle durch die Untertage-Technik nicht vermeiden lassen. Es handelte sich um ganz einfache Modelle, bei denen der Staub durch textile Filter aus der Atemluft entfernt worden ist. Ihren ersten militärischen Einsatz hatte die Atemschutzmaske in der Zeit des I. Weltkriegs. Hier mussten die Truppen vor den Folgen der Angriffe der Gegner mit den ersten chemischen Waffen geschützt werden. Das machte die Entwicklung neuer Qualitäten bei der Abdichtung und auch bei den Filtern notwendig. Der erste Wissenschaftler, der Kohlefilter zur Reinigung der Atemluft bei der Atemschutzmaske eingesetzt hat, war ein Russe namens Nikolai Dmitrijewitsch Selinski. Seine Erfindung stammt aus dem Jahr 1915. Im I. Weltkrieg kamen noch Masken zum Einsatz, die vorwiegend aus imprägnierten textilen Materialen gefertigt worden sind. Viele Modelle besaßen noch nicht die gerade erfundenen Kohlefilter, sondern waren mit einem Filter aus Baumwolle bestückt oder besaßen gar keinen Filter. Mit dem Voranschreiten des Krieges entwickelte sich auch die Atemschutzmaske weiter. Es wurden Filter erfunden, mit denen verschiedene Arten von Chemikalien absorbiert werden konnten. Und weil Pferde im 1. Weltkrieg noch wichtiges „Kriegsgerät“ waren, wurden auch für sie spezielle Atemschutzmasken entwickelt. Im II. Weltkrieg wurden dann die „Volksgasmasken“ entwickelt. Sie gab es in Ausführungen für Erwachsene und Kinder und wurden an die Zivilbevölkerung verteilt. In dieser Zeit waren auch die so genannten Gasschutzhauben verstärkt anzutreffen.

Die Atemschutzmaske stellt eine Weiterentwicklung des im Bergbau verwendeten Staubschutzes dar. Die Gasmasken wurden durch neue Arten von Filtern immer effizienter.

Der typische Aufbau einer Vollmaske

Der Maskenkörper einer Vollmaske besteht aus Gummi oder Silikon. Er besitzt entweder eine oder zwei Sichtscheiben, die über einen Dichtrahmen mit dem Maskenkörper verbunden sind. Vollmasken mit zwei Sichtscheiben sind vor allem beim militärischen Einsatz weiterverbreitet, weil sie sich platzsparender transportieren lassen. Weiterhin besitzt eine Vollmaske ein Ventil, über das die ausgeatmete Luft nach außen abgegeben wird. Sie verfügen über eine Innenmaske oder Luftkanäle, über die die Frischluft hineingelangt. Sie muss zuvor den Atemfilter passieren, der ebenfalls ein Grundbestandteil einer Vollmaske ist. Außerdem sind noch eine Sprechmembran sowie eine Bebänderung und optional ein Trageriemen vorhanden. Eine besondere Form der Bebänderung ist in der Lage, die Atemschutzmaske mit einem Schutzhelm zu verbinden. Sie werden vor allem bei der Feuerwehr und in militärischen Bereichen zum Einsatz gebracht. Bei den Atemschutzmasken des Militärs wird häufig auch die Bebänderung durch eine aus Gummi bestehende und dadurch sehr flexible Kopfhaube ersetzt. Viele Masken besitzen einen Trageriemen. Damit lässt sie sich griffbereit um den Hals hängen. In der Luftfahrt sind Modelle mit einem Bügel üblich, mit dem sie sich in Reichweite aufhängen lassen. Das Vorhandensein der Innenmaske hat vor allem den Hintergrund, ein Beschlagen der Sichtscheiben zu verhindern. Der Fachmann spricht dabei von einer Minimierung des „funktionellen Totraums“. Wo keine Innenmaske vorhanden ist, wird die Frischluft über spezielle Luftkanäle an den Sichtscheiben zum Verhindern von Beschlagen entlanggeführt. Zur Vollmaske gehört auch die Atemschutzhaube, die sowohl zum Helm aus auch zum Vollschutzanzug einen Übergang schafft. Ohne diese Extras wird sie im Arbeitsschutz im Bauwesen angewendet oder kann als Notlösung zu Fluchtzwecken genutzt werden. Bei der Vollmaske sind sowohl halbstarre als auch starre Modelle weit verbreitet.

Die Vollmaske wird aus Gummi oder Silikon hergestellt und besitzt eine Innenmaske, alternativ ein Luftkanalsystem sowie eine oder zwei Sichtscheiben. Eine Unterart ist die Atemschutzhaube.

 

Was kennzeichnet eine Halbmaske und eine Feinstaubmaske?

