Babybettmatratzen

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Insbesondere Säuglinge verbringen die meiste Zeit noch mit Schlafen. Bis zu 20 Stunden liegen sie im Bettchen. Deshalb ist es wichtig hier eine geeignete Babymatratze zu kaufen. Dieser Ratgeber soll eine Übersicht bieten, über geeignete Produkte aufklären, unterschiedliche Varianten vorstellen, und aufzeigen auf was beim Kauf von geeigneten Babymatratzen zu achten ist.

Schadstoffe in Babymatratzen vermeiden

Für einen erholsamen Schlaf und die Gesundheit Ihres Babys ist es wichtig, dass die Matratze schadstofffrei ist. In der Produktbeschreibung sind solche Matratzen entsprechend gekennzeichnet. Einen weiteren wichtigen Hinweis können die Prüfsiegel der Hersteller bieten. Zwar sind mittlerweile die meisten Babymatratzen ohne Schadstoffe, dennoch sollten Sie beim Kauf unbedingt auf eine Kennzeichnung, oder einen Prüfsiegel achten.

Babymatratzen mit Belüftungslöchern

Wer sich mit dem Thema Babymatratzen beschäftigt, der beschäftigt sich auch mit dem Thema gesundes Schlafen für das Baby. Im Bezug auf das Thema Matratze und Bett wird die Aufmerksamkeit auch immer wieder auf den plötzlichen Kindstod gerichtet. Ganz geklärt sind die Ursachen für diesen noch nicht. Es gibt aber einige Vermutungen diesbezüglich. So wird vermutet, dass zu viel CO2 vom Baby eingeatmet wird, wodurch es zum plötzlichen Kindstod kommt. Das passiert, wenn beispielsweise etwas über oder vor dem Gesicht des Babys liegt. Die ausgeatmete Luft kann so nicht genügend entweichen und staut sich. Dadurch wird die ausgeatmete Luft direkt wieder eingeatmet. Auf Dauer kann das zu einer Lähmung der Aufwach –
und Atem – Reflexe führen. Spricht man über das Babybett und die Babymatratze fällt immer wieder das Stichwort Plötzlicher Kindstod (SIDS). Heute geht man davon aus, dass das Bettchen und eine geeignete Matratze das Risiko des SIDS minimieren können, indem sie eine gute Luftzirkulation ermöglichen. Mit der Zeit wurde festgestellt, dass es besser ist, wenn das Baby auf dem Rücken liegt und in einem Schlafsack schläft. So kann das Risiko für einen plötzlichen Kindstod minimiert werden. Einige meinen, dass eine Matratze mit Belüftungslöchern ebenfalls hilfreich sein kann, damit das Baby genügend Luft bekommt, auch wenn es sich mal auf den Bauch dreht. Diese Löcher sollen einen Gasaustausch ermöglichen, sodass sich das CO2 nicht im Bereich des Kopfes sammelt. Bisher konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, dass diese für einen besseren Luftaustausch sorgen. Besitzt die Matratze aber eine Waben – oder Poren -Struktur, so kann zumindest ein Wärmestau verhindert werden.

Die Stützfähigkeit von Babymatratzen

Da sich Ihr Baby noch in der Entwicklung befindet, ist es besonders wichtig eine Matratze zu nehmen, die nicht zu weich, aber auch nicht zu hart ist. Damit sich die Wirbelsäule gut entwickeln kann, sollte die Matratze elastisch und stützend sein. Der Körper Ihres Babys sollte auf keinen Fall zu tief einsinken.

Babymatratzen müssen intensiv ausgelüftet werden

Wie bei vielen neuen Produkten, kommt es auch bei fast allen neuen Babymatratzen zu unangenehmen Gerüchen, insbesondere am Anfang. Hilfreich ist hier bloß das gründliche Auslüften. Hierzu sollten Sie die Matratze so früh wie möglich kaufen und auslüften lassen, denn der Geruch kann sich einige Wochen halten. Laut Stiftung Warentest handelt es sich bei diesen Geruchsstoffen jedoch lediglich um schadstoffarme Verbindungen, welche flüchtig sind. Diese Schaden Ihrem Baby nicht. Unangenehm können sie dennoch sein.

