Leinöl

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Leinöl: Lecker, gesund und vielfältig verwendbar

Leinöl gilt seit vielen Jahrhunderten als eines der gesündesten Öle. Der Grund dafür liegt in erster Linie in der wertvollen und gesunden Nährstoff- und Fettsäuren-Zusammensetzung. Leinöl wird inzwischen von vielen Naturheilpraktikern und Ernährungswissenschaftlern als wertvoller Bausteinfür eine ausgewogene Ernährung gesehen und auch Mediziner sind vermehrt von der positiven Wirkung des Pflanzenöls überzeugt. Wie haben Ihnen in diesem Artikel alle wichtigen Informationen zu Leinsamen und Leinöl zusammengestellt.

Anwendung und Wirkung

Leinsamenöl wurden nachweislich bereits im Mittelalter und in der Antike zur Behandlung von vielerlei körperlichen Beschwerden verwendet. Im 15. Jahrhundert entdeckten zahlreiche berühmte Maler das hochwertige Öl und nutzten es fortan für die Herstellung von Ölfarben.

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Heute nutzen wir Leinöl in vielen unterschiedlichen Formen und in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens. Ob in der Küche, für medizinische Zwecke, in der Industrie oder im Handwerk – Leinöl ist in vielen Produkten ein wichtiger Bestandteil.

Besonders hervorstechend ist das Öl jedoch für seine gesundheitlich wertvolle Wirkung, die es wirken äußerst positiv auf das gesamte Herz-Kreislaufsystem sowie auf die Knochen und Gelenke. Nicht zuletzt besitzt Leinöl einen vorzüglichen Geschmack und ist sogar als Imprägnierung für Holz sehr beliebt – ein wahres Multitalent, das in keinem Haushalt fehlen sollte.

Besondere Eigenschaften von Leinöl

Leinöl wird aus Leinsamen produziert und es gilt seit langem in der Küche als eines der wertvollsten Pflanzenöle. Der lateinische Name lautet Linum usitatissimum. Das Öl lässt sich hervorragend in der Küche verwenden, um verschiedenste Speisen zuzubereiten. Durch den nussigen, leicht bitteren Geschmack eignet es sich unter anderem hervorragend für die Verfeinerung von Salaten. Bereits früher wussten die Menschen die vielen Vorteile von Linum usitatissimum zu schätzen und so kam es vermehrt in der Küche zum Einsatz, aber auch für die Herstellung von Kosmetik.

lein-oel-feld-2Linum usitatissimum-Öl ist äußerst reich an Omega-3-Fettsäuren und daher ideal geeignet, um die Ernährung auf eine ausgewogene Art und Weise aufzustocken. Welche positiven Eigenschaften man den Omega-3-Fettsäuren zuschreiben kann, ist hinlänglich bekannt:

– Sie sind erste Wahl bei Herz-Kreislauferkrankungen.
– Sie wirken sich positiv auf die Sehkraft aus.
– Sie stärken das Gehirn.
– Sie helfen dabei, Konzentrationsfähig zu bleiben.

Darüber hinaus enthält Linum usitatissimum-Öl noch eine ganze Reihe weiterer gesunder Inhaltsstoffe. Durch diesen gesunden Mix werden auch die Blutfettwerte positiv beeinflusst und der Cholesterinspiegel deutlich verbessert. Häufig wird Leinöl daher auch als alternative Behandlungsmethode eingesetzt, um den Cholesterinspiegel unter ärztlicher Aufsicht nachhaltig zu senken.
Diabetes ist eine weitere Erkrankung, die sich durch Leinöl eindämmen bzw. vorbeugen lässt, sodass bereits erkrankte Menschen die benötigte Insulinmenge drastisch verringern können. Unter der Einnahme des Öls kann außerdem der Blutdruck langfristig gesenkt werden.
Daneben ist es besonders auch Allergikern zu empfehlen, denn es trägt dazu bei, dass die Abwehrkräfte der Schleimhäute stärker werden.

