Gartendusche

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Eine Gartendusche ist auf immer mehr Grundstücken zu finden. Das ist auch nicht verwunderlich, denn als Erfrischung an heißen Sommertagen ist sie wunderbar zu nutzen und kann in ihren verschiedenen Varianten auch als Abkühlung vor dem Baden dienen und als Ergänzung zum Pool. Dazu ist sie noch preisgünstig und platzsparend, und kann auf jedem noch so kleinen Grundstück ihr Plätzchen finden. Nach schweißtreibender Gartenarbeit oder nach einem langen Tag im Sommer nach Hause kommen, und sich in der Sonne unter die kalte Dusche im Freien stellen – einfach herrlich. Besonders Kinder liegen dieses Vergnügen sehr und werden unter dem Wasser kaum wieder hervorzubekommen sein.

Was ist eine Gartendusche?

Bei der Gartendusche handelt es sich um eine vereinfachte Duscheinrichtung, die im Freien steht und üblicherweise nur über einen Wasseranschluss per Gartenschlauch verfügt. Das heißt, sie wird über einen Schlauch mit Wasser gespeist und hat deshalb im Normalfall kaltes Wasser zu bieten. Es gibt allerdings Ausnahmen (s.u.), wo auch warmes Wasser möglich ist. Meist wird die Gartendusche im Sommer als Ersatz oder Ergänzung zu einem Swimmingpool genutzt und im Winter abgebaut.

Die Auswahl einer Gartendusche

Inzwischen kann der Kunde bei den Gartenduschen auf eine große Auswahl blicken. Die günstigsten einfachen Modelle gibt es in Bau-und Gartenmärkten für kleines Geld. Doch auch Designerduschen sind im Angebot, für die, die sich im Garten gern ein zweites zu Hause für den Sommer schaffen. Einige Varianten sind so gearbeitet, dass sie im Freien überwintern können. Besonders hochwertige Gartenduschen verfügen über mehrere verschiedene Brause-und Duschköpfe… hier ist also jedem überlassen, was er haben möchte und nutzt. Verschiedene Firmen bieten Gartenduschen an – von Einfach bis Luxus.

Wie funktioniert eine Gartendusche und wie wird sie aufgebaut?

In der Regel handelt es sich dabei um ein recht einfaches Patent. Die Gartendusche hat einen Anschluss für den Gartenschlauch und einen Erdspieß. Damit ist gewährleistet, dass die Dusche überall aufgestellt werden kann, auch ohne große bauliche Arbeiten. Für den Aufbau sucht man sich einfach den gewünschten, möglichst sonnigen Platz aus, sorgt durch den Erdspieß für einen festen Stand und schließt den Gartenschlauch an. Schon kann das Wasservergnügen beginnen.

Idealerweise baut oder kauft man sich einen Holzrost, den man unter der Dusche ins Gras legt. So bleiben die Füße sauber, auch wenn das Gras und die darunterliegende Erde vom vielen Duschen etwas durchfeuchtet sind. Auch Gehwegplatten etc. erfüllen diesen Zweck.

  • Eine fest installierte Gartendusche

Wer sich bei der Platzauswahl sicher ist, kann die Gartendusche auch gern fest installieren. Dazu schraubt man sie an einer vorhandenen Wand, einer Terrasse oder ähnlichem fest und kann die Dusche dekorieren, Sichtschutzwände oder höhere Pflanzen anbringen und auch einen Abfluss legen, wenn man das möchte. Bei Gelände, welches am Hang liegt, kann dies für den Abfluss entsprechend genutzt werden.  So entsteht bei Bedarf ein richtiges kleines Badezimmer für den Garten.

Kind Gartendusche

  • Den Platz für die Gartendusche wählen

Für eine fest stehende Gartendusche sollte der Platz natürlich sonnig gewählt werden. Doch noch wichtiger ist der richtige Untergrund. Ideal ist ein fester Holzboden. Ist eine Terrasse mit Kies, Pflaster etc. vorhanden, sollte ein Holzrost die Füße schonen. Eine Alternative wäre, einen Quader von ca. einem Kubikmeter auszuheben und mit Kies zu befüllen. So kann das Wasser versickern, ohne dass ein Matschfleck im Rasen entsteht. (siehe Kapitel „Abfluss“)

 