Babymatratzen mit stabiler Trittkante

Damit die Füße Ihres Babys nicht zwischen die Matratze und den Bettrahmen gelangen, sobald es seine ersten Gehversuche unternimmt, sollte Sie auf Babymatratzen mit einer stabilen Trittkante achten. So wird das einsacken der Füße verhindert und die Verletzungsgefahr nimmt ab. Wenn Sie sich aber für eine feste Matratze, welche beispielsweise einen Latex – Kokos – Kern besitzt, so brauchen Sie auf eine stabile Trittkante nicht achten, da die Matratze stabil genug ist, sodass der Fuß nicht einsacken kann.

Überbewertete Sicherheitsversprechen aus der Werbung

Leider kommt es immer noch sehr häufig vor, dass verschiedene Hersteller mit einem Sicherheits – Versprechen werben, welche allerdings überbewertet sind. So werben einige Anbieter von Babymatratzen damit, dass der plötzliche Kindstod durch die Schutzfunktion der Matratze vermieden werden kann. Leider ist dieses nicht der Fall. Auch Stiftung Warentest hat bestätigt, dass es hierbei eher auf die gesamte Schlafumgebung ankommt. In der Regel ist die Matratze kein Auslöser für einen plötzlichen Kindstod. Dieser wird hier von unterschiedlichen Herstellern für ihre kommerziellen Zwecke verwendet. Es gibt übrigens die Möglichkeit spezielle Sensormatten zu erwerben, welche die Atmung Ihres Babys überwachen und einen Alarm auslösen, falls dieses nicht richtig atmet. Solche Matten dienen dazu dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen.

Der Bezug von Babymatratzen

Da Ihr Baby auch mal Spuckt, oder sich einnässt, sodass die Windel nicht alles auffangen kann, sollte der Bezug der Babymatratze unbedingt abnehmbar und waschbar sein. Außerdem dringen auch Schweiß und Speichel in den Bezug der Matratze ein. Hierdurch wird die Verbreitung von Milben und Bakterien begünstigt. Abhilfe schafft hier lediglich die regelmäßige Reinigung vom Bezug. Einen weiteren Schutz für die Matratze bietet zudem ein Matratzen – Schoner, welcher ebenfalls regelmäßig gesäubert werden sollte.

Das geeignete Material für die Babymatratze – die Vorteile der unterschiedlichen Kerne