Die Ergebnisse aus allen bisherigen Studien und Test verliefen äußerst positiv. Demnach scheint Leinöl ein wahrer Alleskönner zu sein.

Herkunft und Herstellung

Es gibt verschiedene Arten von Linum usitatissimum-Öl. Wird das Öl durch das Verfahren der Kaltpressung gewonnen, gilt es als besonders hochwertig, denn hierbei wurden bei der Herstellung nur niedrige Temperaturen eingesetzt, sodass die charakteristischen Eigenschaften enthalten geblieben sind und auch die Inhaltsstoffe nur schonend gelöst wurden. Die Schwebstoffe werden anschließend aus dem gewonnenen Reinöl entfernt. Damit eignet es sich ideal für den rohen Verzehr oder für pharmazeutische Zwecke.
Oft sind auch Leinöle mit der Bezeichnung „Oxyguard“ oder „omega safe“ zu finden. Es handelt sich dabei ebenfalls um Öle, die durch die Kaltpressung gewonnen wurden. Jedoch wurde das Öl hier unter einer Schutzatmosphäre hergestellt. Diese soll den Kontakt des Öls mit der Luft verhindern, damit sich die Haltbarkeit erhöht.
Im handwerklichen Bereich verwendet man ein Öl, das durch die sogenannte Heißpressung gewonnen wird, denn hierin sind noch viele Schleim- und Schwebstoffe enthalten. Auch raffiniertes Öl wird ausschließlich im Handwerk eingesetzt, da nach der Extraktion chemische Lösungsmittel verwendet wurden, um das reine Öl vom Filtrat zu trennen. Bei den beiden Verfahren gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren, sodass es nicht mehr für unsere Ernährung zu empfehlen ist.

leinoel-geschmackMineralstoffe und Vitamine

Die zahlreichen Mineralstoffe und Vitamine in Linum usitatissimum-Öl sind für unsere Gesundheit äußerst dienlich. Es enthält viel Lecithin, Eiweiß, Cadmium und Linamarin (etwa 20 Prozent) enthalten. Neben dem wertvollen Provitamin A sind auch die Vitamine C, D, E und K enthalten, sowie B1, B2 und B6. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Sterine, Pantothen-, Fol- und Nicotinsäure. Auch die im Öl enthaltenen Spurenelemente ( Eisen, Kalzium, Kalium, Kalzium, Zink, Magnesium, Jod, Natrium, Kupfer) und Mineralstoffe sind für unsere Ernährung von enorm großer Bedeutung.

Damit sich die ungesättigten Fettsäuren positiv auf die Gesundheit auswirken können, ist eine Einnahme 40 bis 50 g Leinsamen ausreichend, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen zu decken. Von allen bekannten Pflanzenölen besitzt das Linum usitatissimum-Öl die höchste Konzentration an Omega-3-Fettsäuren. Dabei kann kann der Gehalt an diesen wichtigen Fettsäuren bis zu zehn mal höher sein als in Fischöl.

Inhaltsstoffe

Die vielen Inhaltsstoffe im Linum usitatissimum-Öl können unser Wohlergehen maßgeblich beeinflussen. Je nach Anbaugebiet des Leinsamens kann die Zusammensetzung der im Öl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren variieren. So kann das Öl beispielsweise…

  • 10 % gesättigte Fettsäuren (z. B. Palmitinsäure, Stearinsäure) und 18 % einfach gesättigte Fettsäuren enthalten
  • 72 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z. B. Ölsäure, Omega-6- und Omega-3-Linolsäure) enthalten

Zudem können in den mehrfach ungesättigten Fettsäuren wiederum ca. 12 – 24 % Omega-6-Linolsäure und 45 – 70 % die Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure enthalten sein. Einen ähnlich hohen Anteil besitzt nur Schwarzkümmelöl, dessen positive gesundheitliche Wirkung ebenfalls in zahlreichen Studien bisher erforscht wurde. Dabei konnten viele Gemeinsamkeiten in den Wirkungen der beiden Öle festgestellt werden, was auf die hohen Anteile an Fettsäuren zurückzuführen ist.