  • Das Wasser der Gartendusche nutzen

Hat man die Möglichkeit das Abwasser zu fassen, sollte gut überlegt werden, was man mit der Gartendusche machen möchte. Soll sie im Sommer als alltägliche Dusche genutzt werden, also mit Duschgel, Shampoo und Co, dann sollte das Abwasser schnellstmöglich einen Weg in die Kanalisation, also in den Abwassersammelschacht finden, da es sonst Pflanzen und Rasen im Garten schädigt. Wer sich aber sicher ist, dass er die Dusche „nur“ zur Erfrischung und ausschließlich mit klarem Wasser nutzt, der kann das gesammelte Abwasser in eine Regentonne leiten und zum Gießen verwenden. So ist das kostbare Nass gleich zweimal genutzt – eine gute Sache für Umwelt und Geldbeutel.

 

  • Der Abfluss für die Gartendusche

Soll die Gartendusche einen festen Ablauf bekommen, damit nicht so viel Wasser an immer der gleichen Stelle in den Boden läuft, ist eine Möglichkeit des „Abflusses“ die Sickergrube mit Kies, wie oben erwähnt. Der „richtige“ Abfluss, also der Anschluss an die Kanalisation, ist schwieriger und aufwändiger, aber die sauberste Lösung. Manche Hersteller von Gartenduschen bieten einen Abfluss an, der direkt auf ein vorhandenes Abflussrohr montiert werden kann. Solch ein Gully hat meist auch einen Siphon, also einen Geruchsverschluss durch stehendes Gewässer, damit kein Geruch aus der Kanalisation nach außen dringt, wie bei anderen Anschlüssen für Abwasser auch. Um dies installieren zu können, muss jedoch zum Standort der Gartendusche ein Abflussrohr gelegt werden, welches an die Kanalisation des Hauses angeschlossen wird. Der Aufwand ist also nicht zu unterschätzen, es sei denn, man ist mit dem Standort nahe der Abwasserleitungen oder kann sich deren Verlauf noch aussuchen, zum Beispiel, weil das Haus neu errichtet wird. Dann kann man überlegen, den Abwasseranschluss gleich im Garten entsprechend vorzusehen.

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  • Die Verlegung des Gartenschlauchs für die Gartendusche

Nachdem die Gartendusche installiert wurde, geht es an die Verlegung des Gartenschlauchs, der die Wasserzufuhr gewährleistet. Idealerweise verläuft der Gartenschlauch an der Erdoberfläche. Dies hat den Vorteil, dass die Sonne das Wasser im Schlauch bereits erwärmt. Wen aber der Schlauch stört, der kann ihn auch ein paar Zentimeter unter der Erdoberfläche verlegen.

Möchte man die Wärme der Sonne nutzen, empfiehlt sich ein grüner Gartenschlauch. Diesen verlegt man geschickt unter Büschen und durch Blumenrabatten, sodass der Anblick nicht stört, aber die Sonne dennoch das Wasser erwärmen kann. Da der leergelassene(!) Schlauch im Winter im Garten verbleiben kann, auch wenn die Dusche weggeräumt wird, lohnt sich bei der Verlegung auch ein größerer Aufwand. Das heißt, man kann den Schlauch regelrecht „einwachsen“ lassen und muss nur darauf achten, dass dieser nicht gequetscht oder beschädigt wird.

Übrigens: Hat der Schlauch eine schadhafte Stelle, muss er nicht komplett ausgetauscht werden. Es reicht, die schadhafte Stelle herauszuschneiden und den Schlauch nachzurücken oder ein neues Stück einzusetzen. Es gibt Anschlussstücke aus Kunststoff, mit denen sich Schlauch verbinden lässt.

Welche Arten von Gartenduschen gibt es?

Inzwischen gibt es verschiedene Arten von Gartenduschen, unter denen der Käufer wählen kann.

  • Kaltwasserduschen
  • Warmwasserduschen und, besonders komfortabel und dabei umweltschonend:
  • Solarduschen

Sehen wir uns diese einmal genauer an. Die Kaltwasserdusche ist der Ursprung der Erfindung der Gartendusche. Sie wird an das Leitungswasser per Schlauch angeschlossen, und man duscht mit Leitungswassertemperatur (meist ca. 10 Grad Celsius).