In der Regel bestehen Babymatratzen aus Kokos, Latex, oder Schaumstoff. Am häufigsten wird hier Schaumstoff verwendet. Der Matratzenkern besteht aus hochwertigen Kunststoffen, welche elastisch auf das Körpergewicht Ihres Babys reagieren und den Körper stabilisieren. Der Oberstoff besteht aus Baumwolle oder Naturfasern, sodass ein hoher Liegekomfort entsteht, da die Stoffe atmungsaktiv und gut verträglich sind. Die unterschiedlichen Bauformen einer Babymatratze besitzen verschiedene Vorteile. Eine Matratze mit einem Kaltschaum Kern zählt zu den beliebtesten Matratzen. Solche Schaumstoff – Kerne sind ein Klassiker. Die Kunststoffmaterialien weisen eine geringe Dichte auf. Sie werden in mehreren Schichten in die Matratze eingearbeitet. Der Härtegrad kann sich hierbei unterscheiden. Zu den Vorteilen der Matratzen mit einem Kern aus Kaltschaum gehören vor allem die hohe Stabilität und die gute Anpassungsfähigkeit. Der Kaltschaum – Kern besitzt außerdem atmungsaktive Eigenschaften und zeichnet sich durch eine nachhaltige und gute Hygiene aus. Er eignet sich besonders für Allergiker, da der Kern frei von Schadstoffen ist. Der größte Vorteil hierbei ist, dass solche Matratzen vergleichsweise billig sind.
Eine andere Bauform stellen die Babymatratzen mit Feder – Kern dar. Diese sind im Inneren mit Federn durchzogen, welche aus Kunststoff oder Metall bestehen. Solche Matratzen sollen den Körper optimal stabilisieren und stützen. Diese Bauform ist auch für Babymatratzen geeignet. Allerdings findet sie sich vorwiegend in den Matratzen für Jugendliche und Erwachsene. Zu den Vorteilen einer Feder – Kern – Matratze gehören die äußerst gute Stützfähigkeit, die hohe Strapazierfähigkeit, und die Langlebigkeit. Aber auch die sehr hohe Luftzirkulation, welche durch die zahlreichen Hohlräume entsteht, ist ein bedeutender Vorteil einer Feder – Kern – Matratze. Neben den Matratzen mit Feder – Kern und Kaltschaum – Kern, gibt es auch Matratzen die mit einem Latex – Kern ausgestattet sind. Dieses wird zu 100 Prozent aus Naturkautschuck hergestellt, wodurch es besonders umweltfreundlich ist. Dieser Kern zeichnet sich vor allem durch den optimalen Feuchtigkeitsaustausch aus. Vor allem bei Babymatratzen ist der hervorragende Feuchtigkeits – Abtransport besonders vorteilhaft. Hierdurch entsteht ein sehr hoher Schlafkomfort, durch eine vortreffliche Wärmeisolierung und Luftzirkulation.

Babymatratzen – eine Auswahl

Im Handel finden sich zahlreiche Babymatratzen. Im folgenden werden einige Modelle mit sehr guten Bewertungen vorgestellt. So können Sie die Auswahl einer geeigneten Matratze eingrenzen und sich leichter entscheiden.

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mit 2,1 ausgezeichnet. Sie zeichnet sich durch ihre sehr guten Liegeeigenschaften aus. Die Oberseite besteht aus einem Naturlatex, wodurch die Matratze nicht zu weich ist. Außerdem besitzt die Matratze eine harte Unterseite aus Kokos, welche sich für Kleinkinder eignet. Die Prolana Lara Plus ist zwar etwas schwer, aber besitzt dafür auch eine hohe Haltbarkeit. Sie ist mit einem dreiseitigen Reißverschluss ausgestattet und hat zudem einen Biobaumwollbezug.

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Auch diese Babymatratze wurde von der Stiftung Warentest getestet und mit Gut ausgezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine haltbare Kaltschaum – Babymatratze. Diese zeichnet sich durch ihre gute Liegeeigenschaften aus. Die Oberseite ist mittelhart und besitzt Noppen. Diese Seite ist für Babys geeignet. Die Unterseite besteht aus Kokos und ist besonders gut für Kleinkinder geeignet. Der Bezug besitzt einen Reißverschluss, der rundum geht. Ein weiterer Pluspunkt ist der integrierte Nässeschutz und die hohe Lebensdauer. Die Babymatratze eignet sich auch für Allergiker und ist schadstoffgeprüft. Außerdem besitzt sie eine stabile Trittkante.

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  • Allergikergeeignet
  • Schadstoffgeprüft
  • Vermindert CO2-Rückatmungsrisiko

Eine weitere Babymatratze, welche sich ebenfalls eignet, ist die Julius Zöllner Air Allround. Dank des hochwertigen Softschaums, welcher eine Würfelstruktur aufweist, besitzt diese Matratze eine gute Liegeeigenschaft. Die Babymatratze ist für Allergiker geeignet und schadstoffgeprüft. Durch integrierte Längs – und Quer – Kanäle kommt es zu einer verbesserten Oberflächenbelüftung. Auch diese Babymatratze ist mit einer Trittkante ausgestattet. Allerdings ist hier kein Nässeschutz integriert. Der Bezug ist abnehmbar und waschbar. Die Matratze zeichnet sich außerdem durch einen hohen Schutz vor einem Wärmestau aus.

 

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