Milchpumpe

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Hilfe bei der Ernährung von Säuglingen durch die Milchpumpe

Noch bevor es daran geht alle Sachen für das Baby zu kaufen, arbeitet Ihr Körper bereits intensiv um sich auf den Nachwuchs einzustellen. Neben der Umstellung der Gebärmutter auf die Schwangerschaft ist die Veränderung der Brüste besonders auffällig. Doch manchmal manchmal funktioniert die natürliche Ernährung nicht so wie geplant – dann ist eine Milchpumpe sehr hilfreich.

Die Veränderungen der weiblichen Brust während der Schwangerschaft

Die weibliche Brust ist beim Menschen, im Gegensatz zu allen anderen Arten von Menschenaffen, zunächst ein wichtiges Geschlechtsmerkmal. Der Mensch ist die einzige Art, bei der auch außerhalb einer Schwangerschaft und der Stillzeit Brüste ausgebildet sind. Doch während der Schwangerschaft finden auch bei Frauen hormonelle Veränderungen statt, welche sich auf die Brust auswirken. Während außerhalb der Schwangerschaft das Drüsengewebe der Milchdrüsen in der Regel inaktiv ist und keine Milch produziert, wird es durch die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft aktiviert. Diese Veränderungen beginnen schon einige Monate vor der Geburt Ihres Kindes und machen sich durch ein sehr deutliches Wachstum der Brüste auch von außen bemerkbar. Das äußerlich sichtbare Wachstum wird durch ein starkes Wachstum der Milchdrüsen in der Brust bedingt, da diese noch vor der Geburt eine Größe erreichen müssen, die einerseits eine genügend große Erzeugung von Milch für die Ernährung des Säuglings ermöglicht und andererseits selber ein Volumen erreichen müssen, welches zwischen den Mahlzeiten des Babys ausreichend viel Raum zur Speicherung der produzierten Milch bietet.

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Der Beginn des Milchflusses

Während das Wachstum der Milchdrüsen und somit Ihrer gesamten Brust bereits Monate vor der Geburt beginnt, bleibt der Milchfluss in dieser Phase noch vollständig aus. Dies liegt daran, dass sich die Milch in den ersten Tagen nach der Geburt sehr stark von der später folgenden Milch unterscheidet und von enormer Bedeutung für das Baby ist. Das sogenannte Einschießen der Milch wird durch das Hormon Oxytocin ausgelöst. Dieses Hormon ist für viele Vorgänge im menschlichen Körper von entscheidender Bedeutung. Es handelt sich um ein Pheromon und Endorphin, welches außerhalb der Schwangerschaft für das Verliebtsein und für die Bindung zwischen zwei Menschen maßgeblich verantwortlich ist. Während der Geburt wird es in großen Mengen produziert, da es Kontraktionen der Gebärmutter auslöst. Bei der Geburt handelt es sich um Wehen, während Oxytocin beim Geschlechtsverkehr mit am Orgasmus beteiligt ist und für den Transport des Spermas zur Eizelle sorgt. Doch auch nach der Geburt ist Oxytocin für das Baby wichtig. Eine Körperregion, an der große Mengen dieses Hormons abgegeben werden ist der Rand der Brustwarzen bzw. der Brustwarzenvorhöfe. Dort wird das Hormon von Babys beim Saugen aufgenommen und stärkt die Mutter-Kind-Bindung. Doch an dieser Stelle ist die Milch zunächst von größerer Bedeutung. Diese besondere Milch innerhalb der ersten Tage nach der Geburt wird fachlich korrekt Kolostrum genannt. Weitere Begriffe sind Erstmilch, Vormilch, Biestmilch und einige alternative Schreibweisen dieser Begriffe.

Die Bedeutung des natürlichen Säugens

Während das Kolostrum sich von der regulären Milch unterscheidet, verändert es sich gleichzeitig auch selbst innerhalb einiger Stunden in seiner Zusammensetzung. Das Kolostrum, welches bei der Geburt einschießt ist außerordentlich eiweißreich und bietet dem Neugeborenen eine ideale erste Nahrung, nachdem es von der Versorgung durch die Nabelschnur getrennt ist. Das Kolostrum enthält neben dem hohen Eiweißgehalt ist das Vitamin A und Natriumchlorid, als Salz, in hohen Konzentrationen enthalten, während Fette und Zucker zunächst reduziert sind. Neben den Nährstoffen sind einige Komponenten enthalten, welche für das noch unausgereifte Immunsystem wichtig sind. Dazu gehören drei verschiedene Antikörper, Lymphozyten, einige Cytokine, Lysozym, Bestandteile des Komplementsystems, Lactoferrin und Lactoperoxidase. Daneben sind oft auch geringe Mengen Ihres Blutes enthalten, wodurch das noch unausgereifte Immunsystem Ihres Kindes weiter unterstützt wird. Ein weiterer Inhaltsstoff sind Wachstumsfaktoren, welche die Entwicklung Ihres Kindes innerhalb der ersten Tage sehr stark anregen. Daneben hat das Kolostrum eine abführende Wirkung, wodurch die Verdauung angeregt wird und Abfallstoffe, welche sich während der Schwangerschaft im Verdauungstrakt angehäuft haben, das sogenannte Mekonium, schneller ausgeschieden werden. Diese Zusammensetzung ändert sich in einem Zeitraum von etwa 18 Stunden bis 1,5 Tagen nach der Geburt und rund 5 Tage nach der Geburt produzieren Ihre Milchdrüsen die normale Muttermilch.