Kaltwasserduschen:

Vorteile:

  • Geringe Anschaffungskosten
  • Schnell aufzubauen
  • Flexibler Standort (jederzeit veränderbar)
  • Im Winter schnell weggeräumt

Nachteile:

  • Keine Regulierung der Wassertemperatur
  • Wenig stabil und oft nicht so lange haltbar

Bei der Warmwasserdusche wird die Gartendusche an die Warmwasserversorgung des Hauses angeschlossen. Die Dusche ähnelt dann der im Bad – man kann die Wassertemperatur einfach steuern.

 

Warmwasserdusche:

Vorteile:

  • Wassertemperatur steuerbar
  • Festinstallation – daher Stabilität

Nachteile:

  • Energiekosten, da das Wasser für den Garten erwärmt wird
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Anschluss an Warmwasser notwendig, daher hohe Baukosten

Gartendusche mit Rosen

Eine Besonderheit sind die Solarduschen. Diese umweltfreundliche Art Wasser zu erwärmen, ist ideal, um auf den Komfort warmen Wassers nicht verzichten zu müssen, und dennoch keine Extrakosten zu verursachen. Die Solardusche bezieht ihren Wasserzufluss über den Gartenschlauch wie bei der Kaltwasserdusche. Die Dusche verfügt aber über einen Solartank, in dem das Wasser durch die Sonnenenergie erwärmt wird. Dies kann bis zu 60 Grad betragen. Man duscht dann wie mit einer klassischen Dusche – über einen Einhandmischer wird das Wasser aus dem Tank mit dem kalten Wasser des Schlauches gemischt.

 

Solardusche:

Vorteile:

  • Kalt- und Warmwasserduschen möglich (Regulierung)
  • Umweltfreundlich
  • Preiswert in der Anschaffung
  • Keine zusätzlichen Energiekosten, und dennoch warmes Wasser
  • Stabilität durch die feste Montage

Nachteile:

  • Hoher Pflegeaufwand (Legionellen)
Solardusche, Gartendusche, 20 Liter, schwarz mit Einhebelmischbatterie und Regenduschkopf eckig, 2 meter hoch mit zusätzlichem WasserhahnAnzeige
  • Regenduschkopf eckig 15 x 15cm mit Kugelgelenk,
  • Einhebel-Mischbatterie, kalt/ warm
  • 20 Liter PVC-Tank, Höhen: bis Duschkopf 200cm, Mischbatterie 100cm, Wasserhahn 41cm
  • mit zusätzlichem Wasserhahn und Standard Gartenschlauch-Anschluss
  • Fuß mit Befestigungs-Öffnungen, Lieferung mit Dübel und Schrauben

Die Pflege und Reinigung einer Gartendusche

Bei der Pflege kommt es natürlich hauptsächlich darauf an, aus welchem Material die Gartendusche besteht. Bei Edelstahl ist keine allzu aufwändige Pflege nötig, da das Material rostfrei ist. Allerdings können solche Duschen durch die Witterung ihren Glanz und damit ihr schönes Aussehen verlieren. In diesem Fall nutzt man am besten eine speziell für dieses Material hergestellte Politur (Drogeriemarkt).

Bei den Gartenduschen aus Holz verwendet man die gleichen Mittel wie für die Holzgartenmöbel, Wachs und Öle, die dafür vorgesehen sind. Das Holz wird in der Regel vom Hersteller so imprägniert, dass es vor Wetter geschützt ist. Doch auch dies nutzt sich ab und muss ab und an erneuert werden. Außerdem sehen die Hölzer nach dieser Behandlung wieder schöner und frischer aus.

 

  • Die Pflege einer Gartendusche mit Solaranschluss

Solarduschen benötigen mehr Pflege, denn durch das warme Wasser, welches gespeichert wird, können sich die gefürchteten Legionellen bilden. Diese Bakterien breiten sich überall dort aus, wo Wasser länger steht. Im schlimmsten Fall gelangen diese beim Duschen durch das Einatmen in den Körper und führen dort zu Krankheiten. Aus diesem Grund sollte das Wasser keinesfalls über mehrere Tage stehen und dann benutzt werden, sondern stets tagesfrisch aus der Dusche laufen.

Diese Gartenduschen sind empfehlenswert

  • Nemaxx SD35B Solardusche

Für unter 100 Euro erhältlich ist die Nemaxx SD35B Solardusche. Der Tank besteht aus PVC und fasst 35 Liter. Die Temperaturregelung ist stufenlos möglich und durch eine massive Fußplatte ist ein stabiler Stand gewährleistet. Der Regenduschkopf ist schwenkbar – die Wassertemperatur kann bis 60 Grad betragen.