Wirkung

Der hohe Anteil an Fettsäuren in dem Pflanzenöl unterstützen den Transport der Nervenimpulse und tragen ebenfalls dazu bei, dass die Nerven weniger stark geschädigt werden. Leinöl kann daher durch diese ernährungsphysiologischen Eigenschaften sowohl das Nervensystem beeinflussen, als auch unterstützend für die Behandlung von Erkrankungen tätig sein.
Die Fettsäuren dienen auch dazu, Nervenzellen im Körper zu bilden, was besonders für unser Gehirn wichtig ist. Kinder und Jugendliche benötigen etwa die Omega-3-Fettsäuren, damit sich deren Nervenzellennetz ordnungsgemäß entwickeln kann.
Grundsätzlich kann Leinöl aus medizinischer Sicht bei einer ganzen Reihe an Krankheiten helfen:

1. Es beugt Arteriosklerose (Arterienverkalkung) vor, weil insbesondere die enthaltenen alpha-Lineolensäuren hemmend auf diese entzündliche Prozesse im Körper wirken.
2. Arthrosebeschwerden können ebenfalls gemildert werden.
3. Es kann Diabetes vermeiden, denn es schwächt nach dem Essen die Werte des Blutzuckers ab. Ein erhöhter Blutzuckerwert gilt als ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes.
4. Leinöl kann die Beschwerden bei Rhema lindern.
5. Die in dem Pflanzenöl enthaltenden Nährstoffe wirken stark entzündungshemmend, sodass das Risiko einer Arthritiserkrankung reduziert werden kann.
6. Die Omega-3-Fettsäuren in dem Öl können den Blutdruck regulieren.
7. Es kann vor Herzinfarkt schützen, denn es stärkt das Herz-Kreislaufsystem, indem es dafür sorgt, dass unser Körper kontinuierlich mit Nährstoffen bzw. mit Energie versorgt wird und gleichzeitig die durch den Stoffwechsel entstandenen Abfallstoffe abtransportiert werden.
8. Bei Venenentzündungen oder Krampfadern und Venenentzündungen, denn der Blutfluss wird durch die regelmäßige Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren deutlich verbessert.
9. Es schützt vor einem Schlaganfall, denn es führt zu einer Verdünnung des Blutes, sodass es wieder ungehindert zu unserem Gehirn fließen kann.
10. Nicht zuletzt kann das Öl den LDL-Cholesterinspiegel senken und somit schwerere Folgeerkrankungen vorbeugen.

Leinöl empfehlung

Dosierung und Anwendung

Was für die meisten Heilpflanzen und Lebensmittel gilt, gilt auch für Leinöl: Nur in der richtigen Dosierung kann es der Gesundheit auch dienlich sein. Eine zu hohe Dosis hingegen kann unserem Körper hingegen sogar schaden.

Die kritische Dosis liegt bei etwa 100 Gramm Öl pro Tag. Wahrscheinlich würde kein Mensch auf die Idee kommen, eine solche Menge davon zu konsumieren, weshalb eine mögliche Überdosierung auch als eher unwahrscheinlich gilt. Da jedoch jeder Mensch im Grunde anders reagiert und die Omega-3-Fettsären dafür sorgen, dass unser Blut verdünnt wird, sollten Sie zunächst nicht mehr als maximal 3 Esslöffel Linum usitatissimum-Öl am Tag zu sich nehmen.

Ihren Bedarf an Fettsäuren können Sie auf unterschiedliche Art und Weise decken. Entweder Sie nehmen das Öl löffelweise pur ein – am besten morgens vor dem Frühstück – oder Sie entscheiden sich für Leinölkapseln. Davon werden täglich zwei Kapseln zusammen mit etwas Wasser eingenommen. Sie können aber das hochwertige Pflanzenöl auch einfach in kalte Speisen geben: 1 – 2 Esslöffel in Ihrem Smoothie, über dem Salat oder zum Verfeinern von Gemüse und Kartoffeln (nach dem Kochvorgang) wirken hier bereits Wunder.