Die Feinstaubmaske wird in Fachkreisen auch als partikelfiltrierende Atemschutzmaske bezeichnet. Sie umschließt als Halbmaske die Nase und den Mund des Nutzers. Dadurch werden auch die Einsatzgebiete eingeschränkt, weil sie nicht wie die Vollmaske einen parallelen Schutz der Augen vor Giftstoffen und anderen Schadstoffen mitbringen. Auch die mögliche Abdichtung ist allein durch die Konturen der Nase nicht so effektiv, wie sie bei einer Vollmaske möglich ist. Sie kommen vor allem im Bereich des Arbeitsschutzes zum Beispiel im Bergbau oder im Bauwesen zum Einsatz. Sie werden alternativ auch als Staubschutzmasken bezeichnet und werden heute vollständig aus einem filternden Material hergestellt. Die partikelfiltrierende Atemschutzmaske schützt die Atemwege des Trägers in der Hauptsache vor ölhaltigen oder wässrigen Aerosolen. Der Filter arbeitet nach dem Prinzip der Elektrostatik. Da die Anlagerung der Stoffe eine Erhöhung des Luftwiderstands bewirkt und damit im Laufe der Zeit beim Atmen ein erhöhter Kraftaufwand benötigt wird, gibt es ganz konkrete Vorschriften, wie lange eine solche Feinstaubmaske getragen werden darf. Die Klassifizierung der Halbmaske ist in der Norm EN 149 zu finden. Sie unterscheidet die Halbmasken in drei Klassen. In der Klasse FFP-1 beträgt die Leckage am Ventil zum Ausatmen bis zu 25 Prozent. Geeignet ist diese Halbmaske nur für die Nutzung bei Stoffen, die nicht toxisch und auch nicht fribogen sind. Auch gilt hier der Grundsatz, dass deren Konzentration nicht höher als der vierfache Wert dessen ist, was allgemein auch an einem Arbeitsplatz zulässig wäre. Den besten Schutz bietet die Halbmaske der Klasse FFP3, deren Leckage nicht mehr als fünf Prozent betragen darf. Sie kann auch zum Schutz vor radioaktiven Stoffen und krebserregenden Stoffen verwendet werden, und schützt auch gegen das Eindringen von Mikroorganismen in die Atemwege des Nutzers. Eingesetzt werden kann sie bei Konzentrationen, die Werte bis zum Dreißigfachen dessen reichen, was ohne Schutzkleidung an einem Arbeitsplatz zulässig ist.

Die Halbmaske zieht sich nur über die Nase und den Mund. Das macht eine perfekte Abdichtung schwierig. Die Halbmaske ist nach der EN-Norm in verschiedene Klassen gegliedert.

Die Funktionsweise der Atemschutzmaske

Bei der Funktionsweise der Atemschutzmaske wird nach Modellen mit Atemregler und Varianten mit einem Atemschutzfilter unterschieden. Halbmasken sind beispielsweise nur mit einem Atemschutzfilter zu bekommen. Diese zumeist mit dem elektrostatischen Prinzip arbeitenden Filter dienen zum Ausfiltern von Stäuben, die sich direkt am Filter anlagern. Daraus ergibt sich der Nachteil, dass hier ein immer größerer Widerstand beim Einatmen überwunden werden muss. Deshalb sind hier die in den Arbeitsschutzbestimmungen genannten maximalen Tragezeiten unbedingt einzuhalten. Ein weiteres Problem entsteht, wenn der Träger sehr flach atmet. Dann wird nicht genug Luft ausgetauscht und es kann zu einem Stau von Kohlendioxid im Inneren der Halbmaske kommen. Damit entsteht die Gefahr einer Bewusstlosigkeit, die in Fachkreisen auch als Airtrapping bezeichnet wird. Dieses Risiko tritt genauso auch bei Kreislaufgeräten auf, die nach dem Prinzip der Pendelatmung arbeiten. Bei Atemschutzmasken mit einem Atemregler wird vom Nutzer durch das Einatmen ein Unterdruck im Inneren der Maske bewirkt. Der Atemregler ersetzt quasi die entnommene Luft durch einen Druckausgleich. Der zu erreichende mittlere Druck liegt bei den meisten Atemschutzmasken zwischen 4,5 und acht bar. Die nachgeführte Luft strömt entweder durch die Innenmaske oder durch spezielle Luftkanäle an der/den Sichtscheibe/n vorbei und verhindert so, dass sie beschlagen können. Atmet der Nutzer aus, wird das Einatemventil automatisch geschlossen und das Ausatemventil geöffnet. Dabei wird über eine Federbelastung am Ausatemventil ein Überdruck im Maskeninneren aufrechterhalten, der in der Regel bei 3,5 bar liegt. So wird ein Eindringen von Giftstoffen über das Ausatemventil und anderer Undichtigkeiten an der Maske verhindert. Der beim Einatmen zu spürende Widerstand ist bei dieser Maske geringer als bei der Halbmaske mit Filter. Allerdings muss beim Ausatmen ein Widerstand überwunden werden.

Bei Atemschutzmasken mit Atemregler ist beim Ausatmen ein erhöhter Kraftaufwand notwendig. Bei Filtermasken ist der Widerstand beim Einatmen deutlich größer.

Welche Maskensysteme gibt es?