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  • Maße: Höhe: ca. 210 cm Standfläche: L 61 cm x B 61 cm
  • Duschkopf: ø 15 cm mit frei drehbarem Kugelkopf inkl. 2ter separater Brause: ø 6 cm mit 97,5 cm Duschschlauch Aluminium Rohr: ø 1,7cm
  • Universeller Wasseranschluß (3/4 Zoll) - für handelsübliche Gartenschläuche Inkl. zusätzlicher Adapter für 1 Zoll Anschlüsse Material:
  • Wetterbeständiges tropisches geöltes Shorea-Hartholz (FSC-zertifiziert) Brause, Duschkopf, Einhebelmischer und Ziehhebel verchromt Duschschlauch für Brause aus Edelstahl
  • Rohr aus rostfreiem Aluminium Hochwertige Messingschrauben Gewicht: 11 kg
  • Stilista®Gartendusche Cascata

Diese Gartendusche kostet unter 80 Euro und hat einen frei drehbaren Duschkopf und im Lieferumfang ist ein zweiter Brausekopf enthalten. Der Wasseranschluss entspricht den üblichen ¾ Zoll, sodass ein gewöhnlicher Gartenschlauch angeschlossen werden kann. Das tropische Holz, aus dem die Dusche gefertigt ist, wurde wetterbeständig behandelt. Das Zubehör wie Duschkopf, Einhebelmischer und Ziehhebel sind verchromt.

Mann unter der Gartendusche

  • Kärcher Gartendusche

Auch das renommierte Unternehmen Kärcher bietet eine Gartendusche an, die sehr preiswert ist. Diese kann für unter 30 Euro erworben werden. Sie besitzt einen Erdspieß und ist höhenverstellbar, hat einen abnehmbaren Dusch- und Bewässerungsstab und einen breiten Brausestrahl.

Viele weitere unterschiedliche Gartenduschen werden angeboten. Bei der Auswahl kann man sich nicht nur der Art und dem Preis richten, sondern auch nach Aussehen und Material.

Die Hersteller von Gartenduschen

Viele verschiedene Hersteller bringen inzwischen Gartenduschen auf den Markt. Einige wollen wir hier vorstellen, wobei natürlich keine Vollständigkeit gegeben ist.

  • Gardena

Der Hersteller von Gartengeräten und Gartenzubehör hat auch eine Dusche auf dem Markt. Diese ist einfach zu installieren und sehr günstig zu bekommen.

  • Ideal Eichenwald

Hier gibt es ein umfangreiches Sortiment an Gartenduschen. Solarduschen sind ebenso im Angebot wie Warmwasserduschen und Kaltwasservarianten.

  • Fontealta

Die Gartenduschen dieses Herstellers gelten als besonders robust und sind aus Edelstahl gefertigt. Das italienische Design überzeugt auch im Aussehen.

  • Arkema

Auch das ein Italiener – die Duschen haben eine große Auswahl an Design-und Ausstattungsvarianten. Das alles zu fairen Preisen – die Duschen sind nicht ohne Grund beliebt.

  • Inoxstyle

Inoxstyle kann als der Branchenprimus bezeichnet werden. Er gehört zu den Top-Herstellern unter den Gartenduschen. Hier gilt: hohe Qualität zum ebensolchen Preis.

  • Jee-O

Eine Gartendusche von Jee-O ist eine Besonderheit. Dort wird vor allem Wert auf das Design gelegt. Dennoch wird ein vielseitiges Sortiment angeboten.

Was kostet eine Gartendusche?

Die Preise für Gartenduschen variieren stark. Einfache Modelle aus dem Baumarkt oder einem Online-Shop erhält man für wenige Euro. Die etwas besseren Varianten mit Erdspieß oder Standfuß kosten bis zu 50 Euro, sind dann aber auch schon besserer Qualität. Prinzipiell sind Solarduschen die etwas teurere Alternative, da sie zusätzlich den Wassertank besitzen. Hier kann man in etwa mit Kosten ab 100 Euro rechnen.