Nebenwirkungen von Leinsamen

Aufgrund der Nährstoffzusammensetzung gilt Linum usitatissimum als eines der gesündesten Öle. Dennoch kann es in dreierlei Hinsicht auch zu einer gesundheitlichen Gefahr werden:

1. Gesundheitliche Gefahr durch Oxidation?
Der oxidative Prozesses bei einem Kontakt mit Sauerstoff, der durch das häufige und lange Öffnen und durch die lange Aufbewahrung bzw. eine falsche Lagerung entsteht, kann für unsere Gesundheit zum Risiko werden. Das Öl ist dann ungenießbar und wird ranzig, was für den Magen, die Verdauung und die gesamte Gesundheit negative Auswirkungen haben kann. Daher sollten Sie vor dem Gebrauch stets darauf achten, dass sich das Öl noch in einem erstklassigen Zustand befindet.
2. Ist eine Überdosierung möglich?
Wer täglich das Öl überdosiert einnimmt, riskiert seine Gesundheit. Ein Esslöffel des Öls am Tag reichen vollkommen aus, um den Bedarf an Omega 3 und 6 Fettsäuren als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung zu decken. Insofern Sie sich nicht sicher sein sollten, wie die richtige Dosierung in Ihrem Fall aussehen sollte, können Sie Ihren Hausarzt um medizinischen Rat fragen.
3. Zu hohe Werte an Cadmium?
Kaufen Sie unter gar keinen Umständen billiges, schlecht verarbeitetes Öl, denn vor allem Produkte aus konventionellem Anbau können eine erhöhte Cadmium-Belastung aufweisen. Es handelt sich dabei um ein schädliches Schwermetall, welches in erster Linie für die Düngung der Böden zur Verwendung kommt.

Leinöl richtig anwenden

Studien zu Leinöl

Im Internet können zahlreiche Informationen zu wissenschaftlichen Studien über Leinöl gefunden werden. Dabei handelt es sich nicht nur um Forschungsergebnisse aus Europa, sondern international beschäftigt sich die Wissenschaft mit den Eigenschaften und den gesundheitlichen Vorteilen des Leinöls. Viele Ergebnisse geben zudem Aufschluss über die genauen Inhaltsstoffe, wie etwa die Studie, die von der Institute of Cardiovascular Science der Universität in Manitoba, Kanada durchgeführt wurde. Dabei werden nicht nur die aktiven Substanzen aufgeführt, sondern unter anderem erwähnt man hier auch die Omega 3 Fettsäure ganz besonders stark. Man stellte fest, dass Linum usitatissimum-Öl besonders hilfreich für die Bekämpfung von schlechtem (LDL) Cholesterin ist. Wir der Cholesterinspiegel gesenkt, hat dies gleichzeitig auch einen positiven Effekt auf das menschliche Herz. So lassen sich Herzinfarkte vorbeugen, da durch das Leinöl die Gefäße nicht durch schlechtes Cholesterin verfetten. Zudem beschreiben die Forscher auch die entzündungshemmenden Eigenschaften des Leinsamen sowie die vorbeugende Wirkung vor verschiedenen Krankheiten.
Weiterhin sind auch viele Artikel auf medizinischen Online-Ratgebern im Internet veröffentlicht. Wer sich einen solchen Artikel durchlesen möchte, muss in der Regel nicht lange suchen. Ein besonders interessanter Artikel stammt zum Beispiel von der Universität in Maryland, USA. Der Bericht wurde in voller Länge auf der Homepage der Universität veröffentlicht und beschäftigt sich einschlägig mit verschiedensten Studien zu Leinsamen- und Öl. Die positiven Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem und den Cholesterinspiegel werden hierin bestätigt.
Auch die positive Wirkung für Frauen in den Wechseljahren wird in der Studie erwähnt: 40 Gramm Leinsamen pro Tag sollen einen drastischen Unterschied herbeiführen, was Symptome wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen betrifft. Bisher konnte dies allerdings noch nicht eindeutig bestätigt werden. Um den Effekt in den Wechseljahren nachweisen zu können, ist daher noch weitere Forschungsarbeit notwendig.
Nicht uninteressant sind sicherlich auch die Studien, die sich mit den gesundheitlichen Vorteilen von Linum usitatissimum-Öl für Krebs-Patienten beschäftigen. So wurde in einem Forschungsergebnis über Brustkrebs festgehalten, dass durch die Einnahme von Leinsamen das Brustkrebs-Risiko nicht nur gesenkt werden kann, sondern auch ein Wachstum von Tumoren verhindert wird. In naher Zukunft werden dazu noch weitere Resultate erwartet. In Tierversuchen wurde die Wirkung von Linum usitatissimum-Öl zudem bei Darmkrebs getestet, sowie bei Prostatakrebs. Es konnte ebenfalls bei beiden Krankheitsbildern festgestellt werden, dass durch den Verzehr von Leinsamen oder Öl Krebszellen abgetötet werden. Quellenangabe unten.