Bei der Atemschutzmaske werden Systeme mit Normaldruck und mit Überdruck unterschieden. Beide haben Vor- und Nachteile, die vor der Auswahl gegeneinander abgewogen werden sollten.

Bei den aktuell verwendeten Maskensystemen wird in die Überdruckmaske und die Normaldruckmaske unterschieden. Die Normaldruckmaske erkennt man daran, dass die Koppelung für den Atemregler eine schwarze oder blaue Kennzeichnung besitzt. Im Inneren der Normaldruckmaske herrscht der gleiche Luftdruck wie im Außenbereich. Der Druck im Inneren der Atemschutzmaske wird über einen Atemregler überwacht und korrigiert. Bei der Normaldruckmaske besteht das Risiko, dass Schadstoffe bei kleinen Undichtigkeiten eindringen können. Ursache ist der beim Einatmen entstehende Unterdruck, der durch den Atemregler erst wieder ausgeglichen werden muss. Andererseits wird durch die Normaldruckmaske ein Verlust größerer Mengen an Atemluft verhindert. In einer Überdruckmaske herrscht ein Luftdruck, der etwa vier mbar über dem Umgebungsluftdruck liegt. Dadurch fällt das Einatmen deutlich leichter, was sich vor allem bei körperlichen Anstrengungen positiv bemerkbar macht. Positiv ist auch der Fakt, dass durch kleine Undichtigkeiten keine Schadstoffe eindringen können. Dafür sorgt die Tatsache, dass physikalische Grundprinzipien für einen Druckausgleich sorgen und der passiert bei der Überdruckmaske von innen nach außen. Dort ist aber gleichzeitig ein Nachteil zu finden. Schon kleine Undichtigkeiten sorgen für einen erhöhten Verbrauch an Frischluft, was sich mindernd auf die möglichen Einsatzzeiten einer Überdruckmaske auswirkt. Deshalb wurden spezielle Vorratsbestimmungen beispielsweise bei der Feuerwehr und beim Militär eingeführt, die eine Echtzeitüberwachung des Frischluftvorrats beinhalten. Die verbesserten technischen Möglichkeiten der Überwachung des Luftvorrats und der gegenüber den Normaldruckmasken erhöhte Schutz haben dazu geführt, dass THW und Feuerwehr in den letzten Jahren verstärkt die Überdrucksysteme bei der Atemschutzmaske benutzen. Eine Verwechslung der Anschlüsse der einzelnen Arten der Atemschutzmaske ist nicht möglich, da sie mit völlig unterschiedlichen Adaptern und Gewinden ausgestattet sind.

Was man sonst noch zur Atemschutzmaske wissen sollte

Die Funktion der Atemschutzmaske kann durch das Tragen einer Brille oder eines Kinn- und Backenbarts beeinträchtigt werden. Beides kann für das Auftreten von undichten Stellen sorgen.

Als Brillenträger geht man bei einer Atemschutzmaske immer das Risiko ein, dass sie durch das Gestell der Brille undicht werden kann. Auch die Spezialbrillen, die statt der klassischen Bügel Gummibänder besitzen, können dieses Problem nicht zufriedenstellend lösen. Für Abhilfe sorgen Brillen, die kein klassisches Gestell haben, sondern mit der Hilfe von Drahtbügeln direkt in der Maske verankert werden. Die optimale Lösung sind personifizierte Atemschutzmasken, bei denen die Sichtscheiben die Brillengläser ersetzen, indem sie in der jeweiligen Dioptrinstärke des Nutzers eingeschliffen werden. Das fixiert die jeweilige Atemschutzmaske aber auf einen einzigen Nutzer. Ein Austausch zum Beispiel unter mehreren Feuerwehrleuten eines Zugs ist hier nicht möglich. Auch der Kostenfaktor wirkt sich hier negativ aus. Dass beim Militär der Bart nicht erlaubt und bei THW und Feuerwehr unerwünscht ist, hat ebenfalls etwas mit der Dichtigkeit der Atemschutzmaske zu tun.

Zwischen den Härchen der Kinn- und Backenbärte kann schadstoffbelastete Luft eindringen. Außerdem beeinträchtigen diese durch den Bart entstehenden Undichtigkeiten die korrekte Funktionsweise der Atemregler. Solche undichten Stellen in der Bartregion können bereits wenige Stunden nach einer gründlichen Rasur gemessen werden. Dass bei Militär für die Atemschutzmaske auch die Bezeichnung ABC-Schutzmaske verwendet wird, hat den Hintergrund, dass sie gegen atomare, biologische und chemische Verunreinigungen der Atemwege schützt. Das ist jedoch nur bei ganz modernen Modellen der Fall. In Österreich bekommt man hin und wieder die Bezeichnung „Zuzz“ für die Atemschutzmaske zu hören. Das hat damit zu tun, dass der Filter ein wenig an einen Schnuller für Babys erinnert, und genau der wird im Volksmund in Österreich „Zuzz“ genannt.

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