Wer etwas mehr ausgeben kann und möchte, greift zu einer Designerdusche. Diese haben meist entsprechende Ausstattungen und können mehrere hundert Euro kosten. Am preisintensivsten sind die Duschen, die für einen Warmwasseranschluss vom Haus vorgesehen sind. Denn hier sind außer der Anschaffung auch die Montage zu zahlen und der Anschluss an das warme Wasser. Dazu kommt, dass man beim Duschen im Garten ebenso Energie verbraucht wie im Badezimmer.

Wo kauft man die Gartendusche am besten?

Gartenduschen gibt es im Fachhandel, aber auch in Baumärkten und natürlich online. Einfache Modelle sind inzwischen in jedem Baumarkt zu haben, mitunter auch beim Discounter. Sie sind in ihren Einzelteilen in handliche Kartons verpackt und daher einfach zu besorgen. Bei größeren und umfangreicheren Modellen mit Standfuß etc. ist es empfehlenswert sie dort zu kaufen, wo man sie liefern lassen kann. Vorteilhaft ist beim Kauf vor Ort, dass man die Gartendusche genauer unter die Lupe nehmen kann. Nachteilig ist dort die begrenzte Auswahl. Es sei denn, man hat sich bereits für eine bestimmte Gartendusche entschieden, dann kann man sie natürlich problemlos vor Ort kaufen.

Bei der Auswahl Favorit ist der Online-Handel, wo man aus vielen verschiedenen Modellen aussuchen und diese auch vergleichen kann. Verschiedene Vergleichsportale nehmen sogar dies ab und zeigen die Vor-und Nachteile der verschiedenen Modelle auf einen Blick.

Worauf sollte man beim Kauf einer Gartendusche achten?

Zunächst sollte der Bedarf geklärt werden: handelt es sich um ein Vergnügen, welches ausprobiert und ortsveränder werden soll, und auch sonst keine hohen Ansprüche gestellt werden, greift man am besten zu einem preiswerten Modell und kann die Art und Weise sowie den Nutzen einer Gartendusche zunächst testen.

Wer schon genau weiß was er will, achtet am besten auf langlebige Modelle, da hier der Aufwand der Installation eventuell etwas höher ist, was man nicht jedes Jahr wiederholen möchte. Empfehlenswert ist, bei teureren Modellen auf gute Verarbeitung und hochwertiges Material zu achten. Außerdem sollten dabei verschiedene Duschköpfe sein und überhaupt Zubehör sowie Einstellmöglichkeiten für komfortables Duschen. Je nach Überlegung, wo und wie die Dusche montiert werden soll, achtet man am besten gleich darauf, dass die entsprechenden Varianten an der Dusche vorgesehen sind bzw. das Material zur Befestigung beiliegt.

Die Geschichte der Gartendusche

Duschen an sich, also Wasser zur Reinigung über den Körper laufen zu lassen, ist keine Erfindung der Neuzeit. Das gab es schon im Alten Griechenland. Vorbild waren Wasserfälle in der Natur. Doch bis sich die Dusche in Gebäuden durchsetzte, dauert es noch eine erhebliche Zeit. Im 18. und 19. Jahrhundert waren es Armeen und Gefängnisse, die zunächst auf Duschen zurückgriffen, als eigentlich nur Waschbecken und Badewannen üblich waren. Später hielten sie Einzug in öffentliche Badeanstalten. Dass das Bad einer Wohnung mit Dusche ausgestattet war, fällt in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Doch die Idee, Kinder im Sommer mit dem Gartenschlauch abzuspritzen, die daran von jeher Freude hatten, wurde parallel betrieben. Erst in den letzten ca. 20 Jahren kam man auf die Idee, aus dem Gartenschlauch eine Zuleitung für eine Dusche zu machen, was ebenso simpel wie genial ist. Heute ist die Gartendusche als Abkühlung im Sommer statt eines Pools oder als Ergänzung zu diesem ein beliebtes Accessoire im Garten.

Gartendusche und Umwelt

Die Verwendung von Wasser ist natürlich auch ein Umweltaspekt. Selbst wenn man das Wasser nicht erwärmt, was zusätzliche Energie kostet, so muss doch das Wasser, welches aufwändig aufbereitet wird, zur Verfügung gestellt werden. Jedoch ist es möglich, die Benutzung des Wassers für eine Gartendusche dahingehend umweltgerecht zu gestalten, als das man das benutzte Wasser (wie oben beschrieben natürlich ohne Kosmetika) auffängt und zum Gießen verwendet. Dies ist die idealste Nutzung überhaupt.

Sichtschutz für die Gartendusche

Ob im Badeanzug oder auch mal nackt – die wenigsten möchten unter der Gartendusche von neugierigen Nachbarn beobachtet werden. Besonders diejenigen, die die Gartendusche im Sommer auch für die tägliche Körperpflege nutzen wollen, überlegen sich einen guten Sichtschutz für ihre Dusche. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Im Schutz von Büschen und Hecken ist die Dusche gut angebracht. Aber wenn diese nicht zufällig an der richtigen Stelle vorhanden sind, braucht es eine Weile, ehe diese gewachsen sind. In der Zwischenzeit kann man sich mit raffinierten Aufbauten behelfen. Da sind zum einen die einfachen Methoden, wie Elemente für Sichtschutzzäune, wie es sie im Baumarkt gibt, oder auch Paravents, die es für den Außenbereich gibt. Will man aber etwas selbst bauen, das gleich noch ein tropisches Flair mitbringt, eine Besonderheit im Garten darstellt oder Ähnliches, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

So lässt sich beispielsweise naturnah aus Bambusstäben allerhand bauen. Auch Mauervorsprünge kann man gut nutzen, um sie mit Steinen dahingehend zu erweitern, wo man sie möchte. Auch ein Bretterzaun kann gut aussehen und von außen auch noch begrünt werden, was übrigens für die Mauer ebenso gilt.

Sichtschutzelemente lassen sich auch selbst bauen. Ein Holzrahmen, der auf verschiedene Art und Weise eine Füllung erhält, ist schnell gebaut. Das kann ein Drahtgeflecht sein, an dem Pflanzen ranken, Plexiglas oder auch Glas, welches dann bemalt wird. Natürlich können auch Holzfüllungen jeder Art verwendet werden.

Oder man hängt an eine in entsprechender Höhe angebrachte Stange Blumentöpfe, die dann bepflanzt werden. Sie bilden einen lebendigen Zaun bzw. Sichtschutz. Übrigens: für das Duschen im Dunkeln oder in der Dämmerung lassen sich sehr gut Solarlampen anbringen. Sie kosten keinen zusätzlichen Strom, werden aber im Sommer schnell aufgeladen und leuchten dann am Weg entlang oder in der Dusche. Damit lassen sich wunderschöne Akzente setzen, die den Blick in den Garten romantisch werden lassen. Mit Naturmaterialien jeder Art lässt dabei eine Menge gestalterisch erreichen, das auch gleich noch den Zweck des Sichtschutzes erfüllt. Wer selbst gern bastelt und baut, wird daran noch extra Freude haben. Viele Reste wie besondere Steine oder Holzbalken etc. lassen sich hier verwenden und ein Unikat entstehen, welches die Dusche zu einem individuellen Hingucker im Garten machen wird.

Fazit

Gartenduschen sind eine beliebte Anschaffung für ein Grundstück, auch wenn dieses zu klein für einen Pool ist. Das Vergnügen, im Sommer bei hohen Temperaturen abgehetzt und verschwitzt im Sonnenlicht unter das kalte Wasser hüpfen zu können, kann viele Menschen in Urlaubsfeeling versetzen. Da die Gartendusche wenig Platz beansprucht, und einfache Modelle auch nicht teuer in der Anschaffung sind, handelt es ich um einen Sommerspaß für Jedermann, der ein Grundstück sein eigen nennt. Die einzige Voraussetzung ist ein Wasseranschluss bzw. ein Gartenschlauch, mit dem das Wasser zur Dusche transportiert wird.

Der Kauf einer Gartendusche kann als durchaus empfohlen werden, da besonders in einem Haushalt mit Kindern ein großer Spaß damit garantiert ist.

Übrigens: Hat der Schlauch eine schadhafte Stelle, muss er nicht komplett ausgetauscht werden. Es reicht, die schadhafte Stelle herauszuschneiden und den Schlauch nachzurücken oder ein neues Stück einzusetzen. Es gibt Anschlussstücke aus Kunststoff, mit denen sich Schlauch verbinden lässt.

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1 KOMMENTAR

  1. Wir haben so eine billige Solardusche auch immer dabei gehabt. Die Qualität ist echt bescheiden und evtl. musst du ab und zu mal etwas flicken aber im Großen und Ganzen ist so eine Solardusche schon ganz hilfreich.

    Ich habe schon einige Male damit geduscht und war immer sehr zufrieden

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