Probleme beim Stillen und andere Gründe für eine Milchpumpe

Aufgrund der eben ausführlich erläuterten Bedeutung des natürlichen Stillens, insbesondere während der ersten Tage nach der Geburt, ist der Einsatz einer Milchpumpe zunächst dringend abzuraten. Dies wird in dieser Phase jedoch sehr schwer sein, da Ihre Brüste durch das starke Wachstum geschwollen, sehr empfindlich und im schlimmsten Fall sogar entzündet sein werden. Darüber hinaus kann es sein, dass die Milchkanäle von Haut bedeckt sind, wodurch sich direkt unter der Haut Milchbläschen sammeln können, die sich dann erst durch das Säugen öffnen. Letztlich haben bereits Neugeborene eine sehr hohe Saugkraft, weshalb beim Stillen ihre Brustwarzen stark gedehnt und somit noch weiter strapaziert werden. Während Sie dies jedoch als frisch gebackene Mutter in Kauf nehmen sollten und zum Wohle Ihres Kindes auch müssen, ist später eine Milchpumpe eine ideale Lösung um die Ernährung ihres Kindes angenehmer zu gestalten. Mit einer Milchpumpe haben Sie die Möglichkeit die Saugkraft selbst zu steuern, weshalb ihre Brüste nicht mehr ganz so stark strapaziert werden. In seltenen Fällen, in denen auch unmittelbar nach der Geburt ein natürliches Säugen nicht möglich ist, kann eine Milchpumpe Ihnen dabei helfen Ihr Neugeborenes trotzdem mit der eigenen Milch zu ernähren.

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Die Vorteile einer Milchpumpe

Wenn die Milchpumpe nicht bereits ab der Geburt genutzt werden muss, weil das Stillen aus diversen Gründen nicht möglich ist, dann hat sie vor allem einen praktischen Nutzen. Die Ernährung eines Kindes mit Ihrer Milch sollte über eine Stillzeit von 12 Monaten erfolgen. Da dies jedoch für Sie auf Dauer sehr anstrengend wird und es in manchen Situationen schlichtweg nicht möglich ist das Kind zu säugen, ist das Füttern mit einem Fläschchen die ideale alternative. Zwar gibt es eine Reihe von Ersatznahrungsprodukten, doch ist Ihre körpereigene Milch weiterhin die beste Wahl. Die Milchpumpe ermöglicht es Ihnen diese Milch in gewissem Umfang auf Vorrat abzupumpen. Durch diesen Vorrat fällt das säugen und auch das Abpumpen von Milch in ungünstigen Situationen weg, was Ihnen auch nachts zumindest etwas mehr Ruhe verschafft.

Die Wahl der richtigen Milchpumpe

Bei der Wahl der Milchpumpe haben Sie insbesondere die Möglichkeit zwischen einem elektrisch betriebenen und einem manuell betriebenem Modell zu wählen. Beide Arten von Milchpumpen haben eigene Vor- und Nachteile. Welches Modell sinnvoller ist, hängt deshalb davon ab, wie oft Sie die Milchpumpe nutzen wollen oder müssen. Die manuell betriebenen Modelle erfordern Handarbeit, also Ihre Muskelkraft für den Betrieb. Dies kann auf lange Sicht sehr anstrengend werden und im schlimmsten Fall entzündete Sehnen im Handgelenk verursachen. Darüber hinaus ist das Abpumpen von Hand vergleichsweise langsam. Der Vorteil besteht jedoch darin, dass die manuelle Milchpumpe schonender ist. Der Pumpvorgang kann von Hand wesentlich besser reguliert werden, was für Sie empfehlenswert ist, wenn sie sehr empfindliche und stark gereizte Brüste haben. Darüber hinaus ist eine manuelle Milchpumpe wesentlich leiser, was von Vorteil ist, wenn Sie gerade neben Ihrem schlafenden Baby abpumpen müssen. Der fehlende Motor hat bei diesem Modell auch den Vorteil, dass Sie von Stromquellen unabhängig sind. Wenn Sie jedoch sehr häufig abpumpen müssen oder zumindest wollen, dann ist eine elektrische Milchpumpe sinnvoller. Der Motor der Pumpe schafft eine sehr gleichmäßige und hohe Saugleistung, weshalb Sie schneller das gewünschte Volumen erreichen können. Gleichzeitig stört die höhere Saugkraft nicht so sehr, da sich Ihre Brüste bei der regelmäßigen Anwendung besser daran gewöhnen können. Ein Nachteil ist jedoch, dass Sie auf die Versorgung mit Strom angewiesen sind. Hierbei gibt es den Unterschied zwischen einer mit Batterien betriebenen elektrischen Milchpumpe und einer mit Stromkabel betriebenen elektrischen Milchpumpe. Welche Variante die richtige für Sie ist, müssen Sie selbst entscheiden. Wenn Sie lediglich zuhause Milch abpumpen möchten, ist ein kabelgebundenes Modell sinnvoller. Wenn Sie das Gerät auch unterwegs einsetzen wollen, dann ist der Batteriebetrieb praktisch unverzichtbar, da Sie andernfalls immer erst eine Steckdose suchen müssten. In jedem fall ist wichtig, dass die Größe der Saugglocke zu Ihren Brüsten passt. Ein Richtwert ist, dass die Saugglocke so groß wie der Brustwarzenvorhof sein sollte. Sowohl zu kleine als auch zu große Saugglocken sind unbequem und erschweren den Pumpvorgang und reizen Ihre Brüste unnötig stark. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, dass der Rand der Saugglocke weich ausgepolstert ist. Dadurch schmiegt sich die Saugglocke besser an Ihre Brust an, wodurch der Unterdruck besser aufrecht erhalten werden kann und Ihre Brüste werden weiter geschont. Im Zweifelsfall sollten Sie ein anderes Modell testen!

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