Leinsamen in der Küche

Leinöl gehört in der Küche zu den wertvollsten Pflanzenölen, denn es ist besonders reich an Omega 3 Fettsäuren. Daher genügt ein Esslöffel des Öls am Tag aus, um den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken.
Grundsätzlich sollten Sie das Öl nicht erhitzen. Daher eignet es sich vorzugsweise für die Verfeinerung und Garnierung kalter Gerichte. Besonders zu frischen Blattsalaten passt der nussige Geschmack des Leinöls hervorragend, ebenso wie zu Sprossen. Dazu kann das hochwertige Pflanzenöl einfach unter das Dressing gerührt werden. Auch zu warmen Kartoffelspeisen passt das hochwertige Öl gut. So werden beispielsweise im Spreewald und in der Lausitz Pellkartoffeln mit Sahnehering oder Quark durch Leinöl verfeinert.

Leinöl kaufen und lagern

Leinöl sollte stets qualitativ hergestellt sein, denn nur so kann es seine vollständige Wirkung natürlich entfalten. Durch die im Linum usitatissimum enthaltenen ungesättigten Fettsäuren ist das Pflanzenöl sehr luftempfindlich und oxidiert schnell. Kommt es in Kontakt mit Luft oder Licht, wird es nach kürzester Zeit ranzig und es erhält durch das Peptid welches sich bildet außerdem einen bitteren Geschmack. Das Öl sollte im Idealfall in dunklen Glasflaschen gelagert werden, die mit einem Haltbarkeitsdatum versehen sind. Nach dem Gebrauch muss ie Flasche immer gut verschlossen werden. In der Regel kann das Öl rund zwei Monate ab Herstellungsdatum verwendet werden.
Es ist daher nicht zu empfehlen, auf Vorrat einzukaufen, sondern das Pflanzenöl sollte stets so schnell wie möglich verbraucht werden. Bewahren Sie die Flasche trocken, dunkel und kühl auf am besten im Kühlschrank.

Fazit

Für die Gesundheit kann es durchaus förderlich sein, täglich einen Esslöffel Leinöl zu sich zu nehmen. Unter Umständen können durch die Einnahme sogar Krankheiten vorgebeugt werden. Dennoch ist das Pflanzenöl selbstverständlich kein Allheilmittel. Wenn Sie großen Wert auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung wert legen und eine gesunde Ergänzung suchen, können Ihnen sowohl Leinsamen als auch das Leinsamenöl empfohlen werden. Somit ergänzen Sie Ihre Ernährung durch einen hohen Anteil an Ballast- und verdauungsfördernden Stoffen, sowie einem ausgewogenen Mix aus Vitaminen und Mineralien.

Quellenangabe zu den Studien